{"id":367,"date":"2008-08-25T23:11:25","date_gmt":"2008-08-25T21:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=367"},"modified":"2008-08-25T23:11:25","modified_gmt":"2008-08-25T21:11:25","slug":"die-pinnwand-des-grauens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=367","title":{"rendered":"Die Pinnwand des Grauens"},"content":{"rendered":"<p>Berlin ist voll von Biosuperm\u00e4rkten, und diese L\u00e4den sind im Grunde auch eine sch\u00f6ne Einrichtung. Man kann mit vergleichsweise gro\u00dfer Sicherheit davon ausgehen, dass die dort gekauften Waren von einer brauchbaren Qualit\u00e4t sind. Das Ambiente solcher L\u00e4den ist allgemein freundlich und hat nichts mit der dumpfs\u00e4uerlichen Brottrunk-Atmosph\u00e4re der alten Reformh\u00e4user gemeinsam. Was dem Redesign der Warenwelt indes noch ein bisschen hinterherhinkt, ist das Publikum dort. Als wollten zwangsweise schlimmste Klischees bedient werden, wimmelt es auch im modernsten Biosupermarkt noch von \u00fcbellaunigen Gegen-alles-Allergikern, die mit zitternden Fingern Produktzutatenliste entlangfahren, dann mit einer Mischung aus Triumphgeheul und v\u00f6lliger Verbitterung \u201eHa! Mit Gluten!\u201c aussto\u00dfen, ihren Sauerkrautsaft, Staudensellerie und die Viertelt\u00fcte Buchweizen-Pops in sorgf\u00e4ltig abgez\u00e4hlten Centst\u00fccken bezahlen, um dann an der separaten Brottheke verh\u00e4rmte Sauerteigsituationen zu erleben. Ich \u00fcbertreibe? Iwo!<\/p>\n<p>Im \u201eBasic\u201c Biosupermarkt am Walther-Schreiber-Platz gibt es  n\u00e4mlich jetzt eine kleine, aber sehr aussagekr\u00e4ftige Literatureinrichtung, an der ich in einer zwanghaft zu nennenden Weise mindestens einmal die Woche vorbeigehen muss. Es handelt sich um eine Art schwarzes Brett, das zur wechselseitigen Kommunikation zwischen Biosupermarktkunden dient, aber auch als Qualit\u00e4tssicherungs-R\u00fcckkanal zur Gesch\u00e4ftsleitung fungiert. Da h\u00e4ngen herrliche Sachen. Da wird sich \u00fcber Dinge beschwert, die sich wirklich kein Mensch ausdenken kann, nicht in den k\u00fchnsten Tr\u00e4umen. Die Gesch\u00e4ftsleitung des Basic-Biosupermarktes jedoch toppt diese Beschwerdeschreiben mit einer absolut freundlich-professionellen Art des Antwortens, die sich auch von absurdestem Gen\u00f6rgel \u00fcberhaupt nicht aus der Ruhe bringen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ein Kunde schreibt beispielsweise: \u201e\u201eLeider vermisse ich in Ihrem Sortiment noch Bio-Putzstein\u201c. Anstatt, wie es normal w\u00e4re, zu antworten: \u201eH\u00e4? Putzstein? Was ist denn das f\u00fcr ein Tand? K\u00f6nnen Sie nicht einfach eine Parkuhr zuquatschen\u201c, kontert die Gesch\u00e4ftsleitung k\u00fchl, aber nicht unfreundlich, mit der schriftlichen, f\u00fcr alle einsehbaren Antwort.  \u201eLeider ist es uns noch nicht m\u00f6glich, diesen Putzstein in Bio-Qualit\u00e4t anzubieten.\u201c Klug retourniert, gewisserma\u00dfen hermetisch, unzweifelhaft, in hohem Ma\u00dfe souver\u00e4n.<\/p>\n<p>Eine andere Kundin, der Schrift nach Grundschullehrerin, schreibt: \u201eSuche Ingwer, der nicht aus China kommt. Bio, made in China? Dass ich nicht lache!!\u201c. Die Gesch\u00e4ftsleitung wiederum antwortet stoisch: \u201eIngwer kann nur in tropischen oder subtropischen Gebieten angebaut werden. Wir versichern aber, dass die anbauenden Unternehmen sich unseren Qualit\u00e4tsrichtlinien verpflichtet haben\u201c. Eine k\u00fchle, hochprofessionelle Antwort, die in ihrer v\u00f6lligen Unber\u00fchrbarkeit und Unemotionalit\u00e4t wie ein Karateschlag daherkommt. Wunderbar.<\/p>\n<p>Um den n\u00e4chsten Kundenbrief zu verstehen, muss kurz erw\u00e4hnt werden, dass es einen gro\u00dfen Fahrradst\u00e4nder vor dem Biosupermarkt gibt. Er tr\u00e4gt den Aufdruck: \u201eSch\u00f6n, dass Sie mit dem Rad da sind.&#8220; Nun zum Brief:<\/p>\n<p>\u201eAm Fahrradst\u00e4nder hei\u00dft es, es sei sch\u00f6n, dass ich mit dem Rad komme. Rabatt gibt es aber nur f\u00fcr Autofahrer (kostenloser Parkplatz). Die Fahrradst\u00e4nder k\u00f6nnten verbessert werden. Gute B\u00fcgel im Boden. Wie viel ist Ihnen das Ankommen der Kunden mit Fahrrad wirklich wert? Es gibt n\u00e4mlich auch noch andere Biol\u00e4den\u2026<\/p>\n<p><a href='https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/files\/2008\/08\/noergelnoergel.jpg' title='noergelnoergel'><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/files\/2008\/08\/noergelnoergel.jpg' alt='noergelnoergel' \/><\/a><\/p>\n<p>Der Brief scheint ganz frisch, hier konnte die Gesch\u00e4ftsleitung noch nicht antworten. Wenn ich die Gesch\u00e4ftsleitung w\u00e4re, ich w\u00fcrde folgendes antworten:<\/p>\n<p>Lieber anonymer, feiger, Kunde. Es bedarf einiger in hohem Ma\u00dfe pathologischer Hirnverrenkungen, das Anbieten eines Parkplatzes als Rabatt fehlzuinterpretieren. Und was meinen Sie \u00fcberhaupt mit \u201eGute B\u00fcgel im Boden\u201c? S\u00e4tze ohne Pr\u00e4dikat werden von uns grunds\u00e4tzlich nicht akzeptiert. Falls Sie mit dieser ihrer unverst\u00e4ndlichen Sentenz zuf\u00e4llig meinen, wir sollten Ihnen einen fest installierten Fahrradst\u00e4nder anbieten, k\u00f6nnen Sie sich gehackt legen, denn die Bauordnung verbietet dies aufgrund des schmalen Gehsteigs, und Sie k\u00f6nnen gottverf*** nochmal froh sein, dass wir f\u00fcr Ihr minderwertiges Klapprad \u00fcberhaupt eine Abschlie\u00dfm\u00f6glichkeit bereithalten. Sie fragen: \u201eWie viel ist Ihnen das Ankommen der Kunden mit Fahrrad wirklich wert?\u201c Wir sagen es Ihnen ganz offen: Nichts. Sie k\u00f6nnen uns n\u00e4mlich v\u00f6llig gestohlen bleiben, weil Sie noch nicht mal Geld f\u00fcr ein Auto haben, dementsprechend wenig einkaufen und uns dann noch unsere kostbare Zeit mit Ihrem dummdreisten Gen\u00f6rgel stehlen. Ach, wir sagen\u2019s ehrlich, Autofahrer sind uns 20x lieber, sie haben erstens ein schlechtes Gewissens und zweitens einen gro\u00dfen Kofferraum. Selbst ein Kleinwagenfahrer macht im Vergleich zu Ihnen einen achtfachen Umsatz, und daher hegen und umgarnen wir jeden einzelnen Autofahrer und wenn uns die bereits erw\u00e4hnte GOTTVERF***** Bauordnung es nicht verb\u00f6te, w\u00fcrden wir glatt noch eine Tiefgarage anbauen, noch lieber sogar einen Drive-in. Falls Sie mit Ihrer abschlie\u00dfenden, mit dunkel-raunenden \u201ePunktpunktpunkt\u201c garnierten Mitteilung, \u201ees gibt auch noch andere Biol\u00e4den\u201c ausdr\u00fccken wollen, dass Sie andere Biol\u00e4den dem unsrigen k\u00fcnftig vorziehen, so rufen wir Ihnen aufmunternd zu: \u201eTun Sie das! Verpissen Sie sich, Sie sind frei! Gehen Sie anderen auf den Sack, wir m\u00f6chten Sie eh jedesmal aus dem Laden k\u00e4rchern, wenn wir Sie mit Ihren missratenen, schielenden Kindern, die s\u00e4mtliche Waren unn\u00f6tigerweise mit ihren Klebefingern anpacken, ohne sie zu kaufen, durch den Laden stolpern sehen. Tsch\u00f6 mit \u00f6.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin ist voll von Biosuperm\u00e4rkten, und diese L\u00e4den sind im Grunde auch eine sch\u00f6ne Einrichtung. Man kann mit vergleichsweise gro\u00dfer Sicherheit davon ausgehen, dass die dort gekauften Waren von einer brauchbaren Qualit\u00e4t sind. 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