{"id":41,"date":"2005-11-22T10:22:45","date_gmt":"2005-11-22T08:22:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41"},"modified":"2005-11-22T10:22:45","modified_gmt":"2005-11-22T08:22:45","slug":"berliner-wirtschaftswunder-das-geheimnis-der-curry-station","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41","title":{"rendered":"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich des Abends aus meinem Fenster kucke, sehe ich direkt gegen\u00fcber auf der anderen Stra\u00dfenseite zwei Gastst\u00e4tten. Die eine hei\u00dft &#8222;Pilsst\u00fcbchen&#8220;, es handelt sich um eine nicht ungem\u00fctliche, quasi archetypische Berliner Schankwirtschaft, sie verf\u00fcgt \u00fcber einen kleinen Tresen, an dem mehrere braune Holzhocker stehen. Gereicht wird das stets leicht nach Eigenurin schmeckende Schulthei\u00df Pilsener, ansonsten kann man sich auch an einer Magnumflasche Asbach Uralt eines oder mehrere Stamperl zapfen lassen. Zwei Daddelautomaten und eine Musikbox mit Schlagermusik und Kirmestechno sorgen f\u00fcr Ger\u00e4uschkulisse. Der Wirt ist Mitte 60, resolut und drahtig.<\/p>\n<p>Direkt nebenan gibt es die sogenannte \u201eCurry Station\u201c. Ein neonbeleuchteter gekachelter Imbiss mit insgesamt f\u00fcnf bestuhlten Tischen. In der Vitrine der Curry-Station liegt, soweit ich zur\u00fcckdenken kann, immer genau das gleiche, Tag f\u00fcr Tag: Ein zu einem Viertel gef\u00fclltes T\u00f6pfchen mit Fleischsalat, ein halbvolles T\u00f6pfchen mit an den R\u00e4ndern leicht beigefarbenem Kartoffelsalat, ein dreiviertelvolles Backblech mit Pizza, sowie mehrere belegte Br\u00f6tchen, deren Belag (Kochschinken und Gouda) sich schulterzuckend der Neonr\u00f6hre zuwendet, nur die obenliegende Gew\u00fcrzgurkenscheibe verhindert wohl, dass der Belag v\u00f6llig davonfliegt. Nie habe ich in der Curry Station jemanden etwas essen gesehen. Es ist nicht v\u00f6llig auszuschlie\u00dfen, dass es sich beim Inhalt der Vitrine um Speisenattrappen handelt.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsste also meinen, in der ungem\u00fctlichen leicht verwest wirkenden Curry-Station sei nichts los, und nebenan im Pilsst\u00fcbchen tobe der B\u00e4r. Pustekuchen. Jede Nacht das gleiche Schauspiel, welches mich immer wieder aufs Neue abends an meinem Fenster Platz nehmen und nach gegen\u00fcber starren l\u00e4sst. Gegen 20 Uhr trudeln in der Curry Station die ersten G\u00e4ste ein, durch die Bank Schwersttrinker ab vierzig. Die Stimmung muss erregt-aufgepeitscht sein, man h\u00f6rt zwar nichts, aber stets herrscht aktive Gestik, ich sehe Menschen herumfuchteln, der Wirt reicht im Zehnsekundentakt Bierflaschen \u00fcber den Tresen. Nebenan, im Pilsst\u00fcbchen g\u00e4hnende Leere. Ich sehe durchs Fenster, wie der Wirt ein sehr dickes Kreuzwortr\u00e4tselheft durcharbeitet, langsam und gewissenhaft.<\/p>\n<p>Die Curry-Station hingegen ist bis 21 Uhr proppenvoll. Zeit f\u00fcr den Wirt, das Radio (Spreeradio) ein wenig aufzudrehen. Jetzt h\u00f6re ich es auch ganz leise bis \u00fcber die Stra\u00dfe in meine Wohnung. Der Wirt hat langsam alle H\u00e4nde voll zu tun, gesch\u00e4ftig rast er hin und her und verteilt weitere Bierflaschen. Blick nach rechts, ein einziger Gast steuert wankend auf das Pilsst\u00fcbchen zu und geht hinein. Blick zur\u00fcck nach links, v\u00f6llig unfassbar, in der Curry-Station wird getanzt. Getanzt. Es handelt sich hierbei nicht um einen einzelnen volltrunkenen T\u00e4nzer, wie man es gerne Nachmittags auf Stadtfesten sieht, nein, hier tanzen sicherlich zehn Leute. Besonders sch\u00e4umend ist die Stimmung zum Monatsersten, wenn Arbeitslosengeld und Sozialhilfe auf den Postpank-Girokonten der Curry-Station-G\u00e4sten eingetrudelt sind.<\/p>\n<p>22 Uhr. Auftritt Else. Else kommt jeden Abend Punkt 22 Uhr. Sie ist knapp sechzig Jahre alt, 150 cm gro\u00df und die Gattin eines des Herren, der sich gerade in der Curry-Station bewusstlos s\u00e4uft. Irgendwann muss sie mal etwas sehr schreckliches in der Curry-Station gemacht haben, jedenfalls hat sie Hausverbot. Einerseits. Andererseits will sie ihren Mann abholen, er soll nach Hause. Und das geschieht immer nach dem gleichen Ritual. Sie schleicht sich in gebeugter Haltung zur Eingangst\u00fcr der Currystation und versucht unerkannt hineinzugelangen. Geht nat\u00fcrlich schief, denn die gesamte Frontseite der Currystation besteht aus einem gro\u00dfen Schaufenster. Der Wirt sieht sie schon, wenn sie noch 100 Meter entfernt ist. Kaum ist sie drinnen, wird sie gleich wieder rausgeworfen. Nun beginnt sie eine Litanei mit dunkel raunendem, aber gleichzeitig metallisch-scharfem Otto-Sander-Bariton:<\/p>\n<p>||:Doo Schlappschwanz, komm herau\u00e8s, doo Aaschloch!<br \/>\nKomm sofocht darau\u00e8s doo bl\u00f6de Sau.<br \/>\nBiss wieda besoffen doo Aaschloch,<br \/>\nwachte, kannzich uff w\u00e1t j\u00e9f\u00e0sst machen doo Arsch doo<br \/>\nwenne da rau\u00e8skommen tust. :||<\/p>\n<p>Manchmal tritt sie dabei auch rhythmisch gegen die Scheibe.<\/p>\n<p>Nach einigen Strophen kommt normalerweise einer der Mittrinker ihres Gatten in schlichtender Absicht heraus und versucht Else in vers\u00f6hnliche Gespr\u00e4che zu verwickeln. In \u00fcber 90 Prozent der F\u00e4lle entsteht daraus aber ein Handgemenge, das \u00fcblicherweise in eine handfeste Schl\u00e4gerei \u00fcbergeht, in die sich schnell Unbeteiligte einmischen, sodass sich \u2013 wenn das Wetter nicht allzu schlecht ist \u2013 defaultm\u00e4\u00dfig gegen 23 Uhr etwa acht bis zehn Menschen vor der Curry-Station pr\u00fcgeln. Gegen 23.08 Uhr LAL\u00dc LALA! LAL\u00dc LALA! \u2013 lautstarker Einmarsch dreier Polizeiwagen, es endet je nach Gem\u00fctszustand der Schupos mit Allgemeinvers\u00f6hnungen oder Festnahmen, um 23.30 ist der Spuk normalerweise vorbei. Nebenan, im Pilsst\u00fcbchen, immer noch ein einzelner Trinker.<\/p>\n<p>Ab Mitternacht sind in der Curry-Station erste Ausf\u00e4lle zu verzeichnen, ein Mann wird aus der Eingangst\u00fcr gesto\u00dfen, er schafft es bis zur Stra\u00dfenlaterne, diese h\u00e4lt er fest und beginnt unverz\u00fcglich zu erbrechen. Der aufmerksame Wirt der Curry-Station eilt meist mit einem vollen Wassereimer hinterher, um die Spuren en passant zu verwischen, da kann man sehen, wie viel ihm die Kneipenlizenz wert ist.<\/p>\n<p>Dann gibt es noch den tragischen Haltestellenheld, das ist auch so eine Sache. Umittelbar vor der Curry-Station befindet sich eine Bushaltestelle, es ist dies die Starthaltestelle der Buslinie 174. Eine unbeliebte Haltestelle bei Busfahrern, l\u00e4dt man sich ab 22 Uhr normalerweise gleich erst mal drei Besoffene in den frisch gewienerten Bus. Na, jedenfalls, unser Held, sieht durch das Schaufenster den Bus kommen, trinkt gierig sein Bier aus, zieht Hut und Jacke \u00fcber, um den Bus dann um drei Sekunden zu verpassen. Schulterzuckend geht er wieder in die Curry-Station zur\u00fcck und trinkt weiter. Das Spiel wiederholt sich alle zehn Minuten bis 01:12 Uhr, denn da f\u00e4hrt die Linie zum letzten Mal. Meist kriegt er diesen letzten Bus dann aber; \u00e4hnlich wie dem Diener bei Dinner for One, der irgendwann schon Meter VOR dem Tigerkopf in die H\u00f6he h\u00fcpft, gelingt auch unserem Helden das, was man Antizipation nennt. Gelingt es ihm jedoch, wie an einigen wenigen Abenden, nicht, dann wackelt die Heide. Ein langgezogenes<\/p>\n<p>&#8222;VAFLUCHT! ICK GLAU ICK WER ZUN SCHWEIN!&#8220;<br \/>\nund mehrere sehr sehr feste Tritte gegen den Busfahrplan sind die Folge. Im Anschluss R\u00fcckzug in die Curry-Station mit finalem Komasuff.<\/p>\n<p>Da! Die Augen rechts! Der Gast aus dem Pilsst\u00fcbchen wird jetzt auch aus dem Pilsst\u00fcbchen geworfen wg. Trunkenheit. Er erbricht eine Runde, versucht in das Pilsst\u00fcbchen zur\u00fcckzukehren, wird erneut des Hauses verwiesen und wankt dann sehr sehr bed\u00e4chtig die drei Meter weiter zur Curry-Station, \u00f6ffnet die T\u00fcr \u2013 und wird hereingelassen.<\/p>\n<p>Und vielleicht ist ja genau dies das einzige kleine und doch so gro\u00dfe Geheimnis der Curry-Station \u2013 dass deren Wirt ein klein wenig mehr abkann als der des Pilsst\u00fcbchen. Vielleicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich des Abends aus meinem Fenster kucke, sehe ich direkt gegen\u00fcber auf der anderen Stra\u00dfenseite zwei Gastst\u00e4tten. Die eine hei\u00dft &#8222;Pilsst\u00fcbchen&#8220;, es handelt sich um eine nicht ungem\u00fctliche, quasi archetypische Berliner Schankwirtschaft, sie verf\u00fcgt \u00fcber einen kleinen Tresen, an dem mehrere braune Holzhocker stehen. Gereicht wird das stets leicht nach Eigenurin schmeckende Schulthei\u00df Pilsener, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":48,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[],"class_list":["post-41","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berliner-momente"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wenn ich des Abends aus meinem Fenster kucke, sehe ich direkt gegen\u00fcber auf der anderen Stra\u00dfenseite zwei Gastst\u00e4tten. Die eine hei\u00dft &#8222;Pilsst\u00fcbchen&#8220;, es handelt sich um eine nicht ungem\u00fctliche, quasi archetypische Berliner Schankwirtschaft, sie verf\u00fcgt \u00fcber einen kleinen Tresen, an dem mehrere braune Holzhocker stehen. Gereicht wird das stets leicht nach Eigenurin schmeckende Schulthei\u00df Pilsener, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Berlin-Journal\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2005-11-22T08:22:45+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"jochen.reinecke\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"jochen.reinecke\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41\",\"name\":\"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#website\"},\"datePublished\":\"2005-11-22T08:22:45+00:00\",\"dateModified\":\"2005-11-22T08:22:45+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/579a122047754c410b6b5a9e1bdebd6a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/\",\"name\":\"Berlin-Journal\",\"description\":\"Der B\u00e4r groovt!\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/579a122047754c410b6b5a9e1bdebd6a\",\"name\":\"jochen.reinecke\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"jochen.reinecke\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?author=48\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal","og_description":"Wenn ich des Abends aus meinem Fenster kucke, sehe ich direkt gegen\u00fcber auf der anderen Stra\u00dfenseite zwei Gastst\u00e4tten. Die eine hei\u00dft &#8222;Pilsst\u00fcbchen&#8220;, es handelt sich um eine nicht ungem\u00fctliche, quasi archetypische Berliner Schankwirtschaft, sie verf\u00fcgt \u00fcber einen kleinen Tresen, an dem mehrere braune Holzhocker stehen. Gereicht wird das stets leicht nach Eigenurin schmeckende Schulthei\u00df Pilsener, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41","og_site_name":"Berlin-Journal","article_published_time":"2005-11-22T08:22:45+00:00","author":"jochen.reinecke","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"jochen.reinecke","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41","name":"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station - Berlin-Journal","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#website"},"datePublished":"2005-11-22T08:22:45+00:00","dateModified":"2005-11-22T08:22:45+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/579a122047754c410b6b5a9e1bdebd6a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?p=41#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Berliner Wirtschaftswunder: Das Geheimnis der Curry-Station"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/","name":"Berlin-Journal","description":"Der B\u00e4r groovt!","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/579a122047754c410b6b5a9e1bdebd6a","name":"jochen.reinecke","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","caption":"jochen.reinecke"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/?author=48"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/48"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/berlinjournal\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}