{"id":1090,"date":"2013-05-02T10:52:31","date_gmt":"2013-05-02T08:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1090"},"modified":"2013-05-07T12:46:31","modified_gmt":"2013-05-07T10:46:31","slug":"bangladesch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/02\/bangladesch\/","title":{"rendered":"Bangladesch kann von China lernen"},"content":{"rendered":"<p>Zust\u00e4nde, wie sie die Katastrophe um die eingest\u00fcrzte Textilfabrik in Bangladesch offenbaren, sind auch vielen Chinesen bekannt: Illegal errichtete Fabrikanlagen, unzureichende Brandschutzma\u00dfnahmen, nicht selten sind die Arbeiterinnen und Arbeiter giftigen Chemikalien schutzlos ausgesetzt. Hinzu kommen Hungerl\u00f6hne, Akkordarbeit und eine schlechte soziale Absicherung. Niemand in China beklagt deshalb, dass die Textilindustrie nach und nach abwandert.<!--more--><\/p>\n<p>Noch ist die Volksrepublik zwar der gr\u00f6\u00dfte Textilproduzent der Welt. Doch Bangladesch hat in den vergangenen Jahren Marktanteile hinzugewonnen. Das Land ist mittlerweile der zweitgr\u00f6\u00dfte Exporteur. Vor allem die steigenden L\u00f6hne in China haben die weltweite Textilindustrie in das verarmte Land am Gangesdelta getrieben. Doch nicht nur deshalb produzieren Nike, H&amp;M, Zara und Esprit seltener in China. Anders als noch vor ein paar Jahren werden in den chinesischen Fabriken h\u00e4ufiger die Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten. Das treibt die Kosten f\u00fcr die internationale Kleidungsindustrie in die H\u00f6he.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.china.org.cn\/e-white\/7\/7-V.htm\">Mehr als 2.000 Gesetze und Bestimmungen besch\u00e4ftigen sich nach offizieller Lesart im chinesischen Arbeitsrecht mit dem<\/a><a href=\"http:\/\/www.china.org.cn\/e-white\/7\/7-V.htm\"> Arbeitsschutz<\/a>. Nach Angaben der chinesischen Beh\u00f6rden hat die F\u00fchrung in Peking landesweit 2.700 Beschwerdestellen mit mehr als 30.000 Angestellten eingerichtet, an die sich betroffene Arbeitnehmer wenden k\u00f6nnen. Versto\u00dfen Unternehmen gegen diese Gesetze, haben die Beschwerdestellen zwar weiterhin nicht die Schlagkraft westlicher Arbeitnehmervertretungen. Unabh\u00e4ngige Gewerkschaften sind in China noch immer verboten. Solange das so ist, werden sich Arbeitnehmerrechte nie komplett durchsetzen lassen.<\/p>\n<p>Dennoch gibt es Fortschritte. Wer neue Fabrikhallen errichtet, muss inzwischen Sicherheits- und Arbeitsrechtsstandards einhalten, wie sie in westlichen Industriestaaten \u00fcblich sind. Die Arbeitsr\u00e4ume sind klimatisiert, die sanit\u00e4ren Anlagen m\u00fcssen den nationalen Hygienestandards entsprechen. Wenn Arbeiter mit gesundheitssch\u00e4digenden Gasen und Materialien in Ber\u00fchrung kommen, m\u00fcssen die Arbeitgeber f\u00fcr Schutz sorgen. Feuerschutz\u00fcbungen sind heute die Regel. Auch der Brandschutz folgt heute h\u00f6heren Standards.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es kaum eine Fabrik in China, die j\u00fcnger als zwei Jahre ist, und die nicht \u00fcber moderne Kantinen und Ruher\u00e4ume verf\u00fcgt. Beim Solarpanelenhersteller Yingli in der Stadt Baoan etwa k\u00f6nnen die Mitarbeiter ihre Mittagspause in einem Park mit See verbringen. Im Werk des Baumaschinenherstellers Sany in der Stadt Changsha gibt es Ruheoasen mit Springbrunnen in der Fabrikhalle selbst. Sogar morgendliche Gymnastikeinheiten geh\u00f6ren in vielen Betrieben zum Arbeitsprogramm. Yingli und Sany sind derzeit noch Vorzeigeunternehmen. Aber sie setzen Standards, an die sich Unternehmer k\u00fcnftig landesweit messen wollen.<\/p>\n<p>Das Kalk\u00fcl der Unternehmer: Wenn die Arbeitszufriedenheit steigt, werden auch die Produkte hochwertiger. Chinas Unternehmer wollen weg von Billigprodukten, hin zu qualitativen Industrieprodukten. Sie lernen, dass es sinnvoll ist, gute Mitarbeiter zu halten. Daf\u00fcr braucht es gute Arbeitsbedingungen. In der internationalen Textilindustrie sind die Spielregeln anders. F\u00fcr viele der Konzerne spielt es keine Rolle, ob zufriedene Arbeiterinnen in den Fabrikhallen die Jeanshosen, Hemden, T-Shirts und Sneakers zusammenn\u00e4hen. Oder ob sie zu Tausenden in stickigen Hallen zusammengepfercht und in Akkordarbeit Kleidungsst\u00fccke f\u00fcr den Massenmarkt anfertigen. Der Preis entscheidet.<\/p>\n<p>Unter Chinas Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeitern ist die Arbeit in den Textilfabriken mittlerweile verp\u00f6nt. Nur der Bergbau genie\u00dft einen noch miserableren Ruf. Aber auch die Beh\u00f6rden verlieren ihr Interesse an der Textilindustrie. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/02\/25\/sudchina-braucht-keine-barbie-mehr\/\">Viele von ihnen sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die Umweltkosten, aber auch die Sozialkosten, sehr viel h\u00f6her sind als die Steuereinnahmen, die die Konzerne schaffen.<\/a><\/p>\n<p>Bangladesch ist heute dort, wo China einst war. Hoffentlich wird es bald dort sein, wo China heute ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zust\u00e4nde, wie sie die Katastrophe um die eingest\u00fcrzte Textilfabrik in Bangladesch offenbaren, sind auch vielen Chinesen bekannt: Illegal errichtete Fabrikanlagen, unzureichende Brandschutzma\u00dfnahmen, nicht selten sind die Arbeiterinnen und Arbeiter giftigen Chemikalien schutzlos ausgesetzt. Hinzu kommen Hungerl\u00f6hne, Akkordarbeit und eine schlechte soziale Absicherung. 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