{"id":11,"date":"2012-06-11T16:22:03","date_gmt":"2012-06-11T14:22:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=11"},"modified":"2012-06-12T08:55:28","modified_gmt":"2012-06-12T06:55:28","slug":"hoffen-auf-chinas-konsumenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/06\/11\/hoffen-auf-chinas-konsumenten\/","title":{"rendered":"Die Welt wartet vergeblich auf China"},"content":{"rendered":"<p>In keinem Land der Welt sparen die Menschen so viel wie in China. Die Sparquote liegt je nach Berechnungsart zwischen 30 und 50 Prozent. Zum Vergleich: Die Deutschen, die auch nicht gerade f\u00fcr ihre Konsumfreude bekannt sind, legen im Schnitt etwa elf bis zw\u00f6lf Prozent zur\u00fcck. Die Amerikaner haben mit einer Rate von sechs Prozent erst in den vergangenen zwei Jahren wieder mit dem Sparen begonnen, nachdem Jahre der Konsumsause das Land in die tiefste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit getrieben haben.<\/p>\n<p>Dass die Chinesen so viel Geld zur\u00fccklegt, hat Gr\u00fcnde. Wer wegen m\u00f6glicher Krankheit, eventuellem Unfall oder gar Tod gleich den Ruin seiner Familie bef\u00fcrchten muss, der spart. So zumindest sehen es Sozialexperten aus aller Welt, die Chinas F\u00fchrung daher dringend empfehlen, ein fl\u00e4chendeckendes Sozialsystem einzuf\u00fchren. Nur so werde Chinas verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schwache Binnenkonjunktur angekurbelt \u2013 und vielleicht die Weltkonjunktur insgesamt.<!--more--><\/p>\n<p>Zumindest die Gro\u00dfst\u00e4dter verf\u00fcgen seit etwa einem Jahr \u00fcber eine staatliche Krankenversorgung. Deswegen fragte ich neulich eine Pekinger Bekannte, ob sie seitdem sorgenfreier einkaufen gehen k\u00f6nne und ob sie denn auch mehr ausgebe. Nein, antwortete sie. Sparen sei der chinesischen Mentalit\u00e4t geschuldet. Daran w\u00fcrde auch eine l\u00e4ppische Krankenversicherung nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Ist das wirklich so? Der chinesisch-japanische \u00d6konom Richard Koo sagte neulich in einem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-03\/japan-europa-krise\">Interview<\/a>: Jeder, der mal am eigenen Leib eine schwere Krise durchleben musste oder sonst irgendwie sehr viel Verm\u00f6gen verloren hat, wird sein Lebtag nicht \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse leben und stets\u00a0was zur\u00fccklegen. Das war bei den Amerikanern nach der gro\u00dfen Depression 1930 so, bei den Japanern nach ihrer geplatzten Blase Anfang der neunziger Jahre. Kaum zu glauben, aber bis in die siebziger Jahre galten die Amerikaner als Sparweltmeister. Kreditkarten wurden bis 1985 staatlich gef\u00f6rdert &#8211; um den Konsum zu st\u00fctzen. In Kaufrausch verfiel erst die nachfolgende Generation.<\/p>\n<p>Was den chinesischen Spareifer anbelangt: Die wirren Jahre der Kulturrevolution sind 35 Jahre her, die Nachwirkungen waren f\u00fcr die meisten Chinesen noch viele Jahre danach zu sp\u00fcren. Der Wohlstand ist erst in den neunziger Jahren langsam gestiegen und das Wachstum beschleunigte sich fl\u00e4chendeckend erst im zur\u00fcckliegenden Jahrzehnt. Armut ist also so gut wie jedem Chinesen im derzeitigen Erwachsenenalter noch ein Begriff.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich an meinen Gro\u00dfvater in Nanjing. Als mein nach Deutschland ausgewanderter Vater 1978 nach mehr als 30 Jahren seine Familie wieder regelm\u00e4\u00dfig sehen konnte, gab er meinem Gro\u00dfvater bei jedem Besuch etwas Geld. Nachdem mein Gro\u00dfvater 1994 verstarb, \u00f6ffneten wir seine Nachttischschublade. Er hatte nicht einen Yuan ausgegeben.<\/p>\n<p>Trotz weiter wachsendem Wohlstand und rasantem Ausbau des Sozialsystems ist damit zu rechnen, dass die Sparquote in China auch in den n\u00e4chsten Jahren hoch bleiben wird. Erst die Generation, die nach 1990 geboren ist, wird sich sehr viel konsumfreudiger zeigen.<\/p>\n<p>Was das f\u00fcr den Rest der Welt hei\u00dft? Dass so schnell nicht mit einem pl\u00f6tzlichen Konsumrausch zu rechnen ist und damit die Chinesen nicht als Retter der lahmenden Weltkonjunktur infrage kommt &#8211; zumindest vorerst nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In keinem Land der Welt sparen die Menschen so viel wie in China. Die Sparquote liegt je nach Berechnungsart zwischen 30 und 50 Prozent. Zum Vergleich: Die Deutschen, die auch nicht gerade f\u00fcr ihre Konsumfreude bekannt sind, legen im Schnitt etwa elf bis zw\u00f6lf Prozent zur\u00fcck. 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