{"id":1141,"date":"2013-05-21T17:42:47","date_gmt":"2013-05-21T15:42:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1141"},"modified":"2013-05-21T18:25:32","modified_gmt":"2013-05-21T16:25:32","slug":"chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/","title":{"rendered":"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea"},"content":{"rendered":"<p>Sie sehen aus wie &#8222;Billy&#8220;, &#8222;Pax'&#8220; oder &#8222;Hemnes&#8220; und lassen sich \u00e4hnlich einfach zusammensetzen. Tats\u00e4chlich kommen sie auch aus denselben Fabriken. Und doch sind die ausgestellten M\u00f6bel nicht vom ber\u00fchmten schwedischen M\u00f6belkonzern Ikea &#8211; sondern von <a href=\"http:\/\/jiayimei.tmall.com\/?ali_refid=a3_420430_1006:1104766185:6:JOYME:2a742c737afd9ee62ef71fa8463a204b&amp;ali_trackid=1_2a742c737afd9ee62ef71fa8463a204b\">&#8222;Joyme&#8220;<\/a>, der neuen chinesischen Konkurrenz. Im S\u00fcden Pekings hat Joyme vor wenigen Wochen die zweite Filiale in China er\u00f6ffnet, die erste ging bereits zu Jahresbeginn in der Provinz Heilongjiang an den Start. <!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Wir machen nicht nur Ikea nach&#8220;, beteuert der Filialleiter des M\u00f6belgesch\u00e4ftes. &#8222;Wir haben unser eigenes Design.&#8220; Tats\u00e4chlich gibt es bei einigen M\u00f6belst\u00fccken leichte Variationen. Die Vitrinent\u00fcr des Hemnes-Schrankes f\u00e4llt am Scharnier etwa breiter aus. &#8222;Molger&#8220; f\u00fcrs Badezimmer gibt es auch in dunkelgr\u00fcn und das &#8222;Expedit&#8220;-Regal mit vier und nicht nur wie beim Ikea-Original mit nur zwei T\u00fcren. Ansonsten aber ist das Design des schwedischen M\u00f6belgiganten unverkennbar. Selbst die Angestellten tragen gelb-blaue Polohemden.<\/p>\n<p>Hinter Joyme stecken ehemalige Ikea-Lieferanten, die nun in China auf eigene Faust ein Konkurrenzunternehmen aufbauen. Es ist die Folge eines jahrelangen Streits zwischen Ikea und seinen Zulieferern. F\u00fcr seine weltweit insgesamt rund 340 Filialen l\u00e4sst das schwedische Unternehmen etwa ein Viertel seiner Waren in China herstellen. W\u00e4hrend der Holzpreis in China stetig steigt \u2013 <a href=\"http:\/\/www.wantchinatimes.com\/news-subclass-cnt.aspx?id=20130112000027&amp;cid=1102\">allein im Jahr 2010 um 40 Prozent<\/a> \u2013 und die L\u00f6hne sich innerhalb von f\u00fcnf Jahren f\u00fcr die Kleinunternehmen fast verdoppelt haben, versucht Ikea die Einkaufspreise<a href=\"http:\/\/www.echinacities.com\/china-media\/Rejected-by-IKEA-Chinese-Suppliers-Face-Uncertain-Future\"> jedes Jahr um zwei bis f\u00fcnf Prozent zu senken.<\/a><\/p>\n<p>Dabei sind die durchschnittlichen L\u00f6hne in diesen Betrieben von umgerechnet weniger als 250 Euro im Monat auch f\u00fcr chinesische Verh\u00e4ltnisse weiterhin niedrig. Ikea jedoch will seine Niedrigpreispolitik auch den Lieferanten aufdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Einige der mehr als Hundert Lieferanten in China haben ihre Zusammenarbeit mit Ikea daher aufgek\u00fcndigt &#8211; unter anderem 15 Betriebe, die sich Anfang des Jahres zusammengeschlossen und Joyme gegr\u00fcndet haben. Noch vertreibt das junge Unternehmen seine Waren vorwiegend im Internet \u00fcber das in China sehr weit verbreitete Einkaufsportal <a href=\"http:\/\/jiayimei.tmall.com\/?ali_refid=a3_420430_1006:1104766185:6:JOYME:2a742c737afd9ee62ef71fa8463a204b&amp;ali_trackid=1_2a742c737afd9ee62ef71fa8463a204b\">Taobao<\/a>. 20 Gesch\u00e4fte befinden sich im Bau. Schon innerhalb der n\u00e4chsten drei Jahre sollen landesweit zwischen 300 und 500 Filialen hinzukommen. Zum Vergleich: Ikea betreibt in China derzeit elf Einrichtungsh\u00e4user, drei weitere Filialen plant das Unternehmen dieses Jahr.<\/p>\n<p>Joyme k\u00f6nnte nur der Anfang sein. 300 weitere Zulieferer drohen, sich von Ikea wegen Preisdr\u00fcckerei abzuwenden und \u00e4hnliche M\u00f6bel auf eigene Wege zu vertreiben und gar zu exportieren. Ein deutsches Unternehmen soll nach Angaben von Zheng Zhong, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Joyme, bereits Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet haben. Die Betriebe seien die st\u00e4ndigen Rabattforderungen von Ikea leid und arbeiten nun lieber auf eigene Rechnung, sagt Zheng.<\/p>\n<p>Ikea in Peking hat die Gr\u00fcndung von Joyme registriert und sie an die Firma &#8222;Inter Ikea Systems&#8220; weitergeleitet. Diese Tochter mit Sitz in den Niederlanden ist Inhaberin der Markenrechte f\u00fcr alle Ikea-Produkte. In der Volksrepublik selbst will Ikea China gegen Joyme vorerst nicht markenrechtlich vorgehen. Das k\u00f6nnte auch schwierig werden. Von den insgesamt \u00fcber 10.000 Ikea-Produkten sollen nach Angaben von Joyme nur 30 markenrechtlich gesch\u00fctzt sein. Ikea wollte diese Zahlen auf Anfrage nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Joyme will es beim blo\u00dfen Abkupfern nicht belassen, sondern \u00fcber den Online-Vertrieb auch eigene Akzente setzen. So plant das Unternehmen in ihren Ausstellungsr\u00e4umen Strichcodes an jedem M\u00f6belst\u00fcck. Der Kunde soll dann die gew\u00fcnschten M\u00f6bel bequem per Handy-App bestellen und nach Hause liefern lassen. Und K\u00f6ttbullar, die bekannten schwedischen Fleischb\u00e4llchen aus den Ikea Kantinen, soll es bei Joyme ebenfalls nicht geben. Sie kommen bei chinesischen M\u00f6belk\u00e4ufern eh nicht so gut an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sehen aus wie &#8222;Billy&#8220;, &#8222;Pax&#8217;&#8220; oder &#8222;Hemnes&#8220; und lassen sich \u00e4hnlich einfach zusammensetzen. Tats\u00e4chlich kommen sie auch aus denselben Fabriken. Und doch sind die ausgestellten M\u00f6bel nicht vom ber\u00fchmten schwedischen M\u00f6belkonzern Ikea &#8211; sondern von &#8222;Joyme&#8220;, der neuen chinesischen Konkurrenz. Im S\u00fcden Pekings hat Joyme vor wenigen Wochen die zweite Filiale in China er\u00f6ffnet, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[19319],"tags":[153,15432,26824,26826,26825,24423],"class_list":["post-1141","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-roter-kapitalismus","tag-china","tag-ikea","tag-joyme","tag-kottbullar","tag-preisdruckerei","tag-taobao"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sie sehen aus wie &#8222;Billy&#8220;, &#8222;Pax&#039;&#8220; oder &#8222;Hemnes&#8220; und lassen sich \u00e4hnlich einfach zusammensetzen. Tats\u00e4chlich kommen sie auch aus denselben Fabriken. Und doch sind die ausgestellten M\u00f6bel nicht vom ber\u00fchmten schwedischen M\u00f6belkonzern Ikea &#8211; sondern von &#8222;Joyme&#8220;, der neuen chinesischen Konkurrenz. Im S\u00fcden Pekings hat Joyme vor wenigen Wochen die zweite Filiale in China er\u00f6ffnet, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-05-21T15:42:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-05-21T16:25:32+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/\",\"name\":\"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-05-21T15:42:47+00:00\",\"dateModified\":\"2013-05-21T16:25:32+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog","og_description":"Sie sehen aus wie &#8222;Billy&#8220;, &#8222;Pax'&#8220; oder &#8222;Hemnes&#8220; und lassen sich \u00e4hnlich einfach zusammensetzen. Tats\u00e4chlich kommen sie auch aus denselben Fabriken. Und doch sind die ausgestellten M\u00f6bel nicht vom ber\u00fchmten schwedischen M\u00f6belkonzern Ikea &#8211; sondern von &#8222;Joyme&#8220;, der neuen chinesischen Konkurrenz. Im S\u00fcden Pekings hat Joyme vor wenigen Wochen die zweite Filiale in China er\u00f6ffnet, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2013-05-21T15:42:47+00:00","article_modified_time":"2013-05-21T16:25:32+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/","name":"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2013-05-21T15:42:47+00:00","dateModified":"2013-05-21T16:25:32+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/05\/21\/chinesen-grunden-aus-frust-eigenes-ikea\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Chinesen gr\u00fcnden aus Frust eigenes Ikea"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1141"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1141\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1151,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1141\/revisions\/1151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}