{"id":1181,"date":"2013-06-04T11:50:47","date_gmt":"2013-06-04T09:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1181"},"modified":"2013-06-12T09:11:48","modified_gmt":"2013-06-12T07:11:48","slug":"das-system-ist-schuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/06\/04\/das-system-ist-schuld\/","title":{"rendered":"Das System ist Schuld"},"content":{"rendered":"<p>Es sind so viele Dinge, die\u00a0<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2013-06\/china-schlachterei-brand-arbeitsschutz-festnahme\">beim Ungl\u00fcck von Jilin<\/a> w\u00fctend machen. Auf Chinas Kurznachrichtendienst Sina-Weibo bricht sich die Emp\u00f6rung Bahn: dar\u00fcber, dass zum Zeitpunkt des Ungl\u00fccks alle Fabriktore verschlossen waren, weshalb sich gerade einmal 100 der Arbeiter ins Freie retten konnten. 100 von 300. Dar\u00fcber, dass 120 von ihnen im Inneren der Gefl\u00fcgelfabrik des Unternehmens Jilin Baoyuanfeng Poultry erstickten, weil man sie nicht herauslie\u00df. 80 Arbeiter wurden verletzt.<\/p>\n<p>Chinas Blogger zitieren Mitarbeiter der Firma, die die Fabrik betrieb: Die Schlachterei sei v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllt gewesen, die Fluchtwege mit sperrigen Gegenst\u00e4nden blockiert. Rettungskr\u00e4fte kommen zu Wort, sie sagen, der Aufbau der Fabrik sei so kompliziert gewesen, dass Hilfe oft zu sp\u00e4t kam. Die G\u00e4nge seien viel zu schmal gewesen f\u00fcr die vielen Menschen, die ins Freie dr\u00e4ngten.<!--more--><\/p>\n<p>Der Fabrikbrand fand in Chinas Nordostprovinz statt, doch er bewegt das ganze Land. Schon seit dem Ungl\u00fcck von Bangladesch im April debattiert China \u00fcber den mangelnden Arbeitsschutz in den heimischen Fabriken. Unternehmer und Beh\u00f6rden, damals von Journalisten befragt, antworteten, die Lage habe sich deutlich gebessert. Alle h\u00e4tten aus dem Brand in einem Nachtclub in der s\u00fcdchinesischen Stadt Shenzhen vor f\u00fcnf Jahren gelernt. Damals starben 44 Menschen in den Flammen.<\/p>\n<p>Doch in Wahrheit rei\u00dft die Kette der Ungl\u00fccke in China nicht ab. Erst vor zwei Wochen kamen in der ostchinesischen Provinz Shandong zw\u00f6lf Menschen bei einer Explosion in einer Sprengstofffabrik ums Leben. Eine Woche zuvor starben 27 Bergarbeiter bei einer Gasexplosion in einer Kohlemine im S\u00fcdwesten des Landes. Schon lange aber sind in China nicht mehr so viele Menschen gestorben wie nun in Jilin. Glaubt man den chinesischen Medien, ist es das schwerste Feuerungl\u00fcck in China seit mehr als zw\u00f6lf Jahren.<\/p>\n<p>Dabei gibt es in China eigentlich Arbeitsschutz- und Brandbestimmungen, die den <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/berlin\/arbeits-und-standards\/lang--de\/index.htm\">Empfehlungen der Internationalen Arbeiterorganisation (ILO)<\/a> entsprechen. Und auch die staatlich kontrollierten Zeitungen reagieren inzwischen sehr sensibel auf das Thema. Immer wieder berichten sie von Fabrikarbeitern, die auf Vers\u00e4umnisse beim Arbeitsschutz aufmerksam machen. Mehrfach wurden Unternehmen durch den \u00f6ffentlichen Druck gezwungen, f\u00fcr besseren Arbeitsschutz zu sorgen.<\/p>\n<p>Es hat offensichtlich nicht gereicht. Chinas F\u00fchrung gibt sich w\u00fctend. &#8222;Schlechtes Bewusstsein f\u00fcr Sicherheit und unzureichende Aufsicht sind Ursache vieler dieser Ungl\u00fccke&#8220;, klagt Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua in einem scharfen Kommentar. Und weiter hei\u00dft es: &#8222;Die Ungl\u00fccke sind auch Ergebnis des Wunsches der Unternehmen, Profite auf Kosten der Sicherheit zu machen, und der Faulheit von Funktion\u00e4ren, die ihre Verantwortung nicht erf\u00fcllen.&#8220;<\/p>\n<p>Selbst Chinas neuer Staatspr\u00e4sident Xi Jinping meldet sich aus dem fernen Costa Rica <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/china\/2013-06\/03\/c_132428208.htm\">zu Wort, wo er sich derzeit auf Staatsbesuch aufh\u00e4lt. Pers\u00f6nlich wies er an, &#8222;die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen&#8220;.<\/a> Den Verantwortlichen des ausgebrannten Schlachthofes haben die Beh\u00f6rden vor Ort auch schon festgenommen.<\/p>\n<p>Aber die Probleme liegen im System begr\u00fcndet. Die Aufrufe der Zentralregierung f\u00fcr mehr Sicherheit am Arbeitsplatz verpuffen auf lokaler Ebene. Vetternwirtschaft zwischen Fabrikbesitzern und verantwortlichen Aufsichtsbeh\u00f6rden sind ein Grund. Ein anderer ist das Fehlen unabh\u00e4ngiger Arbeitnehmervertretungen, die sich um bessere Bedingungen k\u00fcmmern k\u00f6nnten. Wenn man sie denn lie\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind so viele Dinge, die\u00a0beim Ungl\u00fcck von Jilin w\u00fctend machen. Auf Chinas Kurznachrichtendienst Sina-Weibo bricht sich die Emp\u00f6rung Bahn: dar\u00fcber, dass zum Zeitpunkt des Ungl\u00fccks alle Fabriktore verschlossen waren, weshalb sich gerade einmal 100 der Arbeiter ins Freie retten konnten. 100 von 300. 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