{"id":1248,"date":"2013-06-24T15:18:31","date_gmt":"2013-06-24T13:18:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1248"},"modified":"2013-06-28T16:58:09","modified_gmt":"2013-06-28T14:58:09","slug":"china-lacht-sich-ins-faustchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/06\/24\/china-lacht-sich-ins-faustchen\/","title":{"rendered":"China lacht sich ins F\u00e4ustchen"},"content":{"rendered":"<p>Whistleblower Edward Snowden hat seinen zwischenzeitlichen Zufluchtsort Hongkong verlassen und ist mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2013-06\/snowden-flug-kuba\">Zwischenstopp in Moskau<\/a> auf dem Weg weiter, angeblich nach Ecuador. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-06\/snowden-china-ausreise\">Nun wird auch bekannt<\/a>, unter welchen Umst\u00e4nden der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter nach seinen hochbrisanten Enth\u00fcllungen \u00fcber die gro\u00dffl\u00e4chigen Hackerattacken des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA) die Sonderverwaltungszone im S\u00fcden Chinas verlassen hat \u2013 auf Betreiben der chinesischen F\u00fchrung.<!--more--><\/p>\n<p>Offiziell hei\u00dft es von Hongkongs Beh\u00f6rden: Einen Antrag der USA, Snowden festzunehmen, sei wegen Formfehlern gescheitert. Am Montag aber offenbarte Snowdens in Hongkong angeheuerter Anwalt, Albert Ho: Vor einigen Tagen sei Snowden von jemandem kontaktiert worden, der angab, &#8222;die Regierung zu vertreten&#8220;. Es sei zwar nicht eindeutig gewesen, ob die Regierung Hongkongs oder der Volksrepublik gemeint gewesen sei. &#8222;Ich habe aber Grund zu der Annahme, dass diejenigen, die ihn zur Ausreise aufforderten, Peking repr\u00e4sentierten&#8220;, sagte Ho.<\/p>\n<p>Snowdens Enth\u00fcllungen zufolge hat die US-Regierung nicht nur \u00fcber Jahre hinweg in gro\u00dfem Ma\u00dfe Cyberspionage bei staatlichen Einrichtungen der Chinesen betrieben. Mit dem Sp\u00e4hprogramm Prism soll der US-Geheimdienst auch chinesische Mobilfunkanbieter angezapft und dabei Millionen SMS gesammelt haben. Zudem habe er sich in die Daten\u00fcbertragungsleitungen der Tsinghua-Universit\u00e4t in Peking gehackt, eine der renommiertesten Forschungseinrichtungen in China. Und auch die Hongkonger Universit\u00e4t und das Glaskabelnetz des asiatischen Betreibers Pacnet seien von den Cyber-Attacken der USA betroffen.<\/p>\n<p>Der chinesischen F\u00fchrung gefallen diese Enth\u00fcllungen: Offiziell \u00e4u\u00dfert sie sich zwar auch weiterhin nicht zu Snowden. Hinter den Kulissen aber triumphiert sie. Die <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/06\/24\/world\/asia\/china-said-to-have-made-call-to-let-leaker-depart.html?hp&amp;_r=1&amp;\"><em>New York Times<\/em><\/a> beruft sich auf &#8222;ungenannte Experten&#8220; und berichtet: Peking habe sich mit der indirekten Ausweisung Snowdens aus Hongkong auf geschickte Weise aus der Zwickm\u00fchle befreien wollen.<\/p>\n<p>Das ist ihr gelungen: Nach au\u00dfen hin vermeidet die chinesische F\u00fchrung einen diplomatischen Eklat in dem ohnehin angespannten Verh\u00e4ltnis zu den USA. Zugleich aber zeigt sie sich dankbar, indem sie den Informanten nicht an die Amerikaner ausliefert \u2013 hat er ihr doch einen Dienst von politisch unsch\u00e4tzbarem Wert erwiesen. Ausgerechnet in den ansonsten von Zensur bestimmten chinesischen Staatsmedien wird der Whistleblower nun als Held gefeiert.<\/p>\n<p>Dabei waren es bislang die USA, die China Hackerattacken und der Computerspionage bezichtigten. US-Medien und Kongressabgeordnete berichteten immer wieder \u00fcber Cyberattacken aus China auf Einrichtungen der USA. Die <em>New York Times<\/em> gab Anfang des Jahres eine Studie heraus, in der die chinesischen Angriffe erwiesen werden sollten. Eindeutig waren die angef\u00fchrten Punkte nicht. Dennoch musste sich Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping erst vor drei Wochen bei seinem US-Besuch vor Pr\u00e4sident Barack Obama rechtfertigen. Nun zeigen die Enth\u00fcllungen: Es war genau umgekehrt.<\/p>\n<p>So sehr sich die chinesische F\u00fchrung geschickt zur\u00fcckh\u00e4lt \u2013 die staatlichen Medien holen umso heftiger aus. Jahrelang h\u00e4tten sich die USA als Unschuldslamm von Cyberattacken dargestellt und den Finger auf andere gezeigt, wettert etwa die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nun entpuppe sich Washington als &#8222;gr\u00f6\u00dfter Schurke unserer Zeit&#8220;. <a href=\"http:\/\/www.globaltimes.cn\/content\/791050.shtml\">H\u00e4misch w\u00fcnscht die englischsprachige <em>Global Times<\/em> Snowden &#8222;viel Gl\u00fcck in dieser schweren Zeit&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich d\u00fcrften Klagen der USA \u00fcber chinesische Hackerangriffe k\u00fcnftig ins Leere laufen. Eine bedauerliche Entwicklung \u2013 zumal wegen der Aussp\u00e4hungen noch gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00dfes durch den britischen Geheimdienst auch die Europ\u00e4er als glaubhafte Instanz nun wegfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Whistleblower Edward Snowden hat seinen zwischenzeitlichen Zufluchtsort Hongkong verlassen und ist mit Zwischenstopp in Moskau auf dem Weg weiter, angeblich nach Ecuador. 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