{"id":1317,"date":"2013-07-22T10:43:27","date_gmt":"2013-07-22T08:43:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1317"},"modified":"2013-07-22T11:26:52","modified_gmt":"2013-07-22T09:26:52","slug":"schanghai-wird-zum-finanzlabor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/07\/22\/schanghai-wird-zum-finanzlabor\/","title":{"rendered":"Shanghai wird zum Finanzlabor"},"content":{"rendered":"<p>Sonderwirtschaftszonen gibt es in China viele. Fast jede Millionenstadt in der Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren irgendwo in ihrem Stadtgebiet eine spezielle Zone eingerichtet, in der Unternehmen Steuererleichterungen oder Investitionshilfen genie\u00dfen oder irgendwelche der an und f\u00fcr sich recht strengen Handels- und Investitionsbestimmungen gelockert oder ganz aufgehoben wurden.<\/p>\n<p>Das hat seine Gr\u00fcnde: Jeder hier in China wei\u00df, dass der wirtschaftliche Aufstieg vor 30 Jahren solchen Sonderwirtschaftszonen zu verdanken ist. Damals erlaubte Chinas F\u00fchrung der Stadt Shenzhen vor den Toren Hongkongs und drei weiteren St\u00e4dten sich vorab in freier Marktwirtschaft auszuprobieren, als der Rest des Landes noch komplett planwirtschaftlich gesteuert wurde. Diese vier Zonen geh\u00f6ren nun zu den wirtschaftlich erfolgreichsten St\u00e4dten im Land. Nun geht Peking einen Schritt weiter und <a href=\"http:\/\/english.caixin.com\/2013-07-10\/100553960.html\">erlaubt auf dem chinesischen Festland erstmals auch die Einrichtung einer Freihandelszone<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Ostteil der 20 Millionen-Metropole Shanghai auf der Halbinsel Pudong d\u00fcrfen wahrscheinlich schon ab dem kommenden Jahr Unternehmen, Banken und Finanzdienstleister in einer speziell eingerichteten Zone weitgehend frei auch mit Finanzprodukten handeln und spekulieren. Das ist ein Novum f\u00fcr die Volksrepublik. Denn so sehr China seit seinem Beitritt zur Welthandelsorganisation 2001 Teil des globalen Warenverkehrs und inzwischen zur gr\u00f6\u00dften Handelsnation der Welt aufgestiegen ist \u2013 der chinesische Finanzmarkt ist der Au\u00dfenwelt bislang weitgehend verschlossen geblieben.<\/p>\n<p>Der Kapitalmarkt ist streng reguliert, die Banken sind staatlich, f\u00fcr sie gilt ein von der Zentralbank festgelegter Einheitszinssatz. Zudem ist die chinesische W\u00e4hrung international nicht frei handelbar. Und nur wenigen ausl\u00e4ndischen Banken und Versicherungen ist es bislang erlaubt, auf den chinesischen Kapitalmarkt Fu\u00df zu fassen.<\/p>\n<p>So sehr die chinesische F\u00fchrung die Vorteile freier Warenm\u00e4rkte f\u00fcr das eigene Land zu sch\u00e4tzten wei\u00df \u2013 das internationale Finanzbranche ist ihr bis heute nicht geheuer. Sie hat im Zuge der verschiedenen Finanzkrisen immer wieder erkannt, welche Sch\u00e4den ein allzu liberalisierter Finanzmarkt mit seinen abrupten Schwankungen mit sich bringen kann. Chinas F\u00fchrung sieht das eigene Land bislang noch nicht gewappnet \u2013 zumal sie an einen abgeschotteten Finanzmarkt ganz gut mit verdient hat und sie weitgehend die Kontrolle \u00fcber ihr Finanzsystem beh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Doch unter dem neuen Premierminister Li Keqiang erkennt die chinesische F\u00fchrung immer mehr die Kehrseiten eines allzu abgeschotteten Kapitalmarktes. F\u00fcr die chinesischen Sparer gibt es kaum Anlagem\u00f6glichkeiten, weswegen sie vermehrt in Immobilien investieren \u2013 was wiederum die Preise anheizt. Sorge bereitet ihr vor allem aber, dass die eigenen Banken zu h\u00f6chst ineffizienten Giganten herangewachsen sind, die inzwischen ein sehr gro\u00dfes Problem darstellen. Der Einheitszins etwa sorgt f\u00fcr wenig Wettbewerb unter den Banken, sodass sie Kredite vorwiegend gro\u00dfen Konzernen, Staatsunternehmen und Lokalregierungen vergibt, die sich damit zum Teil h\u00f6chst ineffiziente Gro\u00dfprojekte leisten. Viele dieser Kredite erweisen sich als faul.<\/p>\n<p>Zugleich leistet dieses System Schattenbanken Vorschub. Weil viele mittelst\u00e4ndische Unternehmen aufgrund ihrer h\u00f6heren Risikobewertung im Vergleich zu gro\u00dfen Staatsbetrieben wiederum nur schwer Zugang zu Krediten erhalten, leihen sich viele von ihnen das Geld von informellen Banken \u2013 dies jedoch zu horrenden Zinss\u00e4tzen und au\u00dferhalb jeglicher Regulierung. Chinas Kapitalmarkt, den die F\u00fchrung zur besseren Kontrolle abgeschottet hat, ger\u00e4t in der Realit\u00e4t au\u00dfer Rand und Band.<\/p>\n<p>Li Keqiang will nun mit dieser Praxis aufr\u00e4umen. Und wie einst die Sonderwirtschaftszonen ausl\u00e4ndische Unternehmer anlockte, um produzierendes Gewerbe aufzubauen, soll die Freihandelszone in Shanghai ausl\u00e4ndische Banker und Finanzdienstleister anlocken, um ein international wettbewerbsf\u00e4higes Finanzsystem in China zu schaffen. Der Stadtteil Pudong dient daf\u00fcr als Labor.<\/p>\n<p>Was in der Freihandelszone tats\u00e4chlich alles m\u00f6glich ist, sickert in diesen Tagen erst nach und nach durch. Gesetzt ist auf jeden Fall ein freier Handel mit der chinesischen W\u00e4hrung, der in den kommenden Jahren ohnehin st\u00e4rker liberalisiert werden soll. Zollfreies Einkaufen soll m\u00f6glich sein, zudem sehr viel mehr Produkte zugelassen werden als im Rest des Landes <a href=\"http:\/\/shanghaiist.com\/2013\/07\/11\/why_the_end_of_chinas_ban_on_game_consoles_is_bad_for_chinese_gamers.php\">(etwa Spielekonsolen)<\/a>. Zudem will die Regierung schon ab 2014 ausl\u00e4ndischen Geldh\u00e4usern und Versicherungsgesellschaften die Gr\u00fcndung von eigenen Tochtergesellschaften gestatten, die ihre bislang in China nicht erlaubten Finanzprodukte nun auch chinesischen Anlegern anbieten d\u00fcrfen. Inl\u00e4ndischen Banken sollen diese Gesch\u00e4fte in der Shanghaier Freihandelszone k\u00fcnftig ebenfalls erlaubt sein.<\/p>\n<p>Einen v\u00f6llig freien Kapitalmarkt wird es in der Volksrepublik trotz dieser Freihandelszone in Shanghai dennoch nicht so schnell geben. Nur was sich bew\u00e4hrt und das Machtmonopol der regierenden Kommunistischen Partei nicht gef\u00e4hrdet, wird irgendwann auch im Rest des Landes eingef\u00fchrt. Letzteres hei\u00dft aber f\u00fcr einen freien Kapitalmarkt: So lange die KP nicht abdankt \u2013 nie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonderwirtschaftszonen gibt es in China viele. Fast jede Millionenstadt in der Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren irgendwo in ihrem Stadtgebiet eine spezielle Zone eingerichtet, in der Unternehmen Steuererleichterungen oder Investitionshilfen genie\u00dfen oder irgendwelche der an und f\u00fcr sich recht strengen Handels- und Investitionsbestimmungen gelockert oder ganz aufgehoben wurden. 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