{"id":133,"date":"2012-07-03T11:49:40","date_gmt":"2012-07-03T09:49:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=133"},"modified":"2012-07-03T12:45:04","modified_gmt":"2012-07-03T10:45:04","slug":"erst-eine-sonderzone-dann-die-ganze-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/07\/03\/erst-eine-sonderzone-dann-die-ganze-welt\/","title":{"rendered":"Erst eine Sonderzone, dann die ganze Welt"},"content":{"rendered":"<p>Als ich Mitte der achtziger Jahre das erste Mal in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shenzhen\">Shenzhen<\/a> war, gab es an den Buchten zwischen den H\u00fcgeln wirklich nicht mehr als ein paar Fischerd\u00f6rfer zu sehen, und nur etwas weiter im Landesinneren entstanden die ersten Fabrikhallen. Chinas Staatsoberhaupt <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2004\/35\/deng\">Deng Xiaoping<\/a> hatte die Gegend an der Grenze zu Hongkong erst kurz zuvor zur Sonderwirtschaftszone erkl\u00e4rt und damit freie Marktwirtschaft im damals noch wirklich sozialistischen China zugelassen. Viel war aber noch nicht los.<\/p>\n<p>Heute ist Shenzhen eine der pulsierendsten und modernsten Metropolen der Volksrepublik und hat bereits doppelt so viele Einwohner wie Hongkong, einen inzwischen sehr viel gr\u00f6\u00dferen Hafen und d\u00fcrfte auch in der Wirtschaftskraft schon bald Hongkong \u00fcbertrumpfen. Was Deng Xiaoping vor 30 Jahren lediglich als Experiment begonnen hatte, ist die Musterstadt des modernen chinesischen Kapitalismus.\u00a0Nun wird die Gegend um Shenzhen erneut als Experimentierfeld genutzt.<!--more--><\/p>\n<p>In einem Territorium zwischen Shenzhen und Hongkong, der &#8222;<em><a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2012\/06\/29\/us-hongkong-shenzhen-idUSBRE85S0AB20120629\">Qianhai Shenzhen-Hongkong Modern Service Industry Cooperation Zone<\/a><\/em>&#8222;, soll eine Sonderfinanzzone entstehen, in der die chinesische W\u00e4hrung, der Yuan, bis zu einem bestimmten Volumen frei tauschbar wird.<\/p>\n<p>Die W\u00e4hrung der inzwischen zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt konnte man bislang nicht einfach kaufen oder verkaufen und auch nicht in gr\u00f6\u00dferen Mengen in China ein- oder ausf\u00fchren. Zudem war der Yuan fest an den US-Dollar gekoppelt. Das hei\u00dft: Jeder, der Waren aus China bezieht und bezahlen m\u00f6chte, muss den Umweg \u00fcber die chinesische Zentralbank gehen. Jeder Dollar, jeder Euro und jeder Yen, der nach China flie\u00dft, wird von ihr einbehalten, die zu einem von ihr festgelegten Wert wiederum Yuans austeilt.<\/p>\n<p>Das soll sich nun \u00e4ndern. Japan, Argentinien, Malaysia und eine Reihe weiterer L\u00e4nder hat bereits Vereinbarungen mit Peking getroffen, wonach Waren direkt in der chinesischen W\u00e4hrung gehandelt werden k\u00f6nnen. Zudem hat neben Hongkong und Singapur vor Kurzem auch London den Status eines <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2012\/06\/14\/hongkong-yuan-idUSnL3E8HE5F20120614\">Auslandszentrums<\/a> des Yuan erhalten. Das hei\u00dft: Es gibt nun eine Reihe von Finanzprodukten in der chinesischen W\u00e4hrung, die an diesen Finanzpl\u00e4tzen frei gehandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Besonders beliebt sind die von der chinesischen Regierung in Hongkong ausgegebenen sogenannten <a href=\"http:\/\/in.reuters.com\/article\/2012\/06\/15\/china-bond-dimsum-idINL3E8HF0N220120615\">Dim-Sum-Bonds<\/a>. Sie sind nach einer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dim_Sum\">kulinarischen Spezialit\u00e4t<\/a> in der ehemaligen britischen Kolonie benannt. Binnen weniger Monate haben sich diese Anleihen zu dem am schnellsten wachsenden Schuldpapiersegment der Welt entwickelt.<\/p>\n<p>Mit der neuen Sonderfinanzzone auf unmittelbar chinesischem Boden wollen Pekings Machthaber nun austesten, welche Auswirkungen es haben wird, wenn Exportfirmen ihre Waren in aller Welt direkt in Yuan abrechnen k\u00f6nnen. Sprich: Auch europ\u00e4ische K\u00e4ufer haben nun die M\u00f6glichkeit, ihre erworbenen Waren direkt in Yuan zu bezahlen \u2013 und zwar zu einem vom Markt festgesetzten Wert. China geht damit nach dem Prinzip vor, wie das Land vor 33 Jahren begonnen hat: Erst soll die Freigabe in einer Sonderzone erprobt werden, dann irgendwann auf der ganzen Welt.<\/p>\n<p>Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist dieser Schritt zun\u00e4chst einmal zu begr\u00fc\u00dfen. Vor allem die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-02\/xi-china-obama\">USA<\/a>, aber auch die Europ\u00e4er haben immer wieder beklagt, dass Peking mit der festen Koppelung an den Dollar den Wert zu niedrig ansetzte, um die heimische Exportindustrie zu st\u00fctzen. Auch die Weltbank und der Internationale W\u00e4hrungsfonds haben die chinesische Regierung wiederholt aufgefordert, den Yuan freizugeben. Gerade was die USA angeht, k\u00f6nnte diese Freude aber schnell nach hinten losgehen.<\/p>\n<p>Denn was Chinas F\u00fchrung und die ihr unterstellte Zentralbank ja vor allem zum Ziel hat: Sie will den Yuan neben Dollar und Euro zu einer dritten <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-04\/china-yuan-wechselkurs-2\">Reservew\u00e4hrung<\/a> ausbauen. Schon mehren sich die Stimmen, dass der Yuan schon bald den Dollar als bislang gr\u00f6\u00dfte Reservew\u00e4hrung abl\u00f6sen k\u00f6nnte. Der US-amerikanische \u00d6konom <a href=\"http:\/\/2012.festivaleconomia.eu\/en\/press\/decline-dollar-and-rise-yuan\">Barry Eichengreen<\/a> weist darauf hin, dass angesichts der St\u00e4rke der chinesischen Volkswirtschaft und der vergleichsweise geringen Staatsschulden eine solche Entwicklung sehr realistisch sei. Die Zentralbanken von Nigeria, Thailand und den Philippinen haben bereits angek\u00fcndigt, dass sie einen Teil ihrer Devisenreserven k\u00fcnftig in Yuan umschichten werden. Die Amerikaner w\u00e4ren damit ihren erheblichen Vorteil der vergangenen vier Jahrzehnte los: n\u00e4mlich fast unbegrenzt Geld drucken zu k\u00f6nnen. Die Funktion als Leitw\u00e4hrung w\u00e4ren die USA mit dem Aufstieg des Yuan los.<\/p>\n<p>Doch so weit ist es noch nicht, noch probieren die Chinesen aus. Und zun\u00e4chst einmal k\u00f6nnen sich Finanzinvestoren aus aller Welt freuen: F\u00fcr sie ergeben sich mit der neuen Sonderfinanzzone neue M\u00f6glichkeiten, auch in der Volksrepublik flei\u00dfig zu spekulieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich Mitte der achtziger Jahre das erste Mal in Shenzhen war, gab es an den Buchten zwischen den H\u00fcgeln wirklich nicht mehr als ein paar Fischerd\u00f6rfer zu sehen, und nur etwas weiter im Landesinneren entstanden die ersten Fabrikhallen. 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