{"id":1408,"date":"2013-08-20T11:06:26","date_gmt":"2013-08-20T09:06:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1408"},"modified":"2013-08-20T11:37:28","modified_gmt":"2013-08-20T09:37:28","slug":"pharmakonzerne-stehen-in-china-am-pranger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/08\/20\/pharmakonzerne-stehen-in-china-am-pranger\/","title":{"rendered":"Pharmakonzerne stehen in China am Pranger"},"content":{"rendered":"<p>Eine Kortisonsalbe f\u00fcr umgerechnet 86 Euro? In China ist ein solcher Preis nicht ungew\u00f6hnlich. Wer sich wegen einer harmlosen Allergie in einer chinesischen Hautklinik ein Medikament gegen den Juckreiz verschreiben l\u00e4sst, muss tief in die Tasche greifen. F\u00fcr dringend notwendige Arzneien geht zuweilen sogar ein ganzes Verm\u00f6gen auf. Gegen diese Wucherpreise wollen die chinesischen Beh\u00f6rden nun vorgehen \u2013 und haben es vor allem auf Pharmakonzerne aus dem Ausland abgesehen.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/pharmakonzern-glaxo-gibt-beteiligung-an-bestechungsskandal-in-china-zu\/8528866.html\">Den britischen Arzneimittel-Hersteller GlaxoSmithKline hat es bereits getroffen.<\/a> Glaxo etwa soll \u00fcber Beratungsfirmen und spezielle Reiseb\u00fcros \u00c4rzte und Beh\u00f6rdenvertreter jahrelang gezielt geschmiert haben, damit sie ihre Krankenh\u00e4user dazu bringen, ausschlie\u00dflich Arzneien des britischen Herstellers zu kaufen \u2013 das zumeist zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen. Vier chinesische Spitzenmanager des Konzerns sind verhaftet. Glaxo hat diese Praxis inzwischen eingestanden und die Preise seiner Medikamente in China deutlich gesenkt.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches werfen die chinesischen Beh\u00f6rden n<a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/unternehmen\/novartis-geraet-china-unter-bestechungsverdacht-482578\">nun auch Pharmakonzernen wie Sanofi, Novartis und UCB vor<\/a>. Gegen insgesamt acht ausl\u00e4ndische Unternehmen wird wegen Verdacht auf Bestechung und Preisabsprache ermittelt. Doch so sehr nun Glaxo und seine Mitbieter um Entschuldigung bitten \u2013 diese Praxis ist dem chinesischen Gesundheitssystem geschuldet.<\/p>\n<p>Im Zuge der Wirtschaftsreformen in den 1980er und 1990er Jahren hatte die chinesische F\u00fchrung auch von den \u00f6ffentlichen Kliniken und Krankenh\u00e4usern mehr Wettbewerb abverlangt und ihnen die Gelder gek\u00fcrzt, in der Hoffnung, sie w\u00fcrden wirtschaftlich effizienter werden. Doch genau das Gegenteil ist eingetreten. Um die wegfallenden \u00f6ffentlichen Gelder zu kompensieren, sahen sich Krankenh\u00e4user gezwungen, neue Einnahmequellen zu finden. Seit der Liberalisierung finanzieren sie sich nun unter anderem durch den Handel mit \u00fcberteuerten Medikamenten, auf die die Patienten dringend angewiesen sind.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es bei den \u00c4rzten aus. Weil ihre L\u00f6hne lange nicht mit dem Anstieg der Einkommen der meisten anderen Berufsgruppen mitgehalten haben, waren auch sie auf der Suche nach zus\u00e4tzlichen Einnahmequellen. Bestechung der \u00c4rzte ist nun gang und g\u00e4be. Wer als Patient dem Arzt nicht vorher einen der ber\u00fcchtigten Hongbaos \u00fcberreicht, rote Umschl\u00e4ge mit Geld, wird meist gar nicht behandelt.<\/p>\n<p>Die chinesische F\u00fchrung hat die Probleme mit den \u00fcberh\u00f6hten Medikamentenpreisen und den bestechlichen \u00c4rzten zwar erkannt. Eine umfassende Gesundheitsreform ist bereits auf dem Weg, die unter anderem wieder mehr Kontrolle in den Krankenh\u00e4usern vorsieht, den \u00c4rzten zugleich h\u00f6here L\u00f6hne zusichert. Und die derzeitige Kampagne gegen die Pharmaindustrie ist Teil dieser Reform. Doch bevor die Ma\u00dfnahmen fl\u00e4chendeckend greifen, braucht es Zeit.<\/p>\n<p>Bis dahin werden die \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user weiter nach diesen roten Umschl\u00e4gen gieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kortisonsalbe f\u00fcr umgerechnet 86 Euro? In China ist ein solcher Preis nicht ungew\u00f6hnlich. Wer sich wegen einer harmlosen Allergie in einer chinesischen Hautklinik ein Medikament gegen den Juckreiz verschreiben l\u00e4sst, muss tief in die Tasche greifen. F\u00fcr dringend notwendige Arzneien geht zuweilen sogar ein ganzes Verm\u00f6gen auf. 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