{"id":143,"date":"2012-07-06T12:04:47","date_gmt":"2012-07-06T10:04:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=143"},"modified":"2012-07-11T11:57:18","modified_gmt":"2012-07-11T09:57:18","slug":"warum-chinas-banken-zu-den-grosten-der-welt-gehoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/07\/06\/warum-chinas-banken-zu-den-grosten-der-welt-gehoren\/","title":{"rendered":"Warum Chinas Banken zu den Gr\u00f6\u00dften der Welt geh\u00f6ren"},"content":{"rendered":"<p>Zumindest die Namen der Banken klingen noch nach sozialistischer Planwirtschaft. Die &#8222;Industry and Commercial Bank China&#8220; (ICBC) sollte vor allem die Maschinenbauindustrie und den Handel finanzieren. Die &#8222;China Construction Bank&#8220; (CCB) war f\u00fcr die Bauindustrie zust\u00e4ndig und die &#8222;Agricultural Bank China&#8220; (ABC) f\u00fcr die Landwirtschaft. Alle drei Banken befinden sich zwar nach wie vor in Besitz des chinesischen Staates. Diese strikte Trennung wird aber nicht mehr wirklich eingehalten. Grunds\u00e4tzlich agieren sie wie andere Gesch\u00e4ftsbanken auch \u2013 und sind die gr\u00f6\u00dften der Welt.<!--more--><\/p>\n<p>Wie aus der j\u00e4hrlichen Rangliste der tausend gr\u00f6\u00dften und profitabelsten Banken des britischen Branchenmagazins <a href=\"http:\/\/www.thebanker.com\/\">The Banker<\/a>\u00a0hervorgeht, besetzen chinesische Banken inzwischen fast <a href=\"http:\/\/in.reuters.com\/article\/2012\/07\/01\/banks-profit-biggest-idINL6E8HTIUP20120701\">alle vorderen Pl\u00e4tze<\/a>. Mit 43 Milliarden Dollar Vorsteuergewinn ist die ICBC das zweite Jahr in Folge die profitabelste Bank der Welt. Auf Platz zwei und drei folgen die chinesischen Staatsbanken &#8222;Construction Bank&#8220; und &#8222;Bank of China&#8220; (BoC). Platz vier besetzt die US-Bank Morgan Stanley. Aber schon auf dem f\u00fcnften Rang kommt mit der Agricultural Bank erneut ein chinesisches Institut. Das \u00fcberrascht auch deshalb, weil es allen chinesischen Banken nicht erlaubt ist, in der internationalen Hochfinanz mitzumischen und sie au\u00dferhalb Chinas so gut wie gar nicht aktiv sind. Sie verdanken ihren Profit \u00fcberwiegend ihren Gesch\u00e4ftskunden im Inland.<\/p>\n<p>Dass in der Rangliste anders als noch in den Vorjahren vor allem europ\u00e4ische Banken immer mehr nach hinten r\u00fccken, h\u00e4ngt sicherlich mit der <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/kenrapoza\/2012\/07\/03\/as-western-banks-shrink-china-banks-take-over\/\">Euro-Krise<\/a> zusammen und auch die US-Banken haben sich bei Weitem noch nicht von der Finanzkrise 2008 erholt. Beides ist an chinesischen Banken weitgehend schmerzlos vorbeigegangen. Dennoch l\u00e4sst sich an dieser Rangliste ein deutlicher Trend ablesen: Haben chinesische Banken zu Beginn der gro\u00dfen Finanzkrise 2007 gerade einmal vier Prozent der weltweiten Gewinne erzielt, liegt ihr Anteil nun bei 29 Prozent. Europa hingegen schrumpft auf magere f\u00fcnf Prozent. Damit hat sich binnen kurzer Zeit das Machtgef\u00fcge in der internationalen Bankenwelt massiv nach Fernost verschoben. Alle asiatischen Geldh\u00e4user zusammen kommen sogar auf einen Weltanteil von 54 Prozent.<\/p>\n<p>Warum Chinas Banken so profitabel sind, hat jedoch auch mit dem spezifischen Bankensystem der Volksrepublik zu tun, das dann doch noch vom Sozialismus herr\u00fchrt und sich vor allem durch eins auszeichnet: einer starken staatlichen Regulierung und einem <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424052702303768104577459863221178338.html?mod=WSJDE_latestheadlines\">festen Zinssatz<\/a>.<\/p>\n<p>Bis zum heutigen Tag werden in China die Zinsen von ganz oben zentral festgelegt. Was die Banken bei Krediten f\u00fcr Zinsen kassieren und f\u00fcr Guthaben ausgeben, legt der Staat fest. Chinas Banken verdienen dabei ganz gut. Denn sie k\u00f6nnen sich von der Zentralbank Geld nahezu zum Nulltarif geben lassen. Kredite, die die Banken ausgeben, lassen sie sich jedoch zu dem festgelegten Zinssatz bezahlen.<\/p>\n<p>Diese festen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringen Zinss\u00e4tze sind eine der wesentlichen Gr\u00fcnde sein, warum vor allem Chinas Staatsunternehmen in den vergangenen Jahren so erfolgreich wurden. Da es f\u00fcr Sparer in China nur wenig Anlagem\u00f6glichkeiten gibt, f\u00e4llt es den Banken leicht, die Sparguthaben der Chinesen einzusammeln und sie an die staatlich kontrollierten Unternehmen weiterzureichen. Sie wiederum werden noch gr\u00f6\u00dfer und auch international immer erfolgreicher. Die Zinseinnahmen gehen zur\u00fcck an die Banken.<\/p>\n<p>Der Staat wiederum verdient ganz gut daran, geh\u00f6ren die Finanzh\u00e4user ja letztlich ihr. Und er verf\u00fcgt mit seiner ihr unterstellten Zentralbank \u00fcber unmittelbare Steuerungsinstrumente, die sehr viel wirkungsvoller sind als Notenbanken im Westen, die zwar einen Leitzins vorgeben, aber dann den weiteren Verlauf dem freien Markt \u00fcberlassen m\u00fcssen. Zugleich hat dieser staatliche Einheitszins zur Folge, dass es unter den Banken in China nur wenig Wettbewerb gibt.<\/p>\n<p>Und da sind wir bei den <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/finanzreform-china-probt-die-zins-revolution\/6355500.html\">Schattenseiten<\/a> dieser Zinspolitik: Da die gro\u00dfen Banken ohnehin \u00fcber keinen Spielraum verleihen, verleihen sie ihr Geld lieber zuverl\u00e4ssigen Kreditnehmern wie Gro\u00dfkonzernen und Staatsunternehmen. An risikoreicheren mittelst\u00e4ndischen und kleinen Unternehmen zeigen sie nur wenig Interesse. Denn anders als bei uns im Westen k\u00f6nnen chinesische Banken bei ihnen ja auch keine Risikoaufschl\u00e4ge erheben.<\/p>\n<p>Die Folge: Kleine Unternehmen haben mit Kreditengp\u00e4ssen zu k\u00e4mpfen. Sie m\u00fcssen auf Schattenbanken ausweichen, die jedoch horrende Zinsen verlangen. In Zeiten sinkender Gewinnerwartungen auch in China geraten viele dieser kleinen Unternehmen nun in Zahlungsschwierigkeiten und gehen pleite. Und auch private Kunden kommen kaum an Verbraucherkredite und vereiteln damit das Ziel der Regierung, die Binnenkonjunktur anzukurbeln.<\/p>\n<p>Bei den gro\u00dfen Staatsunternehmen und den staatlichen Beh\u00f6rden selbst hat das f\u00fcr sie billige Kapital in den vergangenen Jahren hingegen zu einem ausufernden Investitionsrausch gef\u00fchrt. Es erzeugte nicht nur \u00dcberkapazit\u00e4ten, sondern f\u00fchrte wahrscheinlich zu Infrastrukturma\u00dfnahmen, die auch f\u00fcr chinesische Verh\u00e4ltnisse \u00fcberdimensioniert sind.<\/p>\n<p>Nun hat die Zentralregierung die Probleme erkannt und reagiert. Angesichts der allgemein schw\u00e4chelnden Weltkonjunktur, die zunehmend auch China trifft, hat die chinesische Zentralbank am Donnerstag <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052702303962304577507510579917988.html\">nicht nur zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit den Leitzins gesenkt<\/a>, sondern sehr viel weitreichender: Sie sorgt f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t im Bankengesch\u00e4ft erh\u00f6hte die maximale Abweichung vom Kreditzins von vor Kurzem noch mickrigen 10 nun auf 30 Prozent. Damit schmilzt die fast automatisch generierte Gewinnmarge der chinesischen Banken zusammen und erh\u00f6ht den Wettbewerbsdruck, mehr Bonit\u00e4tspr\u00fcfungen durchf\u00fchren zu m\u00fcssen und kleineren Unternehmen Kredite sowie Privatkunden Konten mit attraktiveren Guthabenzinsen anzubieten.<\/p>\n<p>Das zumindest ist ein erster Schritt hin zur Zinsliberalisierung, und d\u00fcrfte Privathaushalten und dem Mittelstand zugute kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zumindest die Namen der Banken klingen noch nach sozialistischer Planwirtschaft. Die &#8222;Industry and Commercial Bank China&#8220; (ICBC) sollte vor allem die Maschinenbauindustrie und den Handel finanzieren. Die &#8222;China Construction Bank&#8220; (CCB) war f\u00fcr die Bauindustrie zust\u00e4ndig und die &#8222;Agricultural Bank China&#8220; (ABC) f\u00fcr die Landwirtschaft. 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