{"id":1591,"date":"2013-10-17T11:45:48","date_gmt":"2013-10-17T09:45:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1591"},"modified":"2013-10-25T06:10:33","modified_gmt":"2013-10-25T04:10:33","slug":"chinesen-sollen-mehr-auf-pump-kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/10\/17\/chinesen-sollen-mehr-auf-pump-kaufen\/","title":{"rendered":"Chinesen sollen mehr auf Pump kaufen"},"content":{"rendered":"<p>Wann g\u00f6nnen sich die Chinesen endlich mehr von ihrem Geld? Das ist die derzeit alles dominierende Frage von \u00d6konomen in China. In kaum einem anderen Land auf der Welt ist die Sparquote so hoch wie in der Volksrepublik. Sie liegt je nach Berechnungsart zwischen 30 und 50 Prozent. Zum Vergleich: Auch die Deutschen gelten als sparsam. Sie legen im Schnitt rund zehn Prozent auf die hohe Kante, in den USA liegt die Quote bei weniger als f\u00fcnf Prozent. Nun sollen Verbraucherkredite Chinesen zum Einkaufen animieren.<!--more--><\/p>\n<p>Die hohe Sparquote hat Gr\u00fcnde. Der eine hat mit der Mentalit\u00e4t zu tun: Fr\u00fcher legten die Chinesen die Gold- oder Silberst\u00fccke zur\u00fcck, um sich f\u00fcr unsichere Zeiten zu wappnen. Davon gab es in China in den vergangenen Jahrhunderten eine Menge. Heute spart der Chinese, um sich und seiner Familie den Kauf einer Wohnung zu erm\u00f6glichen, seinem Kind mal ein Studium an einer renommierten Uni zu finanzieren oder um die Krankenhauskosten abdecken zu k\u00f6nnen, falls in der Familie mal jemand krank werden sollte.<\/p>\n<p>Doch auch der Staat hat lange Zeit die bescheidene Lebensweise seiner B\u00fcrger zu sch\u00e4tzen gewusst. Auf den Konten der chinesischen Banken sammelte sich Kapital an, das die Institute und damit der Staat zum Aufbau der Industrie und Infrastruktur nutzen konnte.<\/p>\n<p>Doch inzwischen ist die Lage in China eine andere. Die Industrie ist bereits die st\u00e4rkste der Welt, in vielen Branchen sind sogar horrende \u00dcberkapazit\u00e4ten entstanden. Die weiterhin desolate Lage der Wirtschaftspolitik in den USA oder der EU bereiten den Chinesen derweil zunehmend Sorgen: China ist viel zu abh\u00e4ngig von der Ausfuhr.<\/p>\n<p>So w\u00fcnschenswert es f\u00fcr so manch anderes Land ist, dass ihre B\u00fcrger mehr zur\u00fccklegen und nicht ihr gesamtes Einkommen gleich verpulvern: China w\u00fcrde eine h\u00f6here Konsumquote gut tun. Das w\u00fcrde f\u00fcr mehr h\u00f6herwertige Jobs etwa im Dienstleistungssektor und eine solidere und ausgeglichenere Wirtschaftsstruktur sorgen.<\/p>\n<p>Abhilfe schaffen soll die j\u00fcngst beschlossene Freigabe von sogenannten Konsumkrediten. Damit k\u00f6nnen sich Leute einen gro\u00dfen Fernseher, eine sch\u00f6ne K\u00fcche, eine Reise oder eine tolle Kaffeemaschine leisten, selbst wenn sie gerade nicht an ihre Ersparnisse herangehen wollen. Die Idee dahinter: Wer in Raten sein Auto oder seine Waschmaschine bezahlt, g\u00f6nnt sich vielleicht auch mal eher was.<\/p>\n<p>Denn was in Deutschland inzwischen v\u00f6llig normal ist, gibt es in China bisher kaum: Zum Elektromarkt gehen, die neue Waschmaschine f\u00fcr 979 Euro direkt mitnehmen, aber in 36 Raten zu 33,04 Euro bezahlen. Dabei fallen zwar \u00fcber 200 Euro Zinsen an. Doch psychologisch gesehen wirken 30 Euro im Monat halt billig.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich handelt es sich dabei um ein Rezept, das bisher in kaum einer Volkswirtschaft versagt hat. Auch die USA galten bis in die sp\u00e4ten 1970er Jahren als eine Nation der Sparer. Das \u00e4nderte sich mit der fl\u00e4chendeckenden Verbreitung von Kreditkarten und Konsumentenkrediten. Heute ist die USA die Konsumnation Nummer Eins. Auch in der Volksrepublik gibt es bereits\u00a0die ersten interessierten Anbieter von Konsumkrediten. Chinas MediaMarkt-Pendant, <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/e4b0f142-2fe5-11e3-9eec-00144feab7de.html?siteedition=intl&amp;siteedition=intl#axzz2hhB8svKl \">die Elektro-Einzelhandelskette Suning, bem\u00fcht sich bereits heftig darum, eine eigene Bank zu gr\u00fcnden, nachdem die Finanzaufsicht signalisiert hat, dass sie den Markt f\u00fcr Finanzierungen freigeben m\u00f6chte.<\/a><\/p>\n<p>Es gibt jedoch auch Beispiele, wo der Boom von Konsumentenkrediten nach hinten losging. In S\u00fcdkorea etwa f\u00fchrte die Freigabe von Teilzahlungen mit Kreditkarten zu einem wahren Boom im Einzelhandel. Doch vor vier Jahren folgte der Absturz: Eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung war weit \u00fcber das hinaus verschuldet, was sie zur\u00fcckzahlen konnte. <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/05\/18\/opinion\/18kim.html?_r=2&amp;\">Der Staat musste einspringen.<\/a> Trotz dieser schlechten Erfahrung neigen S\u00fcdkoreaner auch heute noch dazu, f\u00fcr neue Samsung-Ger\u00e4te <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2011\/08\/25\/us-korea-economy-debt-idUSTRE77O4JU20110825\">die Kreditkarte zu \u00fcberziehen<\/a>.<\/p>\n<p>Soweit wird es in China zumindest in naher Zukunft nicht kommen. Zu sehr sind Chinesen nach wie vor daran gew\u00f6hnt, ganz genau hinzuschauen und nachzurechnen, um dann zu dem Ergebnis zu gelangen, dass die tolle Klimaanlage bei direkter Zahlung sehr viel g\u00fcnstiger ist als die Ratenzahlung. Und doch: Kredite schmieren die Wirtschaft \u2013 das ist eine Wahrheit der \u00d6konomie, die auch bei den Chinesen funktionieren d\u00fcrfte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann g\u00f6nnen sich die Chinesen endlich mehr von ihrem Geld? Das ist die derzeit alles dominierende Frage von \u00d6konomen in China. In kaum einem anderen Land auf der Welt ist die Sparquote so hoch wie in der Volksrepublik. Sie liegt je nach Berechnungsart zwischen 30 und 50 Prozent. 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