{"id":1598,"date":"2013-10-22T10:09:48","date_gmt":"2013-10-22T08:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1598"},"modified":"2013-10-25T06:10:03","modified_gmt":"2013-10-25T04:10:03","slug":"chinas-marchen-von-der-niedrigen-arbeitslosigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/10\/22\/chinas-marchen-von-der-niedrigen-arbeitslosigkeit\/","title":{"rendered":"Chinas M\u00e4rchen von der niedrigen Arbeitslosigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Chinas Statistiker haben eine neue Aufgabe: Sie sollen endlich f\u00fcr zuverl\u00e4ssigere Arbeitsmarktdaten sorgen.<\/p>\n<p>Sei Jahrzehnten liegt die Arbeitslosenquote in der Volksrepublik praktisch konstant bei vier Prozent &#8211; sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Vor Beginn der Weltwirtschaftskrise lag sie bei glatten vier Prozent. Nur im Fr\u00fchjahr 2009 war die Zahl f\u00fcr kurze Zeit nach oben geschossen. Doch schon das erste Konjunkturpaket dr\u00fcckte sie wieder nach unten. Auf wie viel Prozent? Auf vier nat\u00fcrlich! Aktuell liegt die Quote bei 4,1 Prozent. Kein Wunder, dass kaum ein \u00d6konom, der etwas auf sich h\u00e4lt, die offizielle Arbeitslosenzahl wirklich ernst nimmt. Die offiziellen Zahlenwerke des Landes dienten bisher eher als loser Anhaltspunkt zur Lage der Nation.<!--more--><\/p>\n<p>Die verbl\u00fcffende Gleichm\u00e4\u00dfigkeit ist jedoch keinesfalls nur eine plumpe L\u00fcge. Sie hat auch damit zu tun, wie die Daten erfasst werden. Gez\u00e4hlt wird nur die Arbeitslosigkeit in der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung. In China gib es ein besonders strenges und inflexibles Einwohnermeldewesen, den sogenannten Hukou: Wer in der Stadt geboren ist, wird als Stadtb\u00fcrger registriert. Wer auf dem Lande geboren ist, beh\u00e4lt praktisch sein Leben lang eine Registrierung als Bauer. Und als Bauer ist man in der Volksrepublik nicht ohne Arbeit. Man ist eben Bauer.<\/p>\n<p>Die strenge Unterteilung in Stadt- und Landbewohner hat sozialpolitische Gr\u00fcnde. Weil die Volksrepublik lange Zeit nicht allen ihrer 1,3 Milliarden Menschen eine Sozialversicherung finanzieren konnte, erhielten nur Stadtb\u00fcrger dieses Privileg. Die Menschen auf dem Land bekamen zur Kompensation ein St\u00fcck Land zugeteilt, was sie zur Selbstversorgung bestellen konnten. Die \u00dcbersch\u00fcsse konnten sie den B\u00fcrgern in den St\u00e4dten verkaufen.<\/p>\n<p>Doch im Zuge der Industrialisierung haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer mehr Bauern ihre Parzellen verlassen. Sie sind in die Industrieregionen gezogen, um als sogenannte Wanderarbeiter in den Fabriken ihr Auskommen zu bestreiten. Obwohl sie in den St\u00e4dten lebten und arbeiteten, blieben sie in der Statistik auf dem Land als Bauern registriert. Nicht wenige von ihnen haben inzwischen sogar studiert oder sind auf anderen Wegen beruflich aufgestiegen. Einige arbeiten l\u00e4ngst in sch\u00f6nen B\u00fcros in der Stadt. Offiziell sind sie aber weiterhin als Bauern gemeldet.<\/p>\n<p>Wenn nun wie in den vergangenen Jahren auch in China die Konjunktur zum Teil erheblich schwankt, dann tut sie das \u00fcberwiegend in Branchen wie der Exportindustrie, dem Bauwesen oder der Werftenindustrie, wo eben vor allem Arbeiter vom Lande besch\u00e4ftigt sind. Ob sie Arbeit haben oder nicht, taucht in der Statistik aber nicht auf. Offiziell sind sie ja weiter Bauern.<\/p>\n<p>So steht derzeit der Verdacht im Raum, dass angesichts des deutlichen Exportr\u00fcckgangs vor allem nach Europa und in die USA die tats\u00e4chliche Arbeitslosenzahl in China dramatisch gestiegen ist. Am Perlflussdelta vor den Toren Hongkongs, wegen seiner Exportindustrie bis vor Kurzem noch bekannt als Werkbank der Welt, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/02\/25\/sudchina-braucht-keine-barbie-mehr\/\">ist dieser R\u00fcckgang derzeit besonders deutlich zu sp\u00fcren. <\/a>Viele der ehemaligen Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter sind nun zur\u00fcck nach Hause aufs Land gezogen und bestellen wieder ihre Felder.<\/p>\n<p>China ist l\u00e4ngst zu einem modernen Land aufgestiegen mit einer hochkomplexen Volkswirtschaft. Wie andere Industriestaaten auch, ben\u00f6tigt die chinesische F\u00fchrung zuverl\u00e4ssige Daten \u00fcber die im Land tats\u00e4chlich vorherrschende Arbeitslosigkeit. Die neue F\u00fchrung unter Premier Li Keqiang hat daher die Statistik\u00e4mter beauftragt, die Erfassung der Daten zu \u00e4ndern. Wie bei einer Volksz\u00e4hlung ziehen im ganzen Land nun Beamte von T\u00fcr zu T\u00fcr und befragen die Bewohner nach ihrem Besch\u00e4ftigungsstatus.<\/p>\n<p>Das ist ein Fortschritt. Auch wenn in der Volksrepublik noch immer die Familie die beste Arbeitslosenversicherung sein mag &#8211; Chinas \u00d6konomen und die F\u00fchrung sollten wissen, woran sie wirklich sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinas Statistiker haben eine neue Aufgabe: Sie sollen endlich f\u00fcr zuverl\u00e4ssigere Arbeitsmarktdaten sorgen. Sei Jahrzehnten liegt die Arbeitslosenquote in der Volksrepublik praktisch konstant bei vier Prozent &#8211; sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Vor Beginn der Weltwirtschaftskrise lag sie bei glatten vier Prozent. 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