{"id":1605,"date":"2013-10-25T10:29:49","date_gmt":"2013-10-25T08:29:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1605"},"modified":"2013-11-15T03:50:33","modified_gmt":"2013-11-15T02:50:33","slug":"china-gegen-starbuck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/10\/25\/china-gegen-starbuck\/","title":{"rendered":"China gegen Starbucks"},"content":{"rendered":"<p>Der gro\u00dfe Caf\u00e9 Latte bei Starbucks in China kostet 30 Yuan. Das sind derzeit ziemlich genau 4,93 US-Dollar. Ist das zu teuer? Der chinesische Staatssender CCTV zumindest findet: Ja, <a href=\"http:\/\/news.cntv.cn\/2013\/10\/20\/VIDE1382240041303298.shtml \">das sei Abzocke<\/a>. In den USA sei ein gro\u00dfer Latte schlie\u00dflich <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/chinarealtime\/2013\/09\/04\/chart-the-price-of-a-grande-latte-in-china\/\">um einen ganzen Dollar g\u00fcnstiger<\/a>. Chinesische Fernsehreporter sprechen von Diskriminierung.<!--more--><\/p>\n<p>Seither debattiert die Volksrepublik um Preistreiberei. <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china-insider\/article\/1336636\/cctvs-criticism-starbucks-pricy-coffee-prompts-online-backlash \">Viele Kommentatoren<\/a> stellen sich zwar auf die Seite von Starbucks. Warum sollte auch die Regierung \u00fcber den von ihr kontrolliertem Staatssender einer Privatfirma ihre Preispolitik vorschreiben? Zugleich aber trifft die Debatte einen Nerv. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Chinesen betr\u00e4gt weniger als 7.500 Dollar. Ein B\u00fcrger der USA verdient im Durchschnnitt rund 42.500.<\/p>\n<p>Der Fall scheint sich in eine Reihe von Angriffen auf westliche Firmen einzureihen, die vor einem knappen Jahr begonnen hat. Wegen angeblich erh\u00f6hter Preise oder schlechterer Dienstleistung standen auch schon Volkswagen, Apple und Samsung in der Kritik. Am Ende gaben die Firmen meist klein bei, entschuldigten sich bei den chinesischen Konsumten und gelobten Besserung. War das feige? Ganz so einfach ist es nicht. Was wir hier sehen, ist vielmehr Verbraucherschutz unter chinesischen Vorzeichen.<\/p>\n<p>Die chinesische Konsumwirtschaft ist vergleichsweise jung. In den vergangenen 30 Jahren stand zun\u00e4chst einmal der Aufbau halbwegs akzeptabler Strukturen im Vordergrund. Das ist gelungen. Als ich Ende der 1980er Jahre schon einmal in Peking lebte, gab es westliche Waren \u00fcberhaupt nur in staatlich gef\u00fchrten &#8222;Freundschaftsl\u00e4den&#8220; zu Mondpreisen. Heute hingegen kann sich Pekings Konsumangebot mit dem westlicher Metropolen messen.<\/p>\n<p>Die Mechanismen des Verbraucherschutzes, die den Kapitalismus in westlichen L\u00e4ndern ertr\u00e4glich machen, funktionieren in China noch nicht gut. Es gibt keine Stiftung Warentest, diesen urdeutschen Grundpfeiler der Qualit\u00e4tssicherung. Es gibt keine Verbraucherzentralen und kein Bundesamt f\u00fcr Verbraucherschutz. Es gibt auch nicht die rechtlichen M\u00f6glichkeiten, die den Firmen in den USA eine Heidenangst vor ihren Kunden einfl\u00f6\u00dft: Haftungsklagen gegen Verk\u00e4ufer und Hersteller etwa. Die chinesische Verbraucherbeh\u00f6rde Aqsiq ist gro\u00df, kompliziert und tr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Es bleiben in China nur die Medien \u00fcbrig, die schlie\u00dflich auch in Deutschland den Unternehmen auf die Finger schauen. <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/geld\/wirtschaft\/preis\/wahrheit-ueber-unsere-preise-32633878,view=conversionToLogin.bild.html\">Die <em>Bild<\/em>-Zeitung beispielsweise prangert regelm\u00e4\u00dfig \u201eAbzocke\u201c an<\/a> und geht dabei ebenfalls nicht zimperlich vor.<\/p>\n<p>In China springt nun oft der Staat ein, wo andere Organe noch fehlen oder nicht stark genug sind. CCTV \u00fcbt derzeit erheblichen Druck auf internationale Firmen aus, ihre Preispolitik zu \u00fcberdenken \u2013 und zwar einfach aus journalistischen Gr\u00fcnden. Die hohe Aufmerksamkeit zeigt: Das Thema \u201czieht\u201d und spricht die Zuschauer an. Auch Staatssender schielen auf Einschaltquote.<\/p>\n<p>Westliche Firmenvertreter derweil geben hinter vorgehaltener Hand zu, dass China in den vergangenen Jahren ein besonders attraktiver Markt war. Denn die Chinesen waren bereit, jeden Preis zu zahlen. Autos, Luxusgegenst\u00e4nde, M\u00f6bel \u2013 praktisch alles, was erkennbar aus Europa, Japan oder den USA kommt, lie\u00df sich mit satten Aufschl\u00e4gen absetzen. F\u00fcller von Montblanc, Schuhe von Adidas, Kosmetik von Lanc\u00f4me, Milchpulver von Danone \u2013 all das ist im Reich der Mitte sehr viel teurer als in anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Doch ob auch bei Starbucks der Vorwurf der Abzocke berechtigt ist? Starbucks setzt von Land zu Land die Preise je nach Marktverh\u00e4ltnissen fest. In China ist Kaffee ein Ausdruck des Lebensstils der wohlhabenden Mittelklasse. Auch bei chinesischen Anbietern ist Kaffee sehr teuer. Die meisten Chinesen trinken weiter vor allem Gr\u00fcntee oder einfach hei\u00dfes Wasser aus Thermostassen. Um ihrer Kundenschicht die Abgrenzung zur &#8222;normalen Bev\u00f6lkerung&#8220; zu erm\u00f6glichen, legen Unternehmen wie Starbucks ihre Preise sogar absichtlich etwas h\u00f6her fest. Das ist vielleicht nicht besonders sozial, aber die Realit\u00e4t der Vermarktungsstrategien.<\/p>\n<p>Alles in allem erzeugt die umfangreiche Berichterstattung \u00fcber Qualit\u00e4t und Preise immer mehr Druck auf ausl\u00e4ndische Firmen, ihre Waren auch zu einem angemessenen Preis anzubieten. Zumal viele der kritisierten Produkte wie Handys von Samsung, M\u00f6bel von Ikea oder Autos von Volkswagen f\u00fcr den chinesischen Markt preiswert vor Ort hergestellt werden.<\/p>\n<p>Chinas Konsummarkt wird erwachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gro\u00dfe Caf\u00e9 Latte bei Starbucks in China kostet 30 Yuan. Das sind derzeit ziemlich genau 4,93 US-Dollar. Ist das zu teuer? Der chinesische Staatssender CCTV zumindest findet: Ja, das sei Abzocke. In den USA sei ein gro\u00dfer Latte schlie\u00dflich um einen ganzen Dollar g\u00fcnstiger. 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