{"id":1650,"date":"2013-11-08T16:54:57","date_gmt":"2013-11-08T15:54:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1650"},"modified":"2013-11-13T10:45:32","modified_gmt":"2013-11-13T09:45:32","slug":"chinas-problem-mit-der-mobilitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/","title":{"rendered":"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Angenommen, ein Arbeitnehmer zieht aus beruflichen Gr\u00fcnden von Kittendorf in Mecklenburg-Vorpommern nach M\u00fcnchen \u2013 und meldet sich jahrelang nicht beim Ordnungsamt um. In Deutschland w\u00e4re das schlicht illegal. In China ist das hundertmillionenfach die tolerierte Normalit\u00e4t. Denn im Reich der Mitte ist es nicht so einfach m\u00f6glich, sich umzumelden.<\/p>\n<p>Diese Regel belastet das Leben der Betroffenen sehr. Denn die Chinesen sind hochgradig mobil: 300 Millionen von ihnen gelten als Wanderarbeiter \u2013 sie leben und arbeiten nicht da, wo sie gemeldet sind. Doch schon bald k\u00f6nnte sich an dieser Schieflage etwas \u00e4ndern.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/10\/29\/chinas-wirtschaft-hofft-auf-das-zentralkomitee\/\">Am Wochenende findet in Peking mit dem Dritten Plenum des 18. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei ein Gipfel statt, der umfassende Reformen der Melderegeln einleiten soll<\/a>. Das klingt nach einer Verwaltungsfrage, ist in der Volksrepublik aber ein wirtschaftspolitisch hochbrisantes Problem. Denn China will den Zuzug in die St\u00e4dte grunds\u00e4tzlich f\u00f6rdern, um das Wachstum anzukurbeln. Die Regierung will die zu bef\u00fcrchtende V\u00f6lkerwanderung zugleich aber einschr\u00e4nken und im Griff behalten. Es sollen keine Slums entstehen.<\/p>\n<p>In Deutschland mit seinen vielen kleinen St\u00e4dten und seiner ausgeglichenen Bev\u00f6lkerungsverteilung ist der Unterschied zwischen Land- und Stadtbewohnern heute nicht mehr klar erkennbar. In China dagegen geh\u00f6ren beide Gruppen zu zwei v\u00f6llig unterschiedlichen Welten. Landbewohner sind Bauern mit erschreckend geringer Produktivit\u00e4t, minimalen Einkommen und niedrigem Bildungsstand. Stadtbewohner leisten pro Kopf ein Vielfaches f\u00fcr die Wirtschaft, zahlen in die \u00f6ffentlichen Kassen ein und schaffen Werte, auf denen man aufbauen kann. Ihr Lebensstil unterscheidet sich oft nicht mehr von jenem in Metropolen entwickelter L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Wenn Wachstumspotenzial ein Rohstoff wie \u00d6l w\u00e4re, dann h\u00e4tte sich China in den vergangenen drei Jahrzehnten als eine Art Saudi-Arabien der Konjunktur erwiesen. In der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-03\/china-urbanisierung\">Urbanisierung<\/a> weiterer 400 Millionen Bauern w\u00fcrden nun noch einmal \u00d6lfelder in vergleichbarer Gr\u00f6\u00dfe auf ihre Erschlie\u00dfung warten.<\/p>\n<p>Das Dritte Plenum des 18. Zentralkomitees, das am Samstag in Peking beginnt, <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/china\/2013-11\/07\/c_132866994.htm \">will diese Produktivit\u00e4tsreserven anbohren<\/a>. Vorbild ist demnach Lateinamerika, wo die Verst\u00e4dterung mit 80 Prozent sogar noch deutlich h\u00f6her liegt als in Europa. \u00dcbrig bleiben sollen vielleicht zehn Prozent Bauern, die das Land mit Lebensmitteln versorgen sollen. Maschinenkraft soll ihnen helfen; die Wasserb\u00fcffel, die heute \u00fcbers Feld ziehen, sollen Geschichte sein.<\/p>\n<p>Also alles klar? Soll China doch einfach das alte Einwohnermeldewesen verschrotten und jeden dahin ziehen lassen, wo er wohnen will. Wie in Europa.<\/p>\n<p>Doch das w\u00fcrde kaum funktionieren. Nat\u00fcrlich wei\u00df die halbe Milliarde Chinesen, die auf den schmutzigen und h\u00e4sslichen Bauernd\u00f6rfern des Landes ihr Leben fristet, ganz genau, dass es in den St\u00e4dten lebenswerter ist. Die Stra\u00dfen sind dort sauber, es gibt tolle B\u00fcrojobs, gute Schulen f\u00fcr die Kinder und geheizte Apartments mit Flachbild-TV.<\/p>\n<p>Doch wenn Peking die Schleusen einfach \u00f6ffnen w\u00fcrde, dann k\u00e4men jedes Jahr Millionen Bauernt\u00f6chter und -s\u00f6hne an die Grenzen von Shanghai, Peking und Guangzhou, um ihr Gl\u00fcck zu suchen. Diese Metropolen platzen schon jetzt aus allen N\u00e4hten. Sie w\u00e4ren dann v\u00f6llig \u00fcberlastet. F\u00fcr all diese Migranten g\u00e4be es nicht die Jobs, auf die sie hoffen, nicht genug Schulpl\u00e4tze, nicht genug flie\u00dfendes Wasser, nicht genug Kl\u00e4ranlagen. Sie w\u00fcrden in Wellblechsiedlungen hausen m\u00fcssen. Chinas St\u00e4dte h\u00e4tten dann Slums.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-11\/china-mittelschicht-lebensplanung\">Genau das ist derzeit das gr\u00f6\u00dfte Problem der 300 Millionen Wanderarbeiter<\/a> \u2013 ob Malocher auf der Baustelle oder Investmentbanker, die sich inzwischen doch in den St\u00e4dten aufhalten: Kommunale Dienste wie Gesundheitsversorgung stehen nur im Heimatort zur Verf\u00fcgung, nicht am Wohnort. Die Kinder k\u00f6nnen nicht zur Schule gehen. Die Polizei kann einen jederzeit vertreiben \u2013 schlie\u00dflich wohnt man immer halb illegal. Zugleich h\u00e4lt es sie aber davon ab, mit ihren Familien komplett in die St\u00e4dte zu siedeln.<\/p>\n<p>Die Reform des Einwohnermeldewesens ist also ebenso \u00fcberf\u00e4llig wie schwierig. Was das Plenum (es l\u00e4uft bis Dienstag) beschlie\u00dfen wird, ist bislang noch nicht bekannt. Doch es l\u00e4uft vermutlich auf folgende clevere L\u00f6sung hinaus: Peking und Shanghai bleiben den Bauerns\u00f6hnen weiter verwehrt \u2013 nicht aber mittelgro\u00dfe Landst\u00e4dte. Es gibt in China 160 St\u00e4dte, die gr\u00f6\u00dfer sind als K\u00f6ln. Davon sind nur zehn ber\u00fchmte Metropolen mit mehr als zehn Millionen Einwohner. Es bleiben also 150 Gro\u00dfst\u00e4dte der mittleren Kategorie. Sie sollen der Kern der neuen Urbanisierung werden.<\/p>\n<p>Um bei dem deutschen Beispiel zu bleiben: Die Landbewohner k\u00f6nnen auch k\u00fcnftig nicht einfach von Kittendorf nach M\u00fcnchen ziehen. Sie k\u00f6nnen aber B\u00fcrger von Neubrandenburg werden. (In China h\u00e4tte ein Neubrandenburg halt sechs Millionen Einwohner, nicht 60.000.) Daf\u00fcr soll die Wirtschaft dort kr\u00e4ftig wachsen. Ein lohnendes Projekt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angenommen, ein Arbeitnehmer zieht aus beruflichen Gr\u00fcnden von Kittendorf in Mecklenburg-Vorpommern nach M\u00fcnchen \u2013 und meldet sich jahrelang nicht beim Ordnungsamt um. In Deutschland w\u00e4re das schlicht illegal. In China ist das hundertmillionenfach die tolerierte Normalit\u00e4t. Denn im Reich der Mitte ist es nicht so einfach m\u00f6glich, sich umzumelden. Diese Regel belastet das Leben der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[19319],"tags":[153,28704,28706,24409,24335,28705,28697,14070],"class_list":["post-1650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-roter-kapitalismus","tag-china","tag-drittes-plenum","tag-einwohnermeldewesen","tag-hukou","tag-kommunistische-partei","tag-landreform","tag-parteikongress","tag-urbanisierung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Angenommen, ein Arbeitnehmer zieht aus beruflichen Gr\u00fcnden von Kittendorf in Mecklenburg-Vorpommern nach M\u00fcnchen \u2013 und meldet sich jahrelang nicht beim Ordnungsamt um. In Deutschland w\u00e4re das schlicht illegal. In China ist das hundertmillionenfach die tolerierte Normalit\u00e4t. Denn im Reich der Mitte ist es nicht so einfach m\u00f6glich, sich umzumelden. Diese Regel belastet das Leben der [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-11-08T15:54:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-11-13T09:45:32+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/\",\"name\":\"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-11-08T15:54:57+00:00\",\"dateModified\":\"2013-11-13T09:45:32+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog","og_description":"Angenommen, ein Arbeitnehmer zieht aus beruflichen Gr\u00fcnden von Kittendorf in Mecklenburg-Vorpommern nach M\u00fcnchen \u2013 und meldet sich jahrelang nicht beim Ordnungsamt um. In Deutschland w\u00e4re das schlicht illegal. In China ist das hundertmillionenfach die tolerierte Normalit\u00e4t. Denn im Reich der Mitte ist es nicht so einfach m\u00f6glich, sich umzumelden. Diese Regel belastet das Leben der [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2013-11-08T15:54:57+00:00","article_modified_time":"2013-11-13T09:45:32+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/","name":"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2013-11-08T15:54:57+00:00","dateModified":"2013-11-13T09:45:32+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/08\/chinas-problem-mit-der-mobilitat\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Chinas Problem mit der Mobilit\u00e4t"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1650"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1665,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650\/revisions\/1665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}