{"id":166,"date":"2012-07-19T11:49:39","date_gmt":"2012-07-19T09:49:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=166"},"modified":"2012-07-19T12:30:41","modified_gmt":"2012-07-19T10:30:41","slug":"die-ruckkehr-der-staatswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/07\/19\/die-ruckkehr-der-staatswirtschaft\/","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr der Staatswirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Es ist noch kein Jahrzehnt her, da hat so manch ein westlicher Unternehmer ein chinesisches Staatsunternehmen noch mit den maroden<a href=\" volkseigenen Betrieben der DDR oder der Sowjetunion\"> volkseigenen Betrieben der DDR oder der Sowjetunion<\/a> verbunden. Und zugegeben: Viele von ihnen wirkten tats\u00e4chlich so. Der Morgen begann um sechs mit einem Appell und Marschmusik, in Einheiten marschierten die\u00a0 Arbeiterinnen und Arbeiter dann in ihre Fabrikhallen. An den W\u00e4nden hingen rote Banner mit der Aufschrift: &#8222;Wir tragen zum Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft bei&#8220;. Und nachmittags, p\u00fcnktlich um f\u00fcnf, schrillte eine Klingel und die Arbeiterinnen und Arbeiter verlie\u00dfen die Fabrikhallen und begaben sich in die betriebseigenen Wohneinheiten. Arbeit hatte vor allem einen Zweck: Die Menschen sollten irgendwie auf Trab gehalten werden. Zugleich waren diese Gro\u00dfbetriebe Ressourcenfresser, personell \u00fcberbesetzt und ihre Produkte alles andere als wettbewerbsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Volkskombinate der DDR und auch ihre Pendants in den ehemaligen Bruderstaaten l\u00e4ngst der Geschichte angeh\u00f6ren, sind in der Volksrepublik Staatsunternehmen noch immer sehr weit verbreitet. Sie tragen zu rund 40 Prozent der chinesischen Gesamtproduktion bei. Und nicht nur das: Sie sind inzwischen die profitabelsten Unternehmen der Welt.<!--more--><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2003\/45\/Haier\">Haier<\/a> ist so ein Beispiel. Angefangen hat das Staatsunternehmen in der ehemaligen deutschen Koloniestadt Qingdao als ein einfacher K\u00fchlschrankhersteller. Mit mehr als 70.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 20 Milliarden US-Dollar (2010) ist der multinationale Mischkonzern inzwischen der weltgr\u00f6\u00dfte Hersteller von Haushaltswaren. Andere ebenfalls erfolgreiche Namen: <a href=\"http:\/\/www.sinopec.com\/\">Sinopec<\/a>,<a href=\"http:\/\/www.chng.com.cn\/eng\/\">Huaneng Group<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.baosteel.com\/group_e\/index.asp\">Baosteel<\/a> &#8211; in ihrer jeweiligen Branche besetzen sie auf den weltweiten Ranglisten alle einen der vorderen Pl\u00e4tze. Die M\u00e4r, staatliche Unternehmer bringen es nicht, nur Privatunternehmer wissen profitabel zu wirtschaften, widerlegen Haier &amp; Co.<\/p>\n<p>Das hat auf jeden Fall mit der Industriepolitik und dem <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/07\/06\/warum-chinas-banken-zu-den-grosten-der-welt-gehoren\/\">chinesischen Bankensystem<\/a> zu tun. Die Zentral- und auch viele Provinzregierungen erkl\u00e4ren die Automobilindustrie, Chemie, Stahl, Solar- oder auch die Flugzeugbauindustrie zu Schl\u00fcsselindustrien und subventionieren sie entsprechend. Die Banken, ebenfalls in staatlicher Hand, tragen zum Erfolg der Staatsbetriebe bei, indem sie die Betriebe gro\u00dfz\u00fcgig mit Krediten versorgen. Und das zu einem Einheitszinssatz, den wiederum die Zentralbank vorgibt. Erst seit wenigen Wochen hat die Zentralbank verf\u00fcgt, dass die Banken etwas mehr von diesem Einheitszinssatz abweichen d\u00fcrfen, damit zumindest ein St\u00fcck weit mehr Wettbewerb auch unter den Staatsbanken entsteht.<\/p>\n<p>Mit diesem Modell ist die Regierung in den vergangenen Jahren sehr gut gefahren. Denn nat\u00fcrlich ist ein erheblicher Teil des Gewinns der staatseigenen Betriebe eben auch den Staat zur\u00fcckgeflossen &#8211; und zwar \u00fcber die Steuereinnahmen hinaus.<\/p>\n<p>Und nicht nur das: Auch viele Privatunternehmen in China adaptieren zunehmend das Muster der Staatsbetriebe. Ich bin neulich auf dem Gel\u00e4nde von zwei gro\u00dfen chinesischen Unternehmen gewesen. Bei <a href=\"http:\/\/www.yinglisolar.com\/de\/\">Yingli<\/a>, Chinas zweitgr\u00f6\u00dftem Fotovoltaikhersteller, und <a href=\"http:\/\/www.sanygroup.com\/group\/de-de\/\">Sany<\/a>, einem sehr erfolgreichen Maschinenbauer, der vor Kurzem das schw\u00e4bische Traditionsunternehmen Putzmeister aufgekauft hat. Auch hier sind die Arbeiterinnen und Arbeiter in Einheiten aufgeteilt. Es h\u00e4ngen dieselben roten Banner mit Appellen an den Firmenz\u00e4unen und den W\u00e4nden der Fabrikhallen wie in einem Staatsbetrieb. Und wie ein Staatsunternehmer pflegen diese Firmenchefs beste Kontakte zur F\u00fchrung in Peking.<\/p>\n<p>Es ist daher kein Zufall, dass auch diese Firmen h\u00e4ufig von ehemaligen Angeh\u00f6rigen der Volksbefreiungsarmee gegr\u00fcndet und bis heute gef\u00fchrt werden. Yingli-Gr\u00fcnder Miao Liansheng etwa hat viele Jahre als Offizier der Volksbefreiungsarmee gedient und den Erfolg seiner Firma den engen Kontakten aus der Zeit zu verdanken.<\/p>\n<p>Und auch der Technologieriese <a href=\"http:\/\/www.huawei.com\/en\/\">Huawei<\/a>, das erste multinationale Unternehmen aus China, das westliche Technologiekonzerne nun auf ihren Heimatm\u00e4rkten schl\u00e4gt und inzwischen der zweitgr\u00f6\u00dfte Telekomausr\u00fcster der Welt \u00fcberhaupt ist, hat ein ehemaliger Armeeangeh\u00f6riger gegr\u00fcndet. Ren Zhengfei war in Maos Zeiten leitender Ingenieur in der Volksbefreiungsarmee und ist bis heute wie im \u00dcbrigen die meisten gro\u00dfen Unternehmer in China Mitglied der Kommunistischen Partei.<\/p>\n<p>Schon haben die USA, Deutschland und viele westliche Staaten <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2012-07\/17\/unternehmen-chinas-technologie-riese-huawei-kaempft-gegen-misstrauen-17091403\">Sicherheitsbedenken<\/a>. Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) etwa hat vor Kurzem den Auftrag f\u00fcr den weiteren Ausbau seines Wissenschaftsnetzes doch lieber an ein israelisches Unternehmen vergeben. &#8222;China ist kein Verb\u00fcndeter eines der entwickelten L\u00e4nder, sondern ein potenzieller Rivale&#8220;, warnt <a href=\"http:\/\/wolfgroupasia.com\/\">David Wolf, Autor eines Buches \u00fcber Chinas Telekommunikationsmarkt.<\/a><\/p>\n<p>Das mag zwar so sein, d\u00fcrfte viele westliche Auftraggeber aber zunehmend in Bredouille bringen. Mit 146.000 Mitarbeitern weltweit operiert Huawei bereits in mehr als 150 L\u00e4ndern. Die deutsche Tochterfirma hat ihren Sitz in Eschborn und besch\u00e4ftigt mehr als 1.400 Mitarbeiter in neun deutschen St\u00e4dten. Erst 2008 hat Huawei die Europazentrale von London nach D\u00fcsseldorf verlegt. Unter anderem ist das chinesische Unternehmen f\u00fcr den Wartungs- und Servicebereich des gesamten O2-Netzes zust\u00e4ndig. 45 der 50 gr\u00f6\u00dften Telekom-Netzwerke der Welt arbeiten inzwischen mit Ausr\u00fcstung von Huawei. Und selbst die Konkurrenten Ericsson und Cisco lassen heute in China fertigen, ohne das jemand Sicherheitsprobleme bef\u00fcrchtet, hei\u00dft es auch von der US-<a href=\"http:\/\/www.aei.org\/\">Denkfabrik American Enterprise Institute (AEI)<\/a> in einer speziell zu Huawei angefertigten <a href=\"http:\/\/www.aei.org\/press\/economics\/international-economy\/trade\/aeis-barfield-on-the-huawei-conundrum\/\">Studie<\/a>.<\/p>\n<p>Hinter diesen angeblichen Sicherheitsbedenken d\u00fcrften denn wohl auch noch ganz andere Motive stecken. Im derzeitigen US-Wahlkampf scheint es momentan recht popul\u00e4r zu sein, gegen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-07\/usa-olympia-uniformen\">chinesische Produkte<\/a> zu wettern. Und in Zeiten des offiziell propagierten globalen Freihandels versucht so manch ein Land doch noch irgendwie einen Weg zu finden, Protektionismus durch die Hintert\u00fcr wieder einzuf\u00fchren.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist noch kein Jahrzehnt her, da hat so manch ein westlicher Unternehmer ein chinesisches Staatsunternehmen noch mit den maroden volkseigenen Betrieben der DDR oder der Sowjetunion verbunden. Und zugegeben: Viele von ihnen wirkten tats\u00e4chlich so. 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