{"id":1686,"date":"2013-11-20T10:17:27","date_gmt":"2013-11-20T09:17:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1686"},"modified":"2013-11-26T08:18:35","modified_gmt":"2013-11-26T07:18:35","slug":"vom-imitator-zum-innovator","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/20\/vom-imitator-zum-innovator\/","title":{"rendered":"Vom Imitator zum Innovator"},"content":{"rendered":"<p>Die Nachlese des <a href=\" https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/11\/13\/chinas-zweite-historische-reform\/\">Reformprogramms der chinesischen F\u00fchrung des Dritten ZK-Plenums <\/a>hat begonnen. War unmittelbar nach Ende dieser viert\u00e4gigen Parteisitzung zun\u00e4chst lediglich von abstrakten und inhaltsleeren Formulierungen wie &#8222;eine entscheidende Rolle f\u00fcr die Privatwirtschaft&#8220; die Rede, wird erst mit der intensiven Auseinandersetzung klar, welche Sch\u00e4tze dieses umfangreiche Dokument (bisher ist es nur auf Papier verf\u00fcgbar; Zusammenfassungen auf Englisch <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/china\/2013-11\/15\/c_132891922.htm\">hier<\/a>) noch alles birgt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die deutsche Wirtschaft d\u00fcrfte der angek\u00fcndigte\u00a0<a href=\"http:\/\/english.people.com.cn\/90785\/8458097.html\">Plan zum besseren Schutz vor Ideenklau<\/a> von besonderem Interesse sein \u2013 ist der mangelnde Schutz des geistigen Eigentums doch eine praktische und reale Sorge der deutschen Firmen vor Ort. <!--more-->In der <a href=\"http:\/\/china.ahk.de\/fileadmin\/ahk_china\/Dokumente\/Publications\/Business_Confidence_Survey_2013.pdf\">diesj\u00e4hrigen Gesch\u00e4ftsklimaumfrage der deutschen Handelskammer<\/a>\u00a0in Peking\u00a0etwa gaben 52 Prozent der Unternehmen an, unter Rechteverletzungen zu leiden \u2013 zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war das Bild von China als Land der Abgucker und Nachahmer zumindest bis vor Kurzem nicht unbegr\u00fcndet. Es ist traurig und am\u00fcsant zugleich zu entdecken, was hier alles nachgemacht wird. Gebrauchsg\u00fcter <a href=\"http:\/\/plagiarius.de\/winner9_2013.html\">wie Taschenlampen <\/a>sind noch der harmloseste Fall. Oft werden k<a href=\"http:\/\/www.autozeitung.de\/auto-news\/vw-taigun-china-kopie-jiangsu-lake-motors-suv-2013-gn-401797\/VW-Taigun-China-Kopie\/n401797\/3?panorama=1\">omplette Autos<\/a> oder ganze <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/affaere-in-wichtigstem-markt-china-klaut-volkswagen-patente\/6926720.html\">Motoren\u00a0<\/a> von Konkurrenten \u2013 oder sogar langj\u00e4hrigen Gesch\u00e4ftspartnern \u2013 eins zu eins abgekupfert.<\/p>\n<p>Doch die Schauergeschichten von den diebischen Chinesen erz\u00e4hlen nur einen Teil der Geschichte. Vor allem sind sie nicht auf der H\u00f6he der Zeit. Denn im Reich der Mitte laufen gerade zwei Trends nebeneinander: Auf der einen Seite nimmt die Zahl der F\u00e4lschungen ab, weil die Regierung das Problem ernsthaft angeht. Auf der anderen Seite sind die einheimischen Anbieter selbst viel innovativer geworden und auf den Schutz ihrer Ideen angewiesen. Das bringt einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel.<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderung zeigt sich auch im Stadtbild der Hauptstadt Peking. Auf dem \u201eSeidenmarkt\u201c, einem Betonklotz mit Marktst\u00e4nden nicht weit vom historischen Stadtzentrum, sind F\u00e4lschungen wie Adidas-Turnschuhe und Boss-Poloshirts immer schwieriger zu bekommen. Regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen verhindern, dass die H\u00e4ndler schon nach kurzer Zeit zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>An Stelle der Anbieter von\u00a0 kopierter Ware entstehen nun Gesch\u00e4fte f\u00fcr junge chinesische Marken, die mit eigenem Design auffallen. Auch die Industrie ist inzwischen innovativ geworden. Chinesische Unternehmen melden sogar <a href=\" http:\/\/www.ipwatchdog.com\/2013\/04\/04\/chinas-great-leap-forward-in-patents\/id=38625\/\">weltweit die zweitmeisten Patente an<\/a> \u2013 nach Japan. Beiden ostasiatischen L\u00e4ndern wird zwar nachgesagt, statt echten Innovationen auch winzige Ver\u00e4nderungen an einem bestehenden Produkt gleich zu patentieren. Doch die Richtung stimmt zumindest \u2013 rund ein Drittel der Schutzantr\u00e4ge betrifft echte eigene Erfindungen. Ausl\u00e4ndische Firmen erhalten zudem vor chinesischen Gerichten <a href=\"http:\/\/www.freudenberg.cn\/en\/press\/releases\/Pages\/Freudenberg-wins-major-trademark-case-in-China.aspx\">zunehmend Recht<\/a>, wenn sie auf Patentrechtsverletzungen klagen.<\/p>\n<p>Firmen wie Lenovo mit Computern wie dem neuen Modell Yoga oder der Netzausr\u00fcster Huawei mit seinen Mobilfunkantennen, die mit ganz unterschiedlichen \u00dcbertragungsstandards zurecht kommen, geh\u00f6ren bereits zu den technisch versiertesten Unternehmen der Welt. Sie \u00fcberraschen l\u00e4ngst nicht mehr mit einem besonders g\u00fcnstigen Preis f\u00fcr Dutzendware, sondern mit pfiffigen und eleganten Produkten \u2013 f\u00fcr die sie durchaus einen Aufschlag verlangen.<\/p>\n<p>Das d\u00fcrfte erst der Anfang sein. Das dritte Plenum hat nun angek\u00fcndigt, &#8222;die Patent- und Urheberrechte zu sch\u00fctzen, die Mechanismen zur F\u00f6rderung der Innovation zu st\u00e4rken und zu Pr\u00fcfen, wie ein Gerichtshof f\u00fcr Urherrechtssachen einzurichten ist&#8220;. Die Umsetzung d\u00fcrfte schnell erfolgen und der Wandel ebenso z\u00fcgig greifen. China wandelt sich damit vom Weltklasse-Nachahmer zum Weltklasse-Innovator.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachlese des Reformprogramms der chinesischen F\u00fchrung des Dritten ZK-Plenums hat begonnen. 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