{"id":1742,"date":"2013-12-10T16:25:50","date_gmt":"2013-12-10T15:25:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1742"},"modified":"2013-12-14T01:54:30","modified_gmt":"2013-12-14T00:54:30","slug":"chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/","title":{"rendered":"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p>Chinesen sagen westlichen Medien gerne nach, sie w\u00fcrden stets das Haar in der Suppe suchen. Die Berichterstattung erscheint ihnen oft zu kritisch, zu negativ. In China ist es umgekehrt: Die chinesischen Staatsmedien sind dazu angehalten, aus jedem Ereignis eine positive Erkenntnis zu ziehen. Ihren Auftrag haben sie in diesen Tagen mal wieder mehr als erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/english.cntv.cn\/program\/china24\/20131209\/100376.shtml\">Am vergangenen Wochenende versank eine Reihe von chinesischen Gro\u00dfst\u00e4dten zum wiederholten Mal unter einer dichten Smogdecke.<\/a> Die Feinstaubwerte in der Luft lagen vielerorts bei dem 30- und 40-fachen des Grenzwerts, den die Weltgesundheitsorganisation f\u00fcr unbedenklich h\u00e4lt. In einigen St\u00e4dten war die Sicht so schlecht, dass Fl\u00fcge gestrichen und Schulen geschlossen werden mussten. Die Zahl der Menschen mit Atemwegserkrankungen stieg in Shanghai, Nanjing und Peking. Trotz der &#8222;Airpokalypse&#8220; fanden die regierungseigenen Zeitungen und Sendern dennoch jede Menge Gr\u00fcnde, dem Smog auch etwas Positives abzuringen.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2013\/12\/09\/china-smog-benefits-advantages-state-media_n_4413043.html?utm_hp_ref=green\">Der Staatssender CCTV fand gleich &#8222;f\u00fcnf gute Gr\u00fcnde&#8220;, warum der Smog doch nicht so schlimm sei. <\/a>Die Luftverschmutzung f\u00f6rdere etwa die Solidarit\u00e4t, das Gesundheitsbewusstsein und die Bildung im Land. Die Bildung? Nun, die B\u00fcrger w\u00fcrden sich nun bewusster mit den Bestandteilen der Atmosph\u00e4re auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Der Fernsehbeitrag l\u00f6ste im Netz einen wahren Shitstorm aus. Die Nutzer fragten nach den &#8222;f\u00fcnf guten Gr\u00fcnden von Bier&#8220; oder &#8222;f\u00fcnf gute Gr\u00fcnde, Schei\u00dfe zu essen&#8220;. Auch das bilde weiter \u2013 schlie\u00dflich wisse man erst hinterher, ob einem das bekommt.<\/p>\n<p>Die als besonders patriotisch bekannte chinesische Zeitung <em>Global Times<\/em> brachte am Montag in ihrer w\u00f6chentlichen Milit\u00e4r-Rubrik einen Bericht dar\u00fcber, wie der dichte Smog die Navigation von Lenkwaffen beeintr\u00e4chtige. Das sei zwar ung\u00fcnstig f\u00fcr die eigenen Radarschirme, hie\u00df es in dem Bericht. Das Gute daran jedoch sei: Der Smog halte auch die Feinde von einem Angriff auf China ab. Der Beitrag ist im Netz inzwischen nicht mehr auffindbar.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr hatte die Regierung den Medien explizit gr\u00fcnes Licht gegeben, ausf\u00fchrlich \u00fcber die massive Luftverschmutzung in Chinas Gro\u00dfst\u00e4dten zu berichten. Die Regierung wollte zeigen, dass sie die Sorgen ihrer B\u00fcrger ernst nimmt. Es wirkte allzu skuril, dass der Staatssender Bilder von gl\u00fccklichen Zootieren zeigte, w\u00e4hrend sich die Menschen nur noch mit Atemmasken vor die T\u00fcre trauten. Nun aber haben die Staatsmedien offenbar genug von den vielen Horrorgeschichten \u00fcber Chinas schlechte Luft. Sie sehnen sich nach guten Nachrichten.<\/p>\n<p>Das \u00e4ndert nichts daran, dass die Realit\u00e4t erschreckend bleibt: Die Weltbank hat darauf hingewiesen, dass die schwere Luftverschmutzung jedes Jahr der chinesischen Volkswirtschaf<a href=\"http:\/\/www.thefinancialist.com\/chinese-smog-at-what-cost\/\">t Kosten von rund 100 Milliarden US-Dollar im Jahr an Gesundheitskosten beschert. <\/a>Der Smog verursacht schwere Atemwegserkrankungen, viele Menschen sterben an den Folgen. Greenpeace sch\u00e4tzt, dass die volkswirtschaftlichen Kosten zehnmal so hoch sind. Einer anderen Studie zufolge <a href=\"http:\/\/www.cnbc.com\/id\/100871380\">knapst der Smog jedem Chinesen f\u00fcnfeinhalb Jahre von der durchschnittlichen Lebenserwartung ab<\/a>. Auch chinesische Forscher rechnen mit &#8222;gigantischen \u00f6konomischen Folgekosten&#8220;.<\/p>\n<p>Auch die Deutsche Bank hat untersucht, was China machen muss, um das Problem der Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen. Das Resultat: Solange der Kohleverbrauch weiterhin j\u00e4hrlich zwischen f\u00fcnf und acht Prozent steigt, greifen alle anderen Ma\u00dfnahmen zu kurz. Da der Strom aber von irgendwo herkommen muss, pl\u00e4dieren die Analysten f\u00fcr einen Totalumbau der chinesischen Energieversorgung. Alles, was j\u00e4hrlich an zus\u00e4tzlicher Energie ben\u00f6tigt wird, muss aus den Erneuerbaren bezogen werden, hei\u00dft es in dem Bericht. <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/china\/2013-01\/22\/c_132119106.htm\">Sonst k\u00f6nne die Regierung ihre Versprechen nicht halten.<\/a><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich braucht China keine Sch\u00f6nrederei, sondern gnadenlose Berichterstattung \u00fcber das wirkliche Ausma\u00df der Luftverschmutzung. Dann kann die Smog-Bek\u00e4mpfung zum treibenden Faktor f\u00fcr den Umbau des chinesischen Energiesystems werden. Auch das w\u00fcrde Wachstum und Arbeitspl\u00e4tze schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinesen sagen westlichen Medien gerne nach, sie w\u00fcrden stets das Haar in der Suppe suchen. Die Berichterstattung erscheint ihnen oft zu kritisch, zu negativ. In China ist es umgekehrt: Die chinesischen Staatsmedien sind dazu angehalten, aus jedem Ereignis eine positive Erkenntnis zu ziehen. Ihren Auftrag haben sie in diesen Tagen mal wieder mehr als erf\u00fcllt. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[48],"tags":[24436,153,28738,24348,28737],"class_list":["post-1742","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-umwelt","tag-cctv","tag-china","tag-global-times","tag-smog","tag-staatsmedien"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Chinesen sagen westlichen Medien gerne nach, sie w\u00fcrden stets das Haar in der Suppe suchen. Die Berichterstattung erscheint ihnen oft zu kritisch, zu negativ. In China ist es umgekehrt: Die chinesischen Staatsmedien sind dazu angehalten, aus jedem Ereignis eine positive Erkenntnis zu ziehen. Ihren Auftrag haben sie in diesen Tagen mal wieder mehr als erf\u00fcllt. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-12-10T15:25:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-12-14T00:54:30+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/\",\"name\":\"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2013-12-10T15:25:50+00:00\",\"dateModified\":\"2013-12-14T00:54:30+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog","og_description":"Chinesen sagen westlichen Medien gerne nach, sie w\u00fcrden stets das Haar in der Suppe suchen. Die Berichterstattung erscheint ihnen oft zu kritisch, zu negativ. In China ist es umgekehrt: Die chinesischen Staatsmedien sind dazu angehalten, aus jedem Ereignis eine positive Erkenntnis zu ziehen. Ihren Auftrag haben sie in diesen Tagen mal wieder mehr als erf\u00fcllt. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2013-12-10T15:25:50+00:00","article_modified_time":"2013-12-14T00:54:30+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/","name":"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2013-12-10T15:25:50+00:00","dateModified":"2013-12-14T00:54:30+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/10\/chinas-staatsmedien-reden-den-smog-schon\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Chinas Staatsmedien reden den Smog sch\u00f6n"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1742","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1742"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1742\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1746,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1742\/revisions\/1746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1742"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1742"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}