{"id":1747,"date":"2013-12-13T09:40:25","date_gmt":"2013-12-13T08:40:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1747"},"modified":"2013-12-13T10:03:46","modified_gmt":"2013-12-13T09:03:46","slug":"us-banken-buhlen-um-chinas-rote-aristokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/13\/us-banken-buhlen-um-chinas-rote-aristokratie\/","title":{"rendered":"US-Banken buhlen um Chinas rote Aristokratie"},"content":{"rendered":"<p>Die Gro\u00dfbank JPMorgan Chase hatte es in den vergangenen Monaten nicht leicht. <a href=\" http:\/\/www.zeit.de\/news\/2013-11\/20\/banken-jpmorgan-buesst-mit-rekordsumme-fuer-hypotheken-deals-20113405\">Erst warf ihr das US-Justizministerium vor, Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren betrogen und damit massiv zur schweren Finanzkrise 2008 beigetragen zu haben. <\/a>Die Folge: Die US-Bank musste eine Geldstrafe von 13 Milliarden US-Dollar zahlen. <a href=\" http:\/\/www.businessinsider.com\/jpm-kept-list-of-deals-from-china-hires-2013-12 \">Nun ermittelt die Bankenaufsicht in New York gegen das Institut wegen illegaler Einflussnahme in China.<\/a> <!--more-->JPMorgan soll Angeh\u00f6rige m\u00e4chtiger chinesischer Funktion\u00e4re angeheuert und sich auf diese Weise Vorteile bei Gesch\u00e4ftsabschl\u00fcssen erschlichen haben. Sollte sich der Vorwurf bewahrheiten, h\u00e4tte das nicht nur juristische Konsequenzen in den USA, sondern k\u00f6nnte auch politische Folgen in Peking haben.<\/p>\n<p>Konkret geht es um die Tochter des ehemaligen Premierministers Wen Jiabao: JPMorgan hat ihre Firma Fullmark Consultants mit einem Beratervertrag bedacht und zwischen 2006 und 2008 zwei Mal 900.000 Dollar \u00fcberwiesen. Die US-Bank f\u00fchrt sie in ihren Unterlagen mit dem Namen &#8222;Lily Chang&#8220; auf.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich aber handelt es sich um Wen Ruchun, der einzigen Tochter von Expremier Wen Jiabao. Der Beratervertrag mit JPMorgan brachte ihr monatlich 75.000 Dollar ein. Daf\u00fcr lie\u00df Wen Ruchun ihre Kontakte spielen. Konkret geht es dabei um Gesch\u00e4fte mit der staatlichen China Railway Corporation: JPMorgan hatte den B\u00f6rsengang mit einem Volumen in H\u00f6he von f\u00fcnf Milliarden Dollar betreut. Wen Jiabao war bis Fr\u00fchjahr dieses Jahres Premierminister der Volksrepublik und zust\u00e4ndig f\u00fcr Wirtschaft und Finanzen.<\/p>\n<p>Noch ist nicht gekl\u00e4rt, ob JPMorgan tats\u00e4chlich gegen US-Recht versto\u00dfen hat. Die Anstellung von Leuten mit guten Kontakten ist an und f\u00fcr sich nicht illegal. Und ein gutes Gehalt ist noch keine Bestechung. Anders sieht es hingegen aus, wenn ein politisch einflussreicher Vater dem neuen Arbeitgeber der Tochter zu Auftr\u00e4gen in Milliardenh\u00f6he verhilft. Sollte sich das best\u00e4tigen, w\u00e4re es aus US-Sicht ein klarer Fall von Korruption \u2013 und damit sehr wohl strafbar. Strafzahlungen w\u00e4ren f\u00fcr JPMorgan f\u00e4llig. In China k\u00f6nnte dieser Fall die gesamte politische F\u00fchrung ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p>Vor knapp zwei Jahren hatte der Sturz des einstigen chinesischen Spitzenpolitikers Bo Xilai die korrupten Machenschaften ranghoher Parteikader offenbart. Auch deshalb reagiert die KP derzeit empfindlich auf weitere m\u00f6gliche Enth\u00fcllungen. US-Journalisten, deren Medien schon einmal \u00fcber das Verm\u00f6gen der Familie Wen oder des amtierenden Pr\u00e4sidenten Xi Jinping berichtet haben, <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/china\/archive\/2013\/12\/chinas-unprecedented-crackdown-on-em-the-new-york-times-em\/282151\/\">erhalten derzeit keine Verl\u00e4ngerung f\u00fcr ihr Visum.<\/a><\/p>\n<p>Zugleich geht Xi seit seinem Amtsantritt rigoros gegen Korruption in den eigenen Reihen vor und hat mehrfach angek\u00fcndigt, weder hochrangige &#8222;Tiger&#8220; noch die kleinen &#8222;Fliegen&#8220; zu verschonen. <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/worldNews\/idDEBEE9BA01Z20131211\">Unbest\u00e4tigten Angaben zufolge trifft es derzeit sogar den einst m\u00e4chtigen Zhou Yongkang.<\/a> Er war bis vor Kurzem als Sicherheitschef einer der einflussreichsten Politiker der Volksrepublik und stand einem Millionenheer von bewaffneten Polizeieinheiten vor.<\/p>\n<p>Ob nun im Fall von JPMorgan Chinas damaliger Premier tats\u00e4chlich konkrete Anweisungen erteilt hatte, um den Deal zwischen der China Railway Corporation und JPMorgan zu erm\u00f6glichen, ist nur schwer zu beweisen. In der Volksrepublik reicht es oft, wenn ein prominenter Name f\u00e4llt \u2013 schon ist der Deal vollzogen. <a href=\" http:\/\/www.cnbc.com\/id\/101255178\">Der Name Wen Ruchun an sich ist schon ein T\u00fcr\u00f6ffner. <\/a>Spezielle Anweisungen muss ihr Vater gar nicht erteilt haben.<\/p>\n<p>Das wiederum ist aber der Grund, warum nicht nur die Tochter des ehemaligen Premiers auf der Gehaltsliste einer US-Bank steht, sondern alle m\u00f6glichen T\u00f6chter, S\u00f6hne, Br\u00fcder und Gattinnen hoher chinesischer Spitzenkader. Und JPMorgan ist auch nicht die einzige Bank, die so verf\u00e4hrt: Morgan Stanley, Goldman Sachs und selbst die Citygroup \u2013 sie alle mussten zugeben, dass die US-Finanzaufsicht derzeit wegen ihrer Personalpolitik in der Volksrepublik auch gegen sie ermittelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gro\u00dfbank JPMorgan Chase hatte es in den vergangenen Monaten nicht leicht. 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