{"id":1787,"date":"2013-12-27T09:37:23","date_gmt":"2013-12-27T08:37:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1787"},"modified":"2013-12-27T10:34:58","modified_gmt":"2013-12-27T09:34:58","slug":"geldmaschine-mao-tsetung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/27\/geldmaschine-mao-tsetung\/","title":{"rendered":"Geldmaschine Mao Zedong"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des Langen Marsches hatte Mao Zedong noch Bescheidenheit angemahnt, den Kapitalismus angeprangert und das einfache Leben auf dem Land gepriesen. <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/asia\/china\/10537651\/In-China-Chairman-Mao-still-bigger-than-Jesus.html\">Nun sitzt er auf rotem Samtkissen gebettet als Statue aus purem Gold gegossen in einem extra eingerichteten Mao-Museum in seinem Geburtsort Shaoshan.<\/a> Wert der Statue: 200 Millionen Yuan, rund 24 Millionen Euro. So wird im heutigen China dem einstigen Kommunistenf\u00fchrer gehuldigt.<!--more--><\/p>\n<p>Die vor einigen Tagen enth\u00fcllte Mao-Statue aus Gold ist nur eins von vielen Touristen-Highlights <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/china-und-maos-120-geburtstag\/a-17310922\">anl\u00e4sslich des 120. Geburtstages des vor 37 Jahren verstorbenen Revolutionsf\u00fchrers.<\/a> Im ganzen Land fanden am Donnerstag ihm zu Ehren Kranzniederlegungen statt. Es wurden Symposien abgehalten und Konzerte organisiert. In der zentralchinesischen Stadt Yan&#8217;an, der Kommunistenhauptstadt w\u00e4hrend des chinesischen B\u00fcrgerkriegs, finden so genannte Mao-Festspiele statt: Dutzende von Schauspielern spielen mit grotesk viel Kunstblut, jede Menge Feuerwerk und sogar einem abst\u00fcrzenden Spielzeugflugzeug die Kriegsszenen gegen die feindlichen Nationalchinesen nach. Am Ende der Vorstellung betritt dann eine \u00fcbergro\u00dfe Mao-Imitation die B\u00fchne und winkt Gott gleich dem Publikum zu.<\/p>\n<p>Bei all diesen Events f\u00e4llt vor allem aber eins auf: Die Ansichten des Kommunistenf\u00fchrers und seine Ideologie sind Nebensache. Mao ist im heutigen China vor allem Kommerz.<!--more--><\/p>\n<p>Die Stadtv\u00e4ter von Shaoshan haben allein in diesem Jahr umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro investiert, um verschiedene Museen, Gedenkst\u00e4tten, aber auch Stra\u00dfen, Schulen oder Pl\u00e4tze instand zu setzen, auf denen sich Mao angeblich mal aufgehalten haben soll. Der chinesischen F\u00fchrung ist das recht. Maos einstige Wirkungsst\u00e4tten wie Shaoshan oder Yan&#8217;an sind vor allem Orte in wenig entwickelten Gebieten in China. Der Mao-Tourismus kurbelt dort die heimische Wirtschaft an.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug: Revolutions-Accessoires wie Mao-Jacken, Schie\u00dfgewehre und Tassen aus billigem Aluminium, die die roten Soldaten einst an ihrem Milit\u00e4rrucksack h\u00e4ngen hatten, finden im ganzen Land rei\u00dfenden Absatz, ebenso iPhone-H\u00fcllen, Schl\u00fcsselanh\u00e4nger und Abziehbilder mit Mao-Abbild. In Pekinger Szenegesch\u00e4ften werden Mao-Statuen aus Porzellan neben Manga-Comics, Vinyl-Schallplatten und Star-Wars-Figuren als Sammlerst\u00fccke angeboten. Taxifahrer haben Mao-Anh\u00e4nger im Wagen baumeln. Chinesische K\u00fcnstler stellen Mao verkaufstr\u00e4chtig als Pop-Ikone dar\u00a0\u2013 ob ironisch gemeint oder um ihn zu verehren ist nicht ganz ersichtlich. Das rote Mao-B\u00fcchlein ist heute direkt nach der Bibel das meistverkaufte Buch der Welt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/asia\/china\/10537651\/In-China-Chairman-Mao-still-bigger-than-Jesus.html\">Ebenfalls in Shaoshan hat eine einstige Nachbarin die Schnellimbiss-Kette &#8222;Mao-Familie&#8220; mit inzwischen landesweit 400 Filialen gegr\u00fcndet, in denen &#8222;Langer-Marsch-Huhn&#8220; und Maos Lieblingsgericht, geschmortes Schweinefleisch, angeboten wird. Die 84-J\u00e4hrige ist heute gl\u00fchende Patriotin und sagt stolz, dass sie allein im vergangenen Jahr umgerechnet 21 Millionen Euro Steuern gezahlt habe.<\/a><\/p>\n<p>Kampagnen wie der &#8222;Gro\u00dfe Sprung nach vorn&#8220; mit wahrscheinlich 30 Millionen Hungertoten und sp\u00e4ter die Kulturrevolution mit Zehntausenden von Massenverhaftungen und Folterungen in Arbeitslagern bleiben bei all diesen Veranstaltungen freilich unerw\u00e4hnt. Offiziell gilt bis heute die kurz nach seinem Tod definierte Endabrechnung, Maos Wirken sei &#8222;zu 70 Prozent positiv und 30 Prozent negativ&#8220; gewesen.<\/p>\n<p>An einer Neubewertung hat die heutige chinesische F\u00fchrung neben politischen Erw\u00e4gung wahrscheinlich auch deswegen kein Interesse, weil sich Mao dann nicht mehr ganz so gut verkaufen lie\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des Langen Marsches hatte Mao Zedong noch Bescheidenheit angemahnt, den Kapitalismus angeprangert und das einfache Leben auf dem Land gepriesen. Nun sitzt er auf rotem Samtkissen gebettet als Statue aus purem Gold gegossen in einem extra eingerichteten Mao-Museum in seinem Geburtsort Shaoshan. Wert der Statue: 200 Millionen Yuan, rund 24 Millionen Euro. 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