{"id":1797,"date":"2014-01-03T11:22:07","date_gmt":"2014-01-03T10:22:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1797"},"modified":"2014-01-03T11:44:02","modified_gmt":"2014-01-03T10:44:02","slug":"ein-irres-szenario","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/01\/03\/ein-irres-szenario\/","title":{"rendered":"Ein irrsinniges Szenario"},"content":{"rendered":"<p>Mit Geld l\u00e4sst sich bekanntlich sehr viel erreichen. Das denkt sich zumindest der chinesische Multimillion\u00e4r Chen Guangbiao. Obwohl die <em>New York Times<\/em> gar nicht zum Verkauf ansteht, wie die ber\u00fchmte Verlegerfamilie Sulzberger mehrfach versicherte, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-01\/nyt-uebernahme-guangbiao\">m\u00f6chte er Miteigent\u00fcmer der renommierten US-Zeitung werden.<\/a> Er fliegt am Wochenende nach New York, angeblich um erste Sondierungsgespr\u00e4che zu f\u00fchren und den Eigent\u00fcmern ein Angebot zu unterbreiten.<!--more--><\/p>\n<p>Der 45-J\u00e4hrige hat seine Millionen \u00fcber eine Recycling-Firma in der chinesischen Provinz Jiangsu gescheffelt. Was genau den Erfolg seiner Firma ausmacht, ist nicht genau bekannt. Fest steht, dass sich 70 Prozent seiner Belegschaft aus ehemaligen Soldaten und Offizieren der Volksbefreiungsarmee zusammensetzt. Gute Kontakte zur Regierung und Armee sind ihm also sicher.<\/p>\n<p>Chen wird unter den 400 reichsten Chinesen gelistet. Sein Verm\u00f6gen wird auf rund 826 Millionen Dollar gesch\u00e4tzt \u2013 zu wenig, um die <em>New York Times<\/em> komplett zu kaufen. <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2013\/12\/31\/us-china-times-idUSBRE9BU0A420131231\">Ihr aktueller Marktwert liegt bei 2,4 Milliarden Dollar.<\/a> Nach eigenen Angaben hat er aber in den vergangenen zwei Jahren eifrig weitere Investoren aufgetrieben. Unter anderem ein Hongkonger Immobilien-Tycoon habe zugesagt, 600 Millionen Dollar bereitzustellen. Insgesamt eine Milliarde Dollar will er den jetzigen Eigent\u00fcmern\u00a0 bieten. Vielleicht auch mehr.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der selbst ernannte Philantrop auf sich aufmerksam macht. Als die Hauptstadt Peking im vergangenen Jahr Rekordsmogwerte vermeldete, <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/1394762\/chinese-tycoon-chen-guangbiao-says-he-talks-buy-new-york-times\">verteilte er medienwirksam den Pekingern Konservendosen mit angeblich frischer Luft.<\/a> Nach dem schweren Erdbeben in der Provinz Sichuan 2008 verbrachte er fast zwei Monate im Katastrophengebiet und teilte Bargeld an die Opfer aus, insgesamt 15 Millionen Dollar. Angeblich sollen in den vergangenen zehn Jahren 700.000 Menschen in den unmittelbaren Genuss seiner Hilfe gekommen sein. Er selbst begr\u00fcndet seine Hilfsbereitschaft damit, dass er aus sehr armen b\u00e4uerlichen Verh\u00e4ltnissen kommt. Sowohl sein Bruder als auch seine Schwester waren verhungert, als er ein Kind war.<\/p>\n<p>Zugleich gibt sich Chen als feuriger chinesischer Patriot. Als im vergangenen Jahre im chinesisch-japanischen Streit um ein paar verlassene Inseln im Ostchinesischen Meer in zahlreichen St\u00e4dten Chinas antijapanische Proteste ausbrachen und w\u00fctende Demonstranten unter anderem Autos japanischer Marken demolierten und in Brand steckten, spendete Chen den Betroffenen 800.000 Dollar. Damit sollten sie sich neue Autos chinesischer Marken kaufen. Diese Aktionen haben ihm im chinesischen Internet viele Fans beschert. Viele halten ihn jedoch auch f\u00fcr bekloppt.<\/p>\n<p>Die Berichterstattung der <em>New York Times<\/em> \u00fcber den Inselstreit ist f\u00fcr ihn der Hauptgrund, warum er die Zeitung \u00fcbernehmen will. Er h\u00e4lt ihr vor, negativ und verzerrt \u00fcber China zu berichten. Dass er das angeblich schlechte China-Bild der US-Zeitung als Motiv f\u00fcr sein \u00dcbernahmeangebot angibt, zeugt von seinem Medienverst\u00e4ndnis. Offensichtlich ist ihm nicht bewusst, dass \u2013 anders als in China \u2013 Verleger in den USA kein Mitspracherecht bei redaktionellen Entscheidungen haben.<\/p>\n<p>In den USA wird es daher als unwahrscheinlich angesehen, dass die jetzigen Eigent\u00fcmer sich auf das Angebot einlassen werden. Die Angst vor Chinas wachsendem Einfluss ist in den Vereinigten Staaten ohnehin gro\u00df. Ein Verkauf der &#8222;besten Zeitung der Welt&#8220; an einen Chinesen, der sich auch noch ausdr\u00fccklich als regimetreu erweist, w\u00fcrde so viel Protest auf sich ziehen, dass der Ruf der Zeitung unwiderruflich zerst\u00f6rt w\u00e4re. Das schert Chen wenig. Er ist sich sicher, dass die schwindende Zahl amerikanischer Leser durch neue Kunden aus China wieder aufgef\u00fcllt werden kann. Er wolle sich pers\u00f6nlich daf\u00fcr einsetzen, dass die <em>New York Times<\/em> in China k\u00fcnftig an jedem Kiosk erh\u00e4ltlich ist. Eine chinesischsprachige Onlineausgabe gibt es seit 2012 bereits. Sie ist in der Volksrepublik jedoch gesperrt, nachdem die US-Zeitung \u00fcber das angebliche Familienverm\u00f6gen des damaligen chinesischen Ministerpr\u00e4sidenten Wen Jiabao berichtet hatte.<\/p>\n<p>Chen ist dennoch \u00fcberzeugt davon, dass die jetzigen Eigent\u00fcmer sein Angebot zumindest pr\u00fcfen werden. Er ist sich sicher: <a href=\"http:\/\/www.globaltimes.cn\/content\/835303.shtml?utm_content=bufferff8be&amp;utm_source=buffer&amp;utm_medium=twitter&amp;utm_campaign=Buffer#.UsVm2JHyeD2\">Es gebe nichts, was sich nicht kaufen l\u00e4sst. Der Preis m\u00fcsse eben stimmen<\/a> \u2013 ein irres, aber nicht v\u00f6llig ausgeschlossenes Szenario.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Geld l\u00e4sst sich bekanntlich sehr viel erreichen. Das denkt sich zumindest der chinesische Multimillion\u00e4r Chen Guangbiao. 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