{"id":1865,"date":"2014-01-28T10:45:10","date_gmt":"2014-01-28T09:45:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1865"},"modified":"2014-01-28T11:07:39","modified_gmt":"2014-01-28T10:07:39","slug":"chinas-alljahrlicher-fruhlingsschock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/01\/28\/chinas-alljahrlicher-fruhlingsschock\/","title":{"rendered":"Wenn die Wanderarbeiter einfach nach Hause gehen"},"content":{"rendered":"<p>Die Aktienkurse fallen. Die Baustellen stehen still, viele Maschinen in den Industrieanlagen sind ausgeschaltet. Wie schlecht steht es um die chinesische Wirtschaft? J\u00fcngster Indikator: der Einkaufsmanagerindex der chinesischen Industrie. Er fiel <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/marketsNews\/idDEBEEA0N00U20140124\">im Januar auf 49,6 Punkte<\/a>. Ein Wert unter 50 Punkten hei\u00dft zwar nicht, dass die Wirtschaft schrumpft, signalisiert aber, dass die befragten Einkaufsmanager die wirtschaftlichen Aussichten f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit schlechter beurteilen als momentan.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/6530891-kurseinbruch-aktienmarkt-ausloeser-kursrutsch-dax-co\">Die miserablen Daten aus China werden sogar schon als Hauptursache f\u00fcr die j\u00fcngsten Turbulenzen auf den Weltfinanzpl\u00e4tzen gesehen.<\/a> Zahlreiche W\u00e4hrungen der Schwellenl\u00e4nder sind vergangene Woche ins Trudeln geraten. Dax, Nikkei, Hang Seng und Dow Jones sind um mehrere Prozentpunkte gefallen. Schon wird der Niedergang der chinesischen Wirtschaft bef\u00fcrchtet. Ist es wirklich so schlimm, wie die Zahlen suggerieren? Ja, das ist es. Aber das war in den vergangenen Jahren um diese Zeit auch schon so.<!--more--><\/p>\n<p>Grund f\u00fcr den j\u00e4hrlichen Durchh\u00e4nger ist das chinesische Fr\u00fchlingsfest, das sich nach dem Mondkalender orientiert und in diesem Jahr auf Ende Januar und die erste Februarwoche f\u00e4llt. Es ist das wichtigste Fest der Chinesen, an dem die Gro\u00dffamilie zusammenkommt, \u00fcppig speist, Mahjong spielt und den Ahnen ehrt. In diesem Jahr beginnt es am Donnerstag mit dem Neujahrsvorabend (Chuxi). Am Freitag ist Neujahr (Chuyi). Die Feiertage enden 15 Tage sp\u00e4ter mit dem Laternenfest (Yuanxiao), an dem Kl\u00f6\u00dfchen aus klebrigem Reis mit schwarzer Sesamf\u00fcllung gegessen und \u00fcberall auf den Stra\u00dfen Lichter aufgeh\u00e4ngt werden, um die b\u00f6sen Geister zu vertreiben.<\/p>\n<p>Das wirtschaftliche Leben in der Volksrepublik steht rund um das Fr\u00fchlingsfest in weiten Teilen still. Feiertage, an dem alles ruht, gibt es in Deutschland und anderswo etwa zu Weihnachten und Ostern auch. Doch was das Fr\u00fchlingsfest in China zu einer unberechenbare Gr\u00f6\u00dfe macht: der unzureichend geregelte Arbeitsmarkt der rund 250 Millionen Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter.<\/p>\n<p>Weil unmittelbar vor und nach den Neujahrsfeiertagen Bahn-, Bus- und Flugtickets nur schwer erh\u00e4ltlich sind, beginnen Hundertmillionen von Wanderarbeitern schon Wochen vor dem eigentlichen Fest die Baustellen und Fabriken zu verlassen. Sie wollen vor dem allgemeinen Reiseansturm in ihre Heimatd\u00f6rfer zur\u00fcckkehren. Regul\u00e4r Besch\u00e4ftigte haben der offiziellen Regel nach zehn Tage frei und m\u00fcssen f\u00fcr zus\u00e4tzliche freie Tage Urlaub beantragen. Wanderarbeiter hingegen, die meist ohnehin \u00fcber keinen Arbeitsvertrag verf\u00fcgen, erscheinen einfach nicht mehr. Sie verlassen die Fabrikhallen, wann sie es f\u00fcr richtig halten und kehren zur\u00fcck, wenn es f\u00fcr sie g\u00fcnstig erscheint. In dieser Zeit erhalten sie freilich auch keinen Lohn. Dennoch bleiben nicht Wenige viele Wochen der Arbeit fern. F\u00fcr viele ist es die einzige Zeit im Jahr, in der sie ihre Eltern, Geschwister und Kinder zu Gesicht bekommen.<\/p>\n<p>Das macht den Arbeitsmarkt f\u00fcr den Arbeitgeber zwar \u00e4u\u00dferst flexibel, zugleich aber auch h\u00f6chst unberechenbar. Die meisten Entlassungswellen, die China seit Einf\u00fchrung der Marktwirtschaft in den vergangenen zwei Jahrzehnten erlebt hat, erfolgten rund um das Fr\u00fchlingsfest. Inzwischen ist jedoch zu beobachten, dass <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/01\/21\/chinas-arbeitskrafte-werden-weniger-na-und\/\">aufgrund des zunehmenden Arbeitskr\u00e4ftemangels<\/a> viele Arbeitgeber freundlicher werden und sich mehr um ihre Angestellten bem\u00fchen, je n\u00e4her das Fr\u00fchlingsfest naht. Sie bef\u00fcrchten, dass viele ihrer Arbeiterinnen und Arbeiter nach den Feiertagen nicht mehr zu ihnen zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Das wiederum macht die Kalkulation f\u00fcr Unternehmer so schwierig. Werden die Einkaufsmanager im Januar nach ihren Gesch\u00e4ftsaussichten befragt, geben sie daher meist schlechte Werte an. Sie wissen schlicht nicht, wann genau die Arbeiterinnen und Arbeiter aus ihren Heimatd\u00f6rfern zur\u00fcckkehren und die Fabriken wieder auf Hochtouren laufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch ohne diesen Sondereffekt sieht es 2013 mit Chinas Wirtschaft nicht mehr ganz so rosig aus wie etwa noch in den Jahren 2010 oder 2011, als die Wirtschaft zweistellig wuchs. Viele Unternehmen haben zu viel investiert und leiden nun unter \u00dcberkapazit\u00e4ten. Auch der Absatz im Ausland stockt. Doch sp\u00e4testens wenn ab Mitte M\u00e4rz die meisten Wanderarbeiter zur\u00fcckgekehrt sind, zeigen die Einkaufsmanager erfahrungsgem\u00e4\u00df wieder sehr viel mehr Zuversicht. Die saisonbereinigten Zahlen sind dann v\u00f6llig andere.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aktienkurse fallen. Die Baustellen stehen still, viele Maschinen in den Industrieanlagen sind ausgeschaltet. Wie schlecht steht es um die chinesische Wirtschaft? 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