{"id":1894,"date":"2014-02-11T10:37:18","date_gmt":"2014-02-11T09:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1894"},"modified":"2014-02-11T11:29:01","modified_gmt":"2014-02-11T10:29:01","slug":"china-will-innovation-uber-hohere-lohne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/02\/11\/china-will-innovation-uber-hohere-lohne\/","title":{"rendered":"Mehr Geld, mehr Innovation"},"content":{"rendered":"<p>Um Chinas Wirtschaft nach den Wirren der Kulturrevolution in Schwung zu bringen, hatte der gro\u00dfe Reformer Deng Xiaoping zu Beginn der achtziger Jahre es zugelassen, dass die &#8222;einen eben erst reich werden sollen&#8220;. Davon w\u00fcrde irgendwann das ganze Land profitieren. Damit outete sich Chinas damaliger Oberkommunist ausgerechnet als Anh\u00e4nger der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trickle-down-Theorie\">Trickle-Down-Theorie<\/a>, einer wirtschaftspolitisch \u00e4u\u00dferst liberalen Denkweise. Deng war sich sicher, dass ein zunehmender Wohlstand der Reichen nach und nach die unteren Schichten der Gesellschaft erreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Heute geh\u00f6rt China zu den gro\u00dfen Volkswirtschaften mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-01\/china-ungleichheit\">den h\u00f6chsten Einkommens- und Verm\u00f6gensunterschieden<\/a> \u00fcberhaupt. <!--more-->W\u00e4hrend sich vor noblen Hotels und Restaurants in Peking und Shanghai die Luxuskarossen aneinanderreihen, leben in vielen l\u00e4ndlichen Regionen die Menschen noch immer wie vor 30 Jahren von den k\u00fcmmerlichen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die sie selbst angebaut haben. Mehr k\u00f6nnen sie sich nicht leisten.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung dr\u00fcckte sich in den vergangenen Jahren auch in Zahlen aus: Im Jahr 2009 lag nach Angaben des chinesischen Statistikamtes der Gini-Koeffizient, der die soziale Ungleichheit misst, bei einem Wert von 0,49. Je mehr der Wert sich der eins n\u00e4hert, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Ungleichheit. Hat er die Marke von 0,4 \u00fcberschritten, sehen Sozialwissenschaftler die Gefahr von sozialen Unruhen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Gini-Koeffizient bei 0,29.<\/p>\n<p>Doch nun scheint Deng Recht zu behalten und Chinas drastische soziale Ungleichheit nimmt ab \u2013 wenn auch bislang nur in kleinen Schritten. <a href=\"http:\/\/www.keepeek.com\/Digital-Asset-Management\/oecd\/economics\/oecd-economic-surveys-china-2013_eco_surveys-chn-2013-en#page4\">J\u00fcngsten Daten der OECD zufolge, ist der Gini-Koeffizient f\u00fcr China seit 2009 leicht gesunken<\/a>. W\u00e4hrend die Einkommens- und Verm\u00f6gensunterschiede auf dem Land weiter hoch sind, liegt der Gini-Koeffizient in den St\u00e4dten inzwischen nahe der 0,3 Marke. Dieser Wert weist daraufhin, dass sich der Abstand zwischen arm und reich zumindest in den St\u00e4dten langsam deutschen Verh\u00e4ltnissen n\u00e4hert.<\/p>\n<p>Doch anders als Deng damals dachte, kommt diese Angleichung keineswegs von selbst. Der Staat muss kr\u00e4ftig nachhelfen. Die derzeit amtierende F\u00fchrung hat das erkannt und tats\u00e4chlich scheinen ihre Ma\u00dfnahmen gegen die soziale Ungleichheit langsam zu greifen. Vor einem Jahr hatte Chinas Staatsf\u00fchrer Xi Jinping nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt unter anderem angek\u00fcndigt, den Mindestlohn bis 2015 auf mindestens 40 Prozent des Durchschnittslohnes anzuheben. Bis 2020 sollen sich die allgemeinen Einkommen gegen\u00fcber 2010 gar verdoppeln.<\/p>\n<p>Was auf den ersten Blick sehr ambitioniert klingt, kommt \u00f6konomisch zur rechten Zeit und ist im derzeitigen Entwicklungsstadium Chinas auch notwendig. Eine gerechtere Einkommensverteilung mindert nicht nur das Potenzial sozialer Unruhen im Land, die in den vergangenen Jahren tats\u00e4chlich deutlich zugenommen haben. Sie f\u00fchrt auch zu mehr Innovation.<\/p>\n<p>Darauf verweist auch die<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/der-sieg-des-kapitals-ulrike-herrmann.html\"> Buchautorin und Wirtschaftsredakteurin der <em>tageszeitung<\/em> Ulrike Hermann in ihrem j\u00fcngsten Werk\u00a0<em>Der Sieg des Kapitals<\/em><\/a>. Darin beschreibt sie sehr anschaulich die Entwicklung des Kapitalismus der vergangenen 200 Jahre. Der Durchbruch zur modernen Wohlstandsgesellschaft begann auch im Mutterland der Industrialisierung Gro\u00dfbritannien erst ab etwa 1860, als n\u00e4mlich die Reall\u00f6hne anfingen, deutlich zu steigen.<\/p>\n<p>Hermanns Erkl\u00e4rung ist plausibel: Solange Arbeitskr\u00e4fte g\u00fcnstig sind und sie in den Fabrikhallen f\u00fcr Hungerl\u00f6hne Schuhe und Hemden n\u00e4hen, h\u00e4lt es der Unternehmer auch nicht f\u00fcr n\u00f6tig, den Produktionsablauf zu ver\u00e4ndern. Steigen jedoch die L\u00f6hne, sieht er sich gezwungen, Maschinen zu entwickeln, die die Produktivit\u00e4t erh\u00f6hen. Steigende L\u00f6hne sind damit die eigentlichen Treiber von Produktivit\u00e4tsfortschritt, die wiederum f\u00fcr mehr Wachstum sorgen und auch jenen Arbeitskr\u00e4ften neue Jobs bieten, die im Zuge der Produktivit\u00e4tssteigerungen weggefallen sind. Zugleich schaffen hohe L\u00f6hne auf breiter Basis erst die Massennachfrage, die es f\u00fcr viele Unternehmen \u00fcberhaupt erst interessant macht, in die Produktion einzusteigen.<\/p>\n<p>Genau diese Entwicklung l\u00e4sst sich derzeit auch in China beobachten. Die Chinesen haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu niedrigen L\u00f6hnen in den Fabriken Jacken, T-Shirts und Turnschuhe gen\u00e4ht und CD-Spieler oder iPhones f\u00fcr den Rest der Welt zusammengeschraubt. Das hat zwar jede Menge Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und einige wenige zu erheblichem Wohlstand verholfen. Sehr viele eigene innovative Produkte hat China in dieser Zeit aber nicht hervorgebracht.<\/p>\n<p>Seitdem nun aber die L\u00f6hne kr\u00e4ftig steigen, werfen die Chinesen immer erfolgreicher auch eigene Produkte auf den Weltmarkt. In denselben Regionen, die lange Zeit als &#8222;Werkbank der Welt&#8220; bekannt waren, haben sich inzwischen Konzerne wie Huawei, Tencent oder Lenovo etabliert, die weltweit mit eigenen innovativen Produkten punkten.<\/p>\n<p>Sie machen zwar bislang erst einen kleinen Anteil der chinesischen Wirtschaft aus. Aber ein Anfang ist gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Chinas Wirtschaft nach den Wirren der Kulturrevolution in Schwung zu bringen, hatte der gro\u00dfe Reformer Deng Xiaoping zu Beginn der achtziger Jahre es zugelassen, dass die &#8222;einen eben erst reich werden sollen&#8220;. Davon w\u00fcrde irgendwann das ganze Land profitieren. 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