{"id":1910,"date":"2014-02-18T14:38:57","date_gmt":"2014-02-18T13:38:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=1910"},"modified":"2014-02-19T02:04:33","modified_gmt":"2014-02-19T01:04:33","slug":"china-gefahrdet-sich-aber-nicht-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/02\/18\/china-gefahrdet-sich-aber-nicht-die-welt\/","title":{"rendered":"China gef\u00e4hrdet sich, aber nicht die Welt"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal machen Horrormeldungen \u00fcber den Zustand von Chinas Wirtschaft die Runde: \u00dcberschuldung, faule Kredite, Schattenbanken \u2013 am Dienstag entzog <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-entzieht-banken-milliarden-a-954144.html\">die chinesische Zentralbank dem Geldmarkt 48 Milliarden Yuan <\/a>(rund 5,8 Milliarden Euro) und befeuerte damit weltweit die Sorge vor neuen Turbulenzen. Nach der Finanzkrise in den USA und Schuldenkrise in Europa mehren sich die Bef\u00fcrchtungen, dass nun auch das chinesische Finanzsystem zusammen brechen k\u00f6nnte \u2013 mit Auswirkungen auf die ganze Welt.<\/p>\n<p>Vor einigen Tagen hatte bereits <a href=\"https:\/\/publication.sgresearch.com\/en\/1\/0\/198546\/136772.html?sid=6d18c8bc0fb102497aa131fd3533fda3\">die Societ\u00e9 G\u00e9n\u00e9rale vor einer m\u00f6glichen Krise in China gewarnt<\/a>: Chinas derzeitiges Schuldenproblem w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass das Wachstum von zuletzt 7,7 auf unter f\u00fcnf Prozent einbrechen k\u00f6nnte. Der Weltwirtschaft drohe ein massiver Schock, sagte die China-Analystin Michala Marcussen der franz\u00f6sischen Gro\u00dfbank. Das globale Wachstum w\u00fcrde dann um 1,5 Prozentpunkte geringer ausfallen. Derzeit geht die Weltbank f\u00fcr das laufende Jahr noch mit einem Anstieg um 3,2 Prozent aus. Schon gehen einige Analysten von einer neuen weltweiten Krise wie nach dem Zusammenbruch der Lehman-Bank 2008 aus.<\/p>\n<p>Die Lage ist ernst \u2013 aber bei Weitem nicht so dramatisch.<!--more--><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat auch China inzwischen ein gro\u00dfes Schuldenproblem. Die binnen weniger Jahre rasant gestiegene Verschuldung der chinesischen Lokal- und Provinzregierungen sind nur das eine und k\u00f6nnten noch damit gerechtfertigt werden, dass der Ausbau von Stra\u00dfen und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden f\u00fcr ein in weiten Teilen unterentwickeltes Land ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>Doch inzwischen haben es auch viele Unternehmen mit ihren Ausgaben \u00fcbertrieben. Allein im Januar wurden nach Angaben der chinesischen Zentralbank neue Darlehen im Volumen von 2,58 Billionen Yuan (rund 310 Milliarden Euro) vergeben. Das ist ein neuer Rekord. Experten sprechen angesichts dieser rasant gestiegenen Geldmenge von einer Kreditblase, die jederzeit platzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die allzu lockere Kreditvergabe der chinesischen Banken hat dazu gef\u00fchrt, dass die Firmen sehr viel Geld in v\u00f6llig unproduktive Anlagen gesteckt haben. Viele Konzerne leiden haben gro\u00dfe \u00dcberkapazit\u00e4ten aufgebaut und k\u00f6nnen ihre Kredite nicht mehr begleichen. Die faulen Kredite der chinesischen Banken sind im vierten Quartal auf den h\u00f6chsten Stand seit Ausbruch der Weltfinanzkrise im September 2008 gestiegen.<\/p>\n<p><strong>Nicht mit Lehman vergleichbar<\/strong><\/p>\n<p>Und selbst das d\u00fcrfte nur die Spitze des Eisbergs sein: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/newsbysector\/banksandfinance\/10639036\/Why-Chinas-banking-system-is-in-so-much-trouble.html\">Ein Gro\u00dfteil der Geldgesch\u00e4fte findet in der Volksrepublik derzeit im sogenannten Schattenbankensystem statt<\/a>. Dazu z\u00e4hlen dubiose Verm\u00f6gensverwaltungsprodukte, die sich au\u00dferhalb der offiziellen Bankbilanzen bewegen. Wie viel Geld genau in diesem Schattenmarkt steckt \u2013 dazu gibt es nur grobe Sch\u00e4tzungen. <a href=\"https:\/\/www.fitchratings.com\/gws\/en\/fitchwire\/fitchwirearticle\/Chinese-Bank-Liquidity?pr_id=794204\">Die Rating-Agentur Fitch geht von 3,7 Billionen Yuan (rund 440 Milliarden Euro) aus<\/a>. Auch wenn bei Weitem nicht alles faul ist, sehen viele Experten darin eine tickende Zeitbombe.<\/p>\n<p>Doch so besorgniserregend Chinas Verschuldung derzeit erscheinen mag: Anders als bei der Lehman-Pleite <a href=\"http:\/\/www.businessinsider.com\/jim-rogers-worries-on-china-2014-2\">ist Chinas Schuldenproblem nicht systemgef\u00e4hrdend<\/a>. Obwohl die Verm\u00f6gensverwaltungsprodukte in China kaum reguliert sind und bislang noch keiner Aufsicht unterstehen, ist das Schuldverh\u00e4ltnis immer noch recht geradlinig. Es findet ganz klassisch zwischen einem Schuldner und einem Gl\u00e4ubiger statt. Kann der Schuldner das Geld nicht zur\u00fcck zahlen, hat nur der Gl\u00e4ubiger den Verlust. Dabei handelt es sich ausschlie\u00dflich um Reiche, die sich den Ausfall auch leisten k\u00f6nnen. Andere werden nicht in den Sog gezogen.<\/p>\n<p>Anders hingegen die Situation damals bei der Subprimekrise 2008: US-Banken hatten in den Jahren zuvor risikoreiche Immobilienkredite an K\u00e4ufer vergeben, die sich eine Immobilie gar nicht leisten konnten. Diese Hypotheken wurden mehrfach geb\u00fcndelt, verbrieft und in Tranchen geteilt, so dass die Ramschpapiere nicht mehr als solche erkannt und sie anschlie\u00dfend weltweit Anlegern als scheinbar erstklassige Verm\u00f6genstitel angeboten wurden. Als der Bluff aufflog und die Hypotheken sich als weitgehend wertlos erwiesen, waren auch Anleger im fernen Europa betroffen, die ihr erspartes Verm\u00f6gen leichtgl\u00e4ubig ihrer \u00f6rtlichen Bank anvertraut hatten, die sich wiederum im US-Investmenbanking bet\u00e4tigte.<\/p>\n<p>Ein solcher Schneeballeffekt kann von China aufgrund des weitgehend abgeschotteten Kapitalmarktes nicht ausgehen. Aber auch innerhalb Chinas bleibt der Schaden begrenzt. Mehrfache Verbriefungen und B\u00fcndelungen der Schuldenpapiere sind in China nicht \u00fcblich. Eine Kettenreaktion d\u00fcrfte daher ausbleiben.<\/p>\n<p>Das wei\u00df auch die chinesische Regierung. Sie hat die Schuldenexzesse nicht zuletzt deswegen lange Zeit geduldet, weil sie ihr Gesamtfinanzsystem nicht gef\u00e4hrdet sah. Nun aber soll Schluss sein. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-entzieht-banken-milliarden-a-954144.html\">Die Zentralbank hat die Geldversorgung in den vergangenen Monaten schon mehrfach verknappt, um die Banken zur R\u00e4son zu bringen. Bislang ohne sichtbarem Erfolg<\/a>. Die erneute Liquidit\u00e4tsverknappung soll\u00a0dieser Disziplinierung zum Durchbruch verhelfen.<\/p>\n<p>Ob es ihr gelingen wird oder nicht: So oder so d\u00fcrfte sich Chinas Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten abschw\u00e4chen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Eine weltweite Finanzkrise droht aus der Volksrepublik aber nicht. Nur f\u00fcr ein Land wie Deutschland, das in den vergangenen Jahren allzu einseitig auf den Export nach China gesetzt hat, d\u00fcrfte eine Eintr\u00fcbung der chinesischen Wirtschaft schon sehr schmerzhaft werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal machen Horrormeldungen \u00fcber den Zustand von Chinas Wirtschaft die Runde: \u00dcberschuldung, faule Kredite, Schattenbanken \u2013 am Dienstag entzog die chinesische Zentralbank dem Geldmarkt 48 Milliarden Yuan (rund 5,8 Milliarden Euro) und befeuerte damit weltweit die Sorge vor neuen Turbulenzen. 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