{"id":198,"date":"2012-07-30T11:12:13","date_gmt":"2012-07-30T09:12:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=198"},"modified":"2012-07-30T15:52:34","modified_gmt":"2012-07-30T13:52:34","slug":"chinas-hochkonjunktur-der-proteste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/07\/30\/chinas-hochkonjunktur-der-proteste\/","title":{"rendered":"Chinas Hochkonjunktur der Proteste"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende ist es in der ostchinesischen Stadt Qidong, nicht weit von Schanghai, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/video\/2012-07\/1758408477001\">zu massiven Protesten gekommen<\/a>. Wahrscheinlich Zehntausende, vielleicht sogar bis zu Hunderttausend protestierten vor dem Hauptquartier der Stadtregierung, vertrieben den \u00f6rtlichen Parteisekret\u00e4r der Kommunistischen Partei und brachten die Beh\u00f6rden letztlich dazu, den umstrittenen Bau einer japanischen Papierfabrik zu verhindern. Das mag zun\u00e4chst einmal au\u00dfergew\u00f6hnlich klingen f\u00fcr ein Land, das ja eigentlich autorit\u00e4r und mit harter Hand regiert wird.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Aber ist das wirklich so besonders? Dass es zu Massenprotesten kommt und die Forderungen der Demonstranten auch noch ber\u00fccksichtigt werden, ist in China gar nicht so selten. So haben erst Anfang des Monats ebenfalls <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/chinarealtime\/2012\/07\/16\/chinas-young-and-restless-could-test-legal-system\/\">Zehntausende<\/a> in der s\u00fcdwestchinesischen Stadt <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Shifang\">Shifang<\/a> ebenfalls ein industrielles Gro\u00dfprojekt verhindert. Dort ging es um den Bau eines Werks f\u00fcr Kupferlegierungen.<\/p>\n<p>Insgesamt berichtet die in Peking ans\u00e4ssige Akademie der Sozialwissenschaften (CASS), dass es allein 2010 mehr als <a href=\"http:\/\/www.taipeitimes.com\/News\/world\/archives\/2012\/07\/17\/2003537977\">180.000 unangemeldete Demonstrationen<\/a> gegeben hat &#8211; das waren im Schnitt 500 am Tag. An Unmut mangelt es in China also nicht.<\/p>\n<p>Seitdem ich wieder in Peking lebe, habe ich mich immer wieder gefragt, warum das eigentlich so ist. Wenn auch bei weitem noch nicht alle Chinesen vom wirtschaftlichem Wachstum der vergangenen 20 Jahre profitiert haben, so geht es doch den meisten heute zumindest materiell gesehen sehr viel besser als damals. Das Land ist wirtschaftlich und damit auch kulturell vielf\u00e4ltiger geworden. Ab einem gewissen materiellen Standard haben die Menschen durchaus auch gesellschaftlich mehr Freiheiten und M\u00f6glichkeiten. Spricht man mit vielen Chinesen, ob alt oder jung, scheint die Unzufriedenheit derzeit aber so gro\u00df wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Ein Grund ist nat\u00fcrlich das politische System: Wie in jedem Land und in jeder Gesellschaft steigen mit zunehmendem materiellen Wohlstand auch die immateriellen Anspr\u00fcche. Und was die politischen Freiheiten betrifft, hat es von der Zentralregierung aus in den vergangenen Jahren nur wenig wirklich gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen gegeben. Die politischen Reformen k\u00f6nnen nicht mit den rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen mithalten.<\/p>\n<p>Versch\u00e4rft wird dies durch die zunehmende Bedeutung des Internets und der sozialen Netzwerke.\u00a0 Ob es um Beh\u00f6rdenversagen bei \u00dcberschwemmungen, Lebensmittelskandale oder Korruption geht &#8211;\u00a0 \u00fcber die diversen Mikrobloggingdienste haben sich die Nachrichten binnen weniger Sekunden im ganzen Land verbreitet. Fast die H\u00e4lfte der insgesamt 1,3 Milliarden Menschen verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber einen Internetzugang. Trotz Internetsperren &#8211; wer wirklich will, kann sich \u00fcber alles informieren. Denn bevor die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2012-03\/china-internet-seite\">Zensurbeh\u00f6rden zugeschlagen<\/a>\u00a0und die Eintr\u00e4ge gel\u00f6scht haben, sind die Nachrichten \u00fcber andere Dienste bereits weiter verbreitet. Inzwischen sind die Chinesen also fl\u00e4chendeckend \u00fcber die Missst\u00e4nde im eigenen Land informiert.<\/p>\n<p>Das sch\u00fcrt nat\u00fcrlich auch die Ger\u00fcchtek\u00fcche. So ist auch im Fall der Proteste von Qidong unklar, wie umweltsch\u00e4dlich das Projekt der japanischen Papierfabrik wirklich ist. Weil jedoch im Land so vieles so intransparent ist und die Beh\u00f6rden ja auch nicht freiwillig mit den entsprechenden Unterlagen herausr\u00fccken, ist das Misstrauen gro\u00df und treibt die Menschen auf die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Bislang hat es die Zentralregierung in Peking geschickt geschafft, \u00fcber diesen zeitlich und \u00f6rtlich begrenzten Protest den angestauten Frust vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zumindest ein wenig freien Lauf zu lassen. Das ist ja bis zu einem gewissen Grade auch durchaus im Sinne der Zentralregierung gewesen. Denn ein bisschen weniger Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr und Korruption in den Provinzen kann nicht schaden. Eine Massenbewegung, die sich gar gegen sie richten k\u00f6nnte, die hat Peking aber bisher stets mit harter Hand verhindert.<\/p>\n<p>Fragt sich nur: Wie lange noch? Proteste wie in Qigong werden vielleicht nicht das System als Ganzes ins Wanken bringen. Sie werden jedoch landesweit Schule machen. Und vielleicht m\u00fcndet der eine oder andere Protest dann auch mal auf dem Tiananmenplatz in Peking. Gr\u00fcnde gebe es zuhauf. Das w\u00e4re eine gute Entwicklung. Mehr zivilgesellschaftliches Bewusstsein &#8211; das kann auch der Zentralregierung in Peking nicht schaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende ist es in der ostchinesischen Stadt Qidong, nicht weit von Schanghai, zu massiven Protesten gekommen. Wahrscheinlich Zehntausende, vielleicht sogar bis zu Hunderttausend protestierten vor dem Hauptquartier der Stadtregierung, vertrieben den \u00f6rtlichen Parteisekret\u00e4r der Kommunistischen Partei und brachten die Beh\u00f6rden letztlich dazu, den umstrittenen Bau einer japanischen Papierfabrik zu verhindern. 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