{"id":2052,"date":"2014-03-29T09:57:45","date_gmt":"2014-03-29T08:57:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2052"},"modified":"2014-03-29T09:57:45","modified_gmt":"2014-03-29T08:57:45","slug":"berlins-china-politik-bewaehrt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/03\/29\/berlins-china-politik-bewaehrt-sich\/","title":{"rendered":"Berlins China-Politik bew\u00e4hrt sich"},"content":{"rendered":"<p>Deutsche Maschinen, deutsche Autos, inzwischen sogar deutsche Milchprodukte: Deutschland ist seit nunmehr zwei Jahrzehnten Chinas engster Wirtschaftspartner in Europa. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-03\/china-xi-jinping\">Dem hat Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping am Freitag bei seinem Besuch in Berlin Rechnung getragen. <\/a>Er hat nicht nur, wie auf solchen Staatsbesuchen \u00fcblich, Vertr\u00e4gen in Milliardenh\u00f6he seinen Segen erteilt. Die chinesische F\u00fchrung hat offiziell Frankfurt als ersten Finanzplatz in Europa auserkoren, wo der Yuan k\u00fcnftig frei gehandelt werden darf \u2013 noch vor London, Luxemburg, Paris und Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Das ist ein gro\u00dfer Erfolg. <!--more-->Denn die bislang streng regulierte chinesische W\u00e4hrung ist auf dem besten Wege, zu einer Weltw\u00e4hrung aufzusteigen. Und wo der Yuan in Europa als erstes gehandelt wird und eine entsprechende Infrastruktur entsteht, wird er auch besonders viele chinesische Investoren anziehen. In der Praxis wird dieser Vorteil zwar nicht von Dauer sein. Denn auch London wird schon bald in den Genuss des freien Yuan-Handels kommen, und die anderen Standorte d\u00fcrften folgen. Und doch geb\u00fchrt die Ehre zun\u00e4chst einmal den Deutschen.<\/p>\n<p>Dass die chinesische F\u00fchrung Deutschland diese Ehre erteilt, ist in erster Linie auf die guten deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Handel boomt. Mehr als 8.000 deutsche Unternehmen sind inzwischen in der Volksrepublik aktiv. Die Zahl der chinesischen Unternehmen in Deutschland w\u00e4chst ebenfalls best\u00e4ndig und d\u00fcrfte inzwischen die 2.000er-Marke geknackt haben. In keinem anderen europ\u00e4ischen Land hat China in den vergangenen Jahren so viel investiert wie in Deutschland. Doch auch die Bundesregierung tr\u00e4gt ihren Anteil.<\/p>\n<p>Chinas F\u00fchrung findet Kanzlerin Angela Merkel verl\u00e4sslich und wenig wankelm\u00fctig, anders als etwa den britischen Premierminister David Cameron. Der hatte vor zwei Jahren den Dalai Lama empfangen und damit den Zorn Pekings auf sich gezogen. Im eigenen Land wusste Cameron damit lautstark zu punkten. Anfang des Jahres kam er dann doch in Peking auf Knien angekrochen und \u00fcbersch\u00fcttete die chinesische F\u00fchrung geradezu mit Lobeshymnen \u2013 alles nur, um chinesische Investoren nach London zu locken. Camerons Kotau fiel so tief aus, dass selbst Peking das als anbiedernd empfand.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hingegen setzt in den Beziehungen mit der kommunistischen F\u00fchrung auf Best\u00e4ndigkeit. Wo sich die Interessen decken, wird eng zusammengearbeitet: etwa im Handel oder beim Umweltschutz. Differenzen werden aber ebenso angesprochen, etwa beim Rechtsstaatsdialog und den Menschenrechten. Vielleicht nicht lautstark, aber dennoch unverbl\u00fcmt. Abgesehen von den USA ist Deutschland eines der wenigen L\u00e4nder, das es \u00fcberhaupt noch wagt, die Menschenrechtsfrage gegen\u00fcber Chinas F\u00fchrung offensiv zur Sprache zu bringen. Auch Frankreichs Pr\u00e4sident Fran<em>\u00e7<\/em>ois Hollande hatte bei Xis Besuch in Paris allenfalls einen Nebensatz zu diesem Thema \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Der eine oder andere mag die Menschenrechts-Leier als Feigenblatt empfinden. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-03\/Staatsbesuch-Xi-China-Deutschland-Gauck-Menschenrechte\">Auch Bundespr\u00e4sident Joachim Gauck hatte beim Empfang des chinesischen Pr\u00e4sidenten nichts Neues hinzuzuf\u00fcgen.<\/a> Chinas miserable Menschenrechtsbilanz wird er mit seiner Ansprache ganz sicher nicht radikal umgekehrt haben. Doch der chinesischen Zivilgesellschaft ist bereits geholfen, wenn sich \u00fcber unaufgeregte Verhandlungen im Hinterzimmer die Haftbedingungen einzelner Menschenrechtsaktivisten verbessern.<\/p>\n<p>Den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen tut das keinen Abbruch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Maschinen, deutsche Autos, inzwischen sogar deutsche Milchprodukte: Deutschland ist seit nunmehr zwei Jahrzehnten Chinas engster Wirtschaftspartner in Europa. Dem hat Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping am Freitag bei seinem Besuch in Berlin Rechnung getragen. Er hat nicht nur, wie auf solchen Staatsbesuchen \u00fcblich, Vertr\u00e4gen in Milliardenh\u00f6he seinen Segen erteilt. 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