{"id":2058,"date":"2014-04-02T09:29:56","date_gmt":"2014-04-02T07:29:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2058"},"modified":"2014-07-31T19:46:22","modified_gmt":"2014-07-31T17:46:22","slug":"peking-ist-zu-teuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/04\/02\/peking-ist-zu-teuer\/","title":{"rendered":"Peking ist zu teuer"},"content":{"rendered":"<p>Chinas ber\u00fchmter Talkshowmaster Cui Yongyuan sorgte vor einem Jahr im chinesischen Internet f\u00fcr eine lebhafte Debatte. Auf seinem Mikroblog hatte er geschrieben: Ein Einkommen von 10.000 Yuan im Monat w\u00fcrde f\u00fcr ein normales Leben in einer Stadt wie Peking nicht mehr ausreichen. Das entspricht rund 1.170 Euro. Das durchschnittliche Einkommen liegt gerade einmal bei der H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Und womit sollen erst die Pekinger ihren Lebensunterhalt finanzieren, die vom Mindestlohn leben?<a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2014\/04\/01\/us-china-salary-idUSBREA3004H20140401\"> Der soll in diesem Jahr zwar um 11,4 Prozent steigen, wie die halbstaatliche Nachrichtenagentur China News Service berichtet. <\/a>Er erh\u00f6ht sich damit von bislang 1.400 auf 1.560 Yuan. Umgerechnet liegt er dennoch gerade einmal bei rund 180 Euro. <!--more--><\/p>\n<p>Chinas Metropolen werden immer teurer. Noch zu Beginn der neunziger Jahre reichte ein Lohn von 100 Euro im Monat in Peking v\u00f6llig aus. Miete und Strom waren in dem kommunistisch gef\u00fchrten Staat kostenfrei. Heute ist die Situation eine v\u00f6llig andere \u2013 die gro\u00dfen Preisspr\u00fcnge der vergangenen Jahre \u00fcberfordern inzwischen die meisten Bewohner der Hauptstadt.<\/p>\n<p>Die L\u00f6hne sind zwar auch stark gestiegen. Sie lagen 2013 im Durchschnitt bei rund 560 Euro im Monat. Sie k\u00f6nnen aber bei Weitem nicht mit den steigenden Lebenshaltungskosten mithalten. Die Inflationsrate liegt nach Angaben der Regierung bei zwei Prozent. Das klingt nicht nach viel. Dieser Wert gilt aber f\u00fcr das gesamte Land. In Peking d\u00fcrfte die Preissteigerungen sehr viel h\u00f6her sein.<\/p>\n<p>Wie hoch die laufenden Kosten in Peking sind, zeigt eine kleine <a href=\"http:\/\/www.numbeo.com\/cost-of-living\/city_result.jsp?country=China&amp;city=Beijing\">Bestandsaufnahme<\/a>: Die Miete f\u00fcr eine Dreizimmer-Wohnung am Stadtrand liegt bei rund 600 Euro im Monat, in der Innenstadt ist sie doppelt so hoch. Die Lebensmittelpreise unterscheiden sich nur noch geringf\u00fcgig von denen etwa in einer deutschen Gro\u00dfstadt. Nur Dienstleistungen sind in der chinesischen Hauptstadt verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstig. Ein Besuch in einem durchschnittlichen Restaurant kostet zwischen vier und acht Euro, eine komplette Mahlzeit zubereitet in einer Gark\u00fcche am Stra\u00dfenrand ist immer noch f\u00fcr unter einem Euro zu erhalten \u2013 entsprechend gering ist jedoch das Einkommen der Betreiber.<\/p>\n<p><strong>Wie viele arbeiten f\u00fcr den Mindestlohn?<\/strong><\/p>\n<p>Der chinesischen F\u00fchrung ist das Problem durchaus bewusst. Deshalb wird der Mindestlohn auch jedes Jahr kr\u00e4ftig angehoben. Auch in den kommenden Jahren soll er pro Jahr um zehn bis 20 Prozent steigen. Einen landesweit einheitlichen Mindestlohn gibt es in der Volksrepublik aber nicht. Weil das Lohngef\u00e4lle vor allem zwischen den K\u00fcstenregionen und dem Landesinnern ganz erheblich ist, definiert die Zentralregierung f\u00fcr jede einzelne Region unterschiedliche Mindestl\u00f6hne.<\/p>\n<p>Genaue Zahlen, wie viele Pekinger vom Mindestlohn leben, gibt es nicht. Das h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass viele Menschen in Peking zwar arbeiten, in der Hauptstadt aber gar nicht gemeldet sind. Darunter f\u00e4llt auch die Mehrheit der Wanderarbeiter. Es gibt lediglich vage Sch\u00e4tzungen: Von den rund 25 Millionen Menschen im Gro\u00dfraum Peking leben etwa zwei Millionen am Stadtrand und in Pekings Nachbarprovinz Hebei unterhalb des Existenzminimums. Viele von ihnen betreiben Subsistenzwirtschaft, arbeiten schwarz oder erhalten Geld von Verwandten.<\/p>\n<p>Von einer weiteren Million Menschen ist bekannt, dass sie in der Stadt in Kellerr\u00e4umen, unter Treppen oder auf Brachen oder Baustellen in notd\u00fcrftig errichteten H\u00fctten illegal wohnen und sich auf diesem Weg zumindest die hohen Miet- und Wohnkosten sparen. Von den Beh\u00f6rden werden sie geduldet \u2013 solange sie nicht im Stadtbild zu sehen sind. Denn Slums, wie es sie in vielen Metropolen S\u00fcdostasiens oder in Lateinamerika gibt, soll es in der Volksrepublik nicht geben. Allzu sichtbare Barackensiedlungen werden in der Regel von der Polizei gleich wieder abgerissen und die Bewohner verscheucht.<\/p>\n<p>Doch nicht nur f\u00fcr viele Pekinger ist die Stadt nicht mehr bezahlbar. Auch Expatriierte, also ausl\u00e4ndische Gesch\u00e4ftsleute, die in Peking arbeiten, beklagen sich zunehmend \u00fcber die hohen Kosten. Sie pflegen zwar auch einen v\u00f6llig anderen und sehr viel kostspieligeren Lebensstil. <a href=\"http:\/\/www.eca-international.com\/news\/press_releases\/7930\/Beijing_now_second_most_expensive_location_in_Asia_for_expatriate_staff#.Uzuwz9xmuD0\">F\u00fcr sie ist die chinesische Hauptstadt inzwischen Asiens zweitteuerste Stadt.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinas ber\u00fchmter Talkshowmaster Cui Yongyuan sorgte vor einem Jahr im chinesischen Internet f\u00fcr eine lebhafte Debatte. Auf seinem Mikroblog hatte er geschrieben: Ein Einkommen von 10.000 Yuan im Monat w\u00fcrde f\u00fcr ein normales Leben in einer Stadt wie Peking nicht mehr ausreichen. Das entspricht rund 1.170 Euro. 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