{"id":2113,"date":"2014-04-19T12:20:40","date_gmt":"2014-04-19T10:20:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2113"},"modified":"2014-04-19T12:34:49","modified_gmt":"2014-04-19T10:34:49","slug":"die-auto-party-ist-schon-bald-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/04\/19\/die-auto-party-ist-schon-bald-vorbei\/","title":{"rendered":"Die Auto-Party ist schon bald vorbei"},"content":{"rendered":"<p>Besonders rosig sieht es wirtschaftlich auch in China nicht mehr aus. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-04\/china-immobilienmarkt\">Der Immobiliensektor schw\u00e4chelt<\/a>, die Wachstumsraten sinken, die Schuldenst\u00e4nde der Staatsunternehmen steigen stark, darunter leiden die Banken \u2013 nerv\u00f6se Stimmung, in welche Bereiche man auch schaut. Immer mehr \u00d6konomen f\u00fcrchten, dass nun auch die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt Probleme bekommt. Der einstige Wachstumsmotor der Weltwirtschaft \u2013 er stockt. Nur eine Branche scheint diesem allgemeinen Abw\u00e4rtstrend zu trotzdem: die Autoindustrie.<\/p>\n<p>An diesem Wochenende beginnt in der chinesischen Hauptstadt die Pekinger Autoshow. Trotz hohen Smogwerten herrscht in der ganzen Stadt Party-Stimmung. Die chinesische Seite feiert sich. Denn die Peking Autoshow hat sich innerhalb weniger Jahre zur Leitmesse der gesamten Branche in Asien entwickelt und geh\u00f6rt inzwischen zu einer der wichtigsten der Welt. Zu den gr\u00f6\u00dften Stimmungskanonen geh\u00f6rt aber die deutsche Autoindustrie.<!--more--><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Tats\u00e4chlich ist China f\u00fcr die Deutschen eine Goldgrube. In keinem anderen Land verdienen die Hersteller soviel Geld wie in der Volksrepublik. So hat sich die Zahl der von deutschen Herstellern in China verkauften Fahrzeuge in den vergangenen f\u00fcnf Jahren mehr als verdreifacht: Von 1,1 auf 3,7 Millionen Autos. Der Anteil Chinas am gesamten Absatz nahm von 12 auf 28 Prozent zu. Audi verkaufte im Reich der Mitte allein im ersten Quartal 125.000 Fahrzeuge \u2013 ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zum ohnehin starken Vorjahr. Rivale Mercedes-Benz machte sogar einen Absatzsprung um 47 Prozent auf 64.100 Autos. Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen liefert inzwischen fast jeden zweiten PKW seiner Hauptmarke in China aus.<\/span><\/p>\n<p>In gro\u00dfen Schritten soll es weitergehen: Daimler peilt f\u00fcr 2014 ein noch st\u00e4rkeres Wachstum als die elf Prozent des vergangenen Jahres an und will in China 100 Gesch\u00e4fte in 40 weiteren St\u00e4dten er\u00f6ffnen. Volkswagen will in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren 18 Milliarden Euro in chinesische Werke investieren <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/15\/autohersteller-bmw\">und auch BMW will seine Produktion aufstocken<\/a>. Um rund zehn Prozent wird der chinesische Automarkt voraussichtlich in diesem Jahr wachsen. Sp\u00e4testens 2015 soll die Volksrepublik Europa als gr\u00f6\u00dften Absatzmarkt f\u00fcr deutsche Autobauer abgel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>Und doch hat der Erfolg in Fernost auch eine Kehrseite: Die deutsche Autoindustrie verst\u00e4rkt ihre Abh\u00e4ngigkeit von chinesischen Kunden. Wie aus einer erst vor Kurzem ver\u00f6ffentlichen Studie des Beratungsunternehmen Ernst &amp; Young hervorgeht, h\u00e4ngen 30 Prozent des Umsatzes aller deutschen Autounternehmen und deren Zulieferer von China ab. Ernst &amp; Young-Automobilexperte Peter Fu\u00df brachte es bei der Pr\u00e4sentation der von ihm erstellten Studie auf den Punkt: &#8222;Wenn China einen Husten kriegen sollte, bekommen alle eine Lungenentz\u00fcndung.&#8220;<\/p>\n<p>Und diese Gefahr ist \u00e4u\u00dferst real. Denn ein Ende des Booms ist unmittelbar absehbar. Grund ist der Kampf Chinas gegen\u00a0 Luftverschmutzung. Die Verdreifachung der Zahl der Autos innerhalb von f\u00fcnf Jahren hat sich in einer Reihe von chinesischen Gro\u00dfst\u00e4dten l\u00e4ngst bemerkbar gemacht. Die Autolobbyisten haben bislang stets gerne behauptet, der extreme Smog in Peking, Shanghai und inzwischen Hunderten von anderen St\u00e4dten gehe \u00fcberwiegend auf die Kohleindustrie zur\u00fcck, auf dem Chinas Energiesektor zum gro\u00dfen Teil noch immer beruht. Bei den Autos hingegen gelte auch in chinesischen Gro\u00dfst\u00e4dten l\u00e4ngst die h\u00f6chste Abgasnorm. Sie w\u00fcrden nur kaum zur Feinstaubbelastung beitragen.<\/p>\n<p>Doch das ist gelogen. Denn erst die Autoabgase binden den durch Kohleverbrennung verursachten Feinstaub und tragen zu der giftigen Mischung bei, der die Luft in Chinas St\u00e4dten verpestet \u2013 trotz der angeblich so hochwertigen Filter.<\/p>\n<p>Chinas seit einem Jahr amtierender Premierminister Li Keqiang hat diesen Zusammenhang erkannt und will \u00fcber Fahrverbote und eine deutliche Reduzierung der Autozahl die grassierende Luftverschmutzung eind\u00e4mmen. Das so erfolgreiche erste Quartal 2014 im Automarkt wurde denn auch vor allem durch Panikk\u00e4ufe von chinesischen Kunden befl\u00fcgelt, die neue Beschr\u00e4nkungen bei der Autozulassung bef\u00fcrchten. Treten sie demn\u00e4chst ernsthaft in Kraft, wird der Autoverkauf in China auf einen Schlag drastisch zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>Schon auf der n\u00e4chsten Autoshow in einem Jahr k\u00f6nnte die Katerstimmung \u00fcberwiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besonders rosig sieht es wirtschaftlich auch in China nicht mehr aus. Der Immobiliensektor schw\u00e4chelt, die Wachstumsraten sinken, die Schuldenst\u00e4nde der Staatsunternehmen steigen stark, darunter leiden die Banken \u2013 nerv\u00f6se Stimmung, in welche Bereiche man auch schaut. Immer mehr \u00d6konomen f\u00fcrchten, dass nun auch die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt Probleme bekommt. 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