{"id":2261,"date":"2014-06-11T11:56:02","date_gmt":"2014-06-11T09:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2261"},"modified":"2014-06-11T14:10:01","modified_gmt":"2014-06-11T12:10:01","slug":"hongkong-hat-angst-vor-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/06\/11\/hongkong-hat-angst-vor-china\/","title":{"rendered":"Hongkong hat Angst vor China"},"content":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr am 4. Juni gedenken die Menschen in Hongkong der Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz von 1989. Doch mit \u00fcber 180.000 Demonstranten kamen vergangene Woche so viele Menschen wie noch nie zu der j\u00e4hrlichen Mahnwache. Das h\u00e4ngt sicherlich auch mit dem 25. Jahrestag zusammen. Ein Viertel Jahrhundert ist f\u00fcr die Demokratieaktivisten von damals eine lange Zeit.<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/geschichte\/2014-06\/tiananmen-massaker-museum-hongkong\"> Sie k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass der Tag nicht vergessen wird.<\/a> Doch anders als etwa in den neunziger und zu Beginn der nuller Jahre <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/chinarealtime\/2014\/06\/02\/once-marked-by-sadness-hong-kongs-tiananmen-vigil-now-stirs-anger\/\">erh\u00e4lt der Protest seit einigen Jahren immer mehr Zulauf<\/a>. Der Grund: Die Hongkonger f\u00fcrchten um ihren politischen Status.<!--more--><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Aktivisten in Hongkong mobilisieren seit Tagen f\u00fcr ihre Aktionstage Occupy Central in der Hongkonger Innenstadt, in der auch die Hongkonger Regierung und die Pekinger Abgesandten ihren Sitz haben. Die Aktivisten planen eine mehrw\u00f6chige Besetzung. Medienberichten zufolge <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/hong-kong\/article\/1519208\/extremists-occupy-central-will-not-succeed-beijing-official-warns?page=all\">wollen die B\u00fcrgerrechtler am 22. Juni dar\u00fcber abstimmen lassen<\/a>, in welcher Form diese Aktion stattfinden soll.<\/span><\/p>\n<p>Hintergrund der j\u00fcngsten Proteste ist ein sogenanntes Wei\u00dfbuch, dass die Hongkonger Regierung in enger Absprache mit der chinesischen F\u00fchrung am Dienstag ver\u00f6ffentlicht hat. Darin hei\u00dft es, der hohe Grad an Unabh\u00e4ngigkeit der Sonderverwaltungszone Hongkong bedeute auf keinen Fall eine vollst\u00e4ndige Autonomie. Auch die Hongkonger sollten lediglich &#8222;lokale Angelegenheiten im Rahmen der Befugnisse durch die zentrale F\u00fchrung umsetzen&#8220;.<\/p>\n<p>Hongkong ist das einzige Territorium auf Boden der Volksrepublik, auf dem die B\u00fcrger frei ihre Meinung \u00e4u\u00dfern und sich \u00f6ffentlich versammeln d\u00fcrfen. Die Briten hatten ihre ehemalige Kronkolonie erst 1997 an die Volksrepublik zur\u00fcckgegeben und im Zuge der Verhandlungen der chinesischen F\u00fchrung in Peking diesen Sonderstatus f\u00fcr Hongkong abgerungen. Nach dem Grundsatz &#8222;ein Land, zwei Systeme&#8220; soll dieser Status 50 Jahre gelten. Peking hat den Hongkongern zudem versprochen, ab 2017 den Verwaltungschef frei w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen. Doch die B\u00fcrger der Achtmillionenmetropole trauen den Versprechen aus Peking nicht mehr.<\/p>\n<p>In dem Wei\u00dfbuch steht zwar nichts substanziell Neues. Doch die Hongkonger haben l\u00e4ngst begriffen, dass hinter den blumigen Worten eine Machtdemonstration steckt: Wenn die Hongkonger nicht parieren, ist Peking jederzeit dazu in der Lage, die Freiheitsrechte noch weiter zu beschneiden. Keiner k\u00f6nnte die chinesische F\u00fchrung daran hindern. Auch die Briten haben schon lange keinen Einfluss mehr.<\/p>\n<p>Was neben der bef\u00fcrchteten Beschneidung der politischen Rechte vielen Hongkongern zus\u00e4tzlich Sorge bereitet, sind wirtschaftliche N\u00f6te: Seitdem Festlandchinesen in Hongkong Wohnungen, Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume und H\u00e4user erwerben d\u00fcrfen, sind die Preise auf dem Immobilienmarkt rasant gestiegen. Viele traditionelle Restaurants und Gesch\u00e4fte k\u00f6nnen sich nicht mehr halten, weil die Mieten aufgrund der v\u00f6llig deregulierten M\u00e4rkte in astronomische H\u00f6he geschossen sind. Deswegen m\u00fcssen auch immer mehr Hongkonger in die weit entfernten Satellitenviertel ziehen oder gleich auf die andere Seite der Grenze zur Volksrepublik. Zwar ist Hongkong schon immer eine Einwanderungsstadt gewesen. Doch einen solchen Ausverkauf wie derzeit hat die Metropole in ihrer knapp 180-j\u00e4hrigen Geschichte noch nicht erlebt.<\/p>\n<p>Hinzu kommen die vielen Touristen vom Festland: Schon jetzt ist an s\u00e4mtlichen Wochenenden und Feiertagen auf Hongkongs Gesch\u00e4ftsstra\u00dfen und den Einkaufszentren kein Durchkommen mehr. Zu Hunderttausenden \u00fcberschreiten Chinesen aus der Volksrepublik Freitagabend die Grenzen und belagern f\u00fcr zwei Tage die Innenstadt. Das kurbelt zwar die Wirtschaft an. Wer jedoch nicht in der Tourismusbranche t\u00e4tig ist, f\u00fchlt sich aus seiner eigenen Stadt verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Peking ist \u00fcber den wachsenden Unmut in Hongkong alarmiert. Doch anstatt auf die Sorgen einzugehen, <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/hong-kong\/article\/1519208\/extremists-occupy-central-will-not-succeed-beijing-official-warns?page=all\">droht der ehemalige Leiter der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in Hongkong, Zhou Nan, mit dem Einsatz der Volksbefreiungsarmee.<\/a> Die Occupy-Bewegung sei von &#8222;antichinesischen Kr\u00e4ften in und au\u00dferhalb Hongkongs unterlaufen&#8220;, wird er von Hongkonger Medien zitiert. Das erinnert sehr stark an Pekings 4. Juni vor 25 Jahren \u2013 und d\u00fcrfte die \u00c4ngste der Hongkonger vor China noch mehr befeuern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr am 4. Juni gedenken die Menschen in Hongkong der Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz von 1989. Doch mit \u00fcber 180.000 Demonstranten kamen vergangene Woche so viele Menschen wie noch nie zu der j\u00e4hrlichen Mahnwache. Das h\u00e4ngt sicherlich auch mit dem 25. 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