{"id":2276,"date":"2014-06-20T08:23:43","date_gmt":"2014-06-20T06:23:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2276"},"modified":"2014-07-30T18:32:26","modified_gmt":"2014-07-30T16:32:26","slug":"china-deutsche-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/06\/20\/china-deutsche-unternehmen\/","title":{"rendered":"Miserables Internet ver\u00e4rgert deutsche Firmen in China"},"content":{"rendered":"<p>Langsameres Wachstum, sinkende Ums\u00e4tze, rasant steigende Arbeitskosten: Noch vor drei Wochen haben sich europ\u00e4ische Unternehmen in China <a href=\"http:\/\/www.irishtimes.com\/business\/economy\/european-firms-say-golden-age-in-china-is-over-1.1817659\">\u00fcber die d\u00fcsteren Aussichten dort beklagt<\/a>. &#8222;Die goldenen Zeiten in China sind vorbei&#8220;, sagte damals der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Handelskammer, J\u00f6rg Wuttke, bei der Pr\u00e4sentation der j\u00e4hrlichen Stimmungsumfrage. Bei einer \u00e4hnlichen Erhebung nur unter deutschen Unternehmen kam jetzt ein ganz anderes Ergebnis heraus.<!--more--><\/p>\n<p>Zwar habe sich das Gesch\u00e4ftsklima im Vergleich zu den Vorjahren etwas verschlechtert, hei\u00dft es in <a href=\"http:\/\/china.ahk.de\">der Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer<\/a>. Doch von einem Ende des China-Booms k\u00f6nne auch weiterhin nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Noch mehr deutsche Unternehmen als im vergangenen Jahr erwarten in diesem Jahr steigende Ums\u00e4tze und Gewinne in China, trotz des allgemein schw\u00e4cheren Wachstums der chinesischen Volkswirtschaft.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dftes Problem f\u00fcr die deutschen Unternehmen sind der Umfrage zufolge die steigenden Arbeitskosten und die schwierige Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Um sie zu halten, m\u00fcssten die deutschen Arbeitgeber ihren chinesischen Mitarbeitern immer h\u00f6here L\u00f6hne zahlen. Die gro\u00dfen deutschen Autobauer und eine Reihe von anderen deutschen Unternehmen haben untereinander zwar vereinbart, dass sie sich gegenseitig keine Mitarbeiter abwerben. Doch diese Absprache gilt nicht f\u00fcr die chinesische Konkurrenz. Diese giert geradezu nach Besch\u00e4ftigten, die bei deutschen Unternehmen Arbeitserfahrung gesammelt haben oder zum Teil auch ausgebildet wurden. Eine gesetzlich vorgeschriebene Berufsausbildung fehlt in der Volksrepublik in den meisten Branchen bislang.<\/p>\n<p>Als ein weiteres gro\u00dfes Problem geben die deutschen Unternehmer erstmals auch die miserablen Internetverbindungen an. Fast neun von zehn von ihnen beklagen in der Umfrage, die verlangsamten Geschwindigkeiten w\u00fcrden sich &#8222;negativ&#8220; auf ihre Gesch\u00e4fte auswirken. Zwar z\u00e4hlt China inzwischen die gr\u00f6\u00dfte Internetgemeinde der Welt. Immer mehr Gesch\u00e4fte, aber auch Dinge des allt\u00e4glichen Lebens werden auch in der Volksrepublik \u00fcber das Internet abgewickelt. Doch seit einigen Monaten gehen die chinesischen Zensurbeh\u00f6rden wieder versch\u00e4rft gegen ihr unliebsame Inhalte vor und blockieren ganze Dienste.<\/p>\n<p>Twitter, Facebook und YouTube sind ohnehin seit Jahren in China blockiert. Zum 25. Jahrestag der Niederschlagung von Demonstrationen f\u00fcr Demokratie auf dem Tian&#8217;anmen-Platz sperrt die chinesische F\u00fchrung jedoch auch Google-Dienste und andere Webseiten aus dem Ausland. Aus diesem Grund beteiligten sich in diesem Jahr auch deutlich weniger Unternehmen an der Befragung der deutschen Handelskammer \u2013 von den Unternehmen, die sich an der Erhebung beteiligten, brach mindestens ein Drittel die Teilnahme zwischendurch ab, weil die Verbindung zu langsam war, berichten die Organisatoren.<\/p>\n<p>Trotz all dieser Probleme: Die meisten deutschen Unternehmen blicken weiterhin zuversichtlich auf ihre Gesch\u00e4fte in China. Fast jedes zweite Unternehmen gab an, die Volksrepublik geh\u00f6re inzwischen zu einem ihrer drei wichtigsten M\u00e4rkte, f\u00fcr 16 Prozent ist China sogar der wichtigste Markt. F\u00fcr die meisten von ihnen sind die niedrigen Produktionskosten schon lange nicht mehr der Hauptgrund, sich in China zu engagieren, sondern vor allem der viel versprechende Absatzmarkt der rasant wachsenden chinesischen Mittelschicht.<\/p>\n<p>Doch warum sch\u00e4tzen deutsche Unternehmer die Gesch\u00e4ftsaussichten sehr viel positiver ein als die meisten europ\u00e4ischen Kollegen? Vor allem viele s\u00fcdeurop\u00e4ische Unternehmen, aber auch franz\u00f6sische und britische Firmen befinden sich aufgrund wirtschaftlicher Probleme in der Heimat zunehmend auf dem R\u00fcckzug in China. Sie k\u00f6nnen sich keine umfassenden Investitionen in der Volksrepublik mehr leisten. Dieses Problem haben deutsche Unternehmen nicht. Und deutsche Autos und Maschinen stehen bei Chinesen auch weiterhin hoch im Kurs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langsameres Wachstum, sinkende Ums\u00e4tze, rasant steigende Arbeitskosten: Noch vor drei Wochen haben sich europ\u00e4ische Unternehmen in China \u00fcber die d\u00fcsteren Aussichten dort beklagt. &#8222;Die goldenen Zeiten in China sind vorbei&#8220;, sagte damals der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Handelskammer, J\u00f6rg Wuttke, bei der Pr\u00e4sentation der j\u00e4hrlichen Stimmungsumfrage. 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