{"id":2397,"date":"2014-08-03T11:19:41","date_gmt":"2014-08-03T09:19:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2397"},"modified":"2014-08-03T13:02:06","modified_gmt":"2014-08-03T11:02:06","slug":"chinas-fabriktragoedien-gehen-oft-auf-schlampigkeit-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/03\/chinas-fabriktragoedien-gehen-oft-auf-schlampigkeit-zurueck\/","title":{"rendered":"Chinas Schlampereien beim Arbeitsschutz"},"content":{"rendered":"<p>Mit den Arbeitsschutzbestimmungen in den meisten chinesischen Fabriken verh\u00e4lt es sich wie mit den Verkehrsregeln in dem Land. Es gibt sie. Und sie k\u00f6nnen mit den hohen Standards westlicher L\u00e4nder durchaus mithalten. Nur h\u00e4lt sich daran kaum jemand.<\/p>\n<p>Das hat sich nun wieder einmal gezeigt:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article130811592\/Mehr-als-60-Tote-bei-Fabrik-Explosion-in-China.html\"> Am Samstagmorgen kamen bei einer schweren Explosion in einer Fabrik eines chinesischen Auto-Zulieferers mindestens 69 Menschen ums Leben, rund 200 wurden verletzt.<\/a> Das chinesische Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit erkl\u00e4rte, ein zu hoher Anteil von Metallstaub in der Luft habe die Explosion ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Dieser leicht entflammbare Staub entsteht beim Polieren von Metallteilen. Kommt er auch nur mit etwas Hitze oder einer kleinen Flamme in Ber\u00fchrung, kann dies zu einer Explosion f\u00fchren. Dass in der Fabrik \u00fcberhaupt so viel Metallstaub in der Luft hing, deutet darauf hin, dass die Grenzwerte nicht eingehalten wurden. Der schwere Unfall d\u00fcrfte also bisherigen Kenntnissen zufolge auf menschlichem Versagen beruhen.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Bei der Fabrik handelt es sich um eine Werkhalle der taiwanesischen Firma Zhongrong Metal Co. in der Stadt Kunshan. In der Industriestadt vor den Toren <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/schlagworte\/orte\/shanghai\">Shanghais<\/a> sind Tausende von Fabriken und Betrieben ans\u00e4ssig, die f\u00fcr den Export produzieren. Das Unternehmen Zhongrong Metal Co. produziert dort vor allem Radnaben und beliefert nach eigenen Angaben auch internationale Autohersteller wie General Motors, den Mutterkonzern von Opel.<\/p>\n<p>Weil sich die Detonation am fr\u00fchen Morgen w\u00e4hrend des Schichtwechsels ereignete, befanden sich besonders viele Mitarbeiter auf dem Gel\u00e4nde, auf dem insgesamt 450 Menschen arbeiten. Dem chinesischen Staatssender CCTV zufolge starben 40 Menschen vor Ort, weitere 28 erlagen ihren schweren Brandverletzungen im Krankenhaus.<\/p>\n<p>Arbeitsunf\u00e4lle dieser Tragweite sind in China Alltag. Nach einer Vielzahl von schweren Ungl\u00fccken in verschiedenen Branchen hat die chinesische F\u00fchrung die Arbeitsschutzbestimmungen zwar deutlich versch\u00e4rft und mehrfach versprochen, die Kontrollen auszuweiten. Internationale Arbeitsorganisationen best\u00e4tigen auch, an den offiziellen Sicherheitsvorschriften gebe es nur wenig zu beanstanden. Sie entspr\u00e4chen Standards wie sie in entwickelten L\u00e4ndern selbstverst\u00e4ndlich sind. Nur hapere es in China an der Umsetzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.500 Tote bei Arbeitsunf\u00e4llen allein 2013<\/strong><\/p>\n<p>Das Ausma\u00df dieser M\u00e4ngel ist gewaltig: Allein im vergangenen Jahr kamen mehr als 2.500 Menschen bei Arbeitsunf\u00e4llen um, 270.000 wurden verletzt. Unvergessen ist in China der verheerende Brand einer Gefl\u00fcgelschlachterei in der Provinz Jilin vom Juni 2013. Weil die Notausg\u00e4nge vollgestellt und zum Teil sogar verriegelt waren, erstickten 120 Menschen.<\/p>\n<p>Die meisten Arbeitsunf\u00e4lle finden derzeit beim Bergbau statt. Alle paar Wochen kommt es in einem der Zehntausenden Bergwerke im Land zu Explosionen. Dabei kommen meist viele Dutzend Kumpels ums Leben. Auch beim Stra\u00dfenbau, der inzwischen vor allem in den hochgelegenen und schwer zu erschlie\u00dfenden Gegenden im Westen Chinas stattfindet, verungl\u00fccken jedes Jahr Hunderte. Doch das sind nur die offiziellen Angaben. Die Dunkelziffer d\u00fcrfte sehr viel h\u00f6her liegen. Immer wieder ist von Betrieben zu h\u00f6ren, die ihre verletzten Arbeiter unter Aus\u00fcbung von Druck, zum Teil auch mit Geld, zum Schweigen bringen.<\/p>\n<p>Dass sich das ganze Land mit der Umsetzung der Arbeitsschutzbestimmungen so schwer tut, ist aber keineswegs nur auf skrupellose Fabrikleiter und korrupte Beh\u00f6rden zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese gibt es zwar in gro\u00dfer Zahl. Doch auch viele der Mitarbeiter nehmen es mit den Vorschriften h\u00e4ufig nicht genau.<\/p>\n<p>Viele Arbeiter kennen die Bestimmungen oft gar nicht. Stattdessen findet sich in vielen Betrieben die &#8222;Chabuduo-Haltung&#8220;, was \u00fcbersetzt so viel hei\u00dft wie &#8222;ungef\u00e4hr&#8220;. So werden etwa Maschinen nicht ausreichend gewartet, Notausg\u00e4nge zugestellt, die Brandschutzbestimmungen und andere Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet. Dass viele der Arbeiter schlecht informiert sind, ist zwar in erster Linie der Fabrikleitung anzulasten. Doch es mangelt auf allen Ebenen an Sicherheitsbewusstsein.<\/p>\n<p>Bei der Explosion in der Metallfabrik in Kunshan hat die Polizei zwar noch am selben Tag f\u00fcnf der Fabrikleiter festgenommen. Sie m\u00fcssen nun \u2013 sicherlich zu Recht \u2013 die Verantwortung \u00fcbernehmen. Das d\u00fcrfte aber kaum dazu f\u00fchren, dass die Sicherheitsbestimmungen in chinesischen Fabriken insgesamt strenger eingehalten werden. Denn weiterhin d\u00fcrfte wohl gelten: Es mangelt an Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Arbeitsschutzbestimmungen in den meisten chinesischen Fabriken verh\u00e4lt es sich wie mit den Verkehrsregeln in dem Land. Es gibt sie. Und sie k\u00f6nnen mit den hohen Standards westlicher L\u00e4nder durchaus mithalten. Nur h\u00e4lt sich daran kaum jemand. 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