{"id":2451,"date":"2014-08-19T09:39:16","date_gmt":"2014-08-19T07:39:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2451"},"modified":"2014-08-19T10:04:45","modified_gmt":"2014-08-19T08:04:45","slug":"chinesen-wandern-massen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/","title":{"rendered":"Chinesen wandern in Massen aus"},"content":{"rendered":"<p>Ende der siebziger Jahre beklagte US-Pr\u00e4sident Jim Carter w\u00e4hrend eines Treffens mit Chinas damaligem Machthaber Deng Xiaoping die fehlende Reisefreiheit in der noch weitgehend abgeriegelten Volksrepublik. Deng antwortete: &#8222;Gut, wer gehen will soll gehen&#8220;, f\u00fcgte aber schnippisch hinzu: &#8222;Sind Sie wirklich auf zehn Millionen Chinesen vorbereitet?&#8220;<\/p>\n<p>Aus den damals von Deng prognostizierten zehn Millionen sind inzwischen hundert Millionen geworden. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes haben noch nie so viele Chinesen das Land zumindest zeitweise verlassen wie im vergangenen Jahr. 2014 d\u00fcrfte die Zahl nochmals zulegen. Bis 2020 soll sich die Zahl Experten-Sch\u00e4tzungen zufolge auf bis 200 Millionen verdoppeln.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Masse besteht aus Touristen, die sich angesichts des wachsenden Wohlstands in China einen Urlaub im Ausland leisten k\u00f6nnen. Doch auch die Zahl der Ausreisewilligen, die auf Dauer der Volksrepublik den R\u00fccken kehren, erreicht neue H\u00f6chstwerte. Chinesischen Staatsmedien zufolge haben 2013 \u00fcber neun Millionen Chinesen ihr Heimatland verlassen. Das <em><a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/articles\/the-great-chinese-exodus-1408120906\">Wall Street Journal<\/a> <\/em>schreibt bereits \u00fcber den &#8222;gro\u00dfen Exodus&#8220;.<\/p>\n<p>Die meisten Auswanderwilligen geh\u00f6ren zu den Wohlhabenden im Land. Aus einer Umfrage des privaten Shanghaier Hurun-Instituts, das unter anderem j\u00e4hrlich Chinas Reichen-Liste ver\u00f6ffentlicht, geht hervor: 64 Prozent aller Chinesen, die \u00fcber mehr als 1,6 Millionen Dollar verf\u00fcgen, planen ihre Emigration oder sind bereits ausgewandert. Als Gr\u00fcnde nennen die meisten von ihnen Chinas extreme Umweltverschmutzung, mangelndes Vertrauen in die staatliche Lebensmittelsicherheit und das miserable Bildungssystem.<\/p>\n<p>Viele Chinesen haben auch wenig Vertrauen in das politische System: Dank der rasanten Wirtschaftsentwicklung haben sie in den vergangenen Jahren viel Geld verdient. Jetzt f\u00fcrchten sie, der Wohlstand k\u00f6nnte ihnen wieder genommen werden. Deshalb wollen sie ihr Verm\u00f6gen im Ausland sichern. Der Kapitalabfluss aus der Volksrepublik machte im vergangenen Jahr mehr als drei Prozent der gesamten j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung aus.<\/p>\n<p><strong>Das Ausland bildet Chinas Elite aus<\/strong><\/p>\n<p>Bevorzugtes Einwanderungsland reicher Chinesen sind die USA. <a href=\"http:\/\/money.cnn.com\/2014\/03\/25\/news\/economy\/china-us-immigrant-visa\/\">Besonders beliebt sind die sogenannten EB-5-Visa<\/a>. Dabei handelt es sich um ein Programm, das Ausl\u00e4ndern den dauerhaften Aufenthalt in den USA erlaubt, wenn sie mindestens 500.000 Dollar investieren und zehn US-B\u00fcrgern zu einem Job verhelfen. Die Zahl dieser Visa ist auf 10.000 St\u00fcck pro Jahr beschr\u00e4nkt, 6.895 davon gingen 2013 an Chinesen. Kanada hatte bis vor Kurzem ein \u00e4hnliches Programm \u2013 hat es mittlerweile aber eingestellt. Es waren einfach zu viele Chinesen, die die Kriterien f\u00fcr ein solches Visum erf\u00fcllten.<\/p>\n<p>Auch die EU-Staaten bem\u00fchen sich um reiche Chinesen. Da jedoch die Vergabe von Visa in den Schengen-Staaten inzwischen einheitlich gehandhabt wird, werben die einzelnen L\u00e4nder mittlerweile mit einer Staatsb\u00fcrgerschaft. Portugal vergibt sie f\u00fcr eine Investitionssumme von einer halben Million Euro. 250 Chinesen nahmen 2013 das Angebot in Anspruch. Erst so langsam spricht es sich herum. Besonders gro\u00dfz\u00fcgig verteilt Nicht-Schengen-Land Gro\u00dfbritannien Aufenthaltsgenehmigungen an reiche Chinesen.<\/p>\n<p>Bei der zweitgr\u00f6\u00dften Gruppe von Chinesen, die f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit oder sogar f\u00fcr immer ihr Land verlassen, handelt es sich um Studenten und Sch\u00fcler. An amerikanischen Universit\u00e4ten kommen die meisten Ausl\u00e4nder aus China. Ihre Zahl wuchs 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent und lag bei knapp einer Viertelmillion. In England sind inzwischen etwa so viele Chinesen f\u00fcr einen Master-Studiengang eingeschrieben wie Briten. <a href=\"http:\/\/www.china-observer.de\/index.php\/2014\/08\/11\/deutschland-zahl-der-studenten-aus-china-stark-gestiegen\/\">In Deutschland studieren derzeit etwa 25.000 Chinesen, ihre Zahl hat sich seit 1999 verf\u00fcnffacht<\/a>.<\/p>\n<p>Die chinesische F\u00fchrung unterst\u00fctzt diese Entwicklung. Sollen doch ruhig die Amerikaner und Europ\u00e4er Chinas k\u00fcnftige Elite ausbilden, lautet ihre Devise. Selbst Staatspr\u00e4sident Xi Jinping hat seine Tochter nach Harvard geschickt. Nach der Zusammenkunft mit dem damaligen US-Pr\u00e4sidenten Carter schickte Deng tats\u00e4chlich Tausende junger Chinesen zum Studium ins Ausland \u2013 schon damals auf die Gefahr hin, dass viele von ihnen nicht zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Seine Rechnung: Selbst wenn nur ein Zehntel von ihnen zur\u00fcckkommt oder zumindest der Volksrepublik verbunden bleibt, sei der Nutzen f\u00fcr China ausreichend. Seine Kalkulation ging auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende der siebziger Jahre beklagte US-Pr\u00e4sident Jim Carter w\u00e4hrend eines Treffens mit Chinas damaligem Machthaber Deng Xiaoping die fehlende Reisefreiheit in der noch weitgehend abgeriegelten Volksrepublik. Deng antwortete: &#8222;Gut, wer gehen will soll gehen&#8220;, f\u00fcgte aber schnippisch hinzu: &#8222;Sind Sie wirklich auf zehn Millionen Chinesen vorbereitet?&#8220; Aus den damals von Deng prognostizierten zehn Millionen sind [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[20072,153,269,31658,31656,24334,1119,125,10777],"class_list":["post-2451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-auswanderung","tag-china","tag-chinesen","tag-exodus","tag-huren","tag-reiche","tag-studium","tag-usa","tag-visa"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ende der siebziger Jahre beklagte US-Pr\u00e4sident Jim Carter w\u00e4hrend eines Treffens mit Chinas damaligem Machthaber Deng Xiaoping die fehlende Reisefreiheit in der noch weitgehend abgeriegelten Volksrepublik. Deng antwortete: &#8222;Gut, wer gehen will soll gehen&#8220;, f\u00fcgte aber schnippisch hinzu: &#8222;Sind Sie wirklich auf zehn Millionen Chinesen vorbereitet?&#8220; Aus den damals von Deng prognostizierten zehn Millionen sind [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-08-19T07:39:16+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-08-19T08:04:45+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/\",\"name\":\"Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-08-19T07:39:16+00:00\",\"dateModified\":\"2014-08-19T08:04:45+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Chinesen wandern in Massen aus\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog","og_description":"Ende der siebziger Jahre beklagte US-Pr\u00e4sident Jim Carter w\u00e4hrend eines Treffens mit Chinas damaligem Machthaber Deng Xiaoping die fehlende Reisefreiheit in der noch weitgehend abgeriegelten Volksrepublik. Deng antwortete: &#8222;Gut, wer gehen will soll gehen&#8220;, f\u00fcgte aber schnippisch hinzu: &#8222;Sind Sie wirklich auf zehn Millionen Chinesen vorbereitet?&#8220; Aus den damals von Deng prognostizierten zehn Millionen sind [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2014-08-19T07:39:16+00:00","article_modified_time":"2014-08-19T08:04:45+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/","name":"Chinesen wandern in Massen aus - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2014-08-19T07:39:16+00:00","dateModified":"2014-08-19T08:04:45+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/08\/19\/chinesen-wandern-massen-aus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Chinesen wandern in Massen aus"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2451"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2459,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2451\/revisions\/2459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}