{"id":2492,"date":"2014-09-12T13:56:09","date_gmt":"2014-09-12T11:56:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2492"},"modified":"2014-09-12T14:35:44","modified_gmt":"2014-09-12T12:35:44","slug":"chinesen-sind-zu-dick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/12\/chinesen-sind-zu-dick\/","title":{"rendered":"Die Chinesen sind zu dick"},"content":{"rendered":"<p><em>Chi, chi, chi<\/em>, sagt die Gro\u00dfmutter immerzu und stopft den Mund des schreienden Kindes mit S\u00fc\u00dfigkeiten und anderen Leckereien voll \u2013 iss, iss, iss. Es ist eine inzwischen h\u00e4ufig zu beobachtende Methode in China, ein Kleinkind zur Ruhe zu bringen. Und h\u00e4ufig scheint sie zu wirken. Doch die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne. Viele Kinder in China neigen inzwischen zu \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit.<\/p>\n<p>Und nicht nur die Kinder sind zu dick. <!--more-->Die Zahl der Diabetiker in der Volksrepublik ist in den vergangenen 30 Jahren explosionsartig angestiegen. Rund zw\u00f6lf Prozent der erwachsenen Chinesen leiden mittlerweile an Diabetes, hei\u00dft es in <a href=\"http:\/\/jama.jamanetwork.com\/article.aspx?articleid=1734701\">einer Studie des <em>Journal of the American Medical Association<\/em>, die bereits im vergangenen Jahr<\/a>\u00a0erschienen ist.\u00a0Das sind in absoluten Zahlen fast 100 Millionen. Im Jahre 1980 lag der Anteil der Zuckerkranken in der Volksrepublik noch unter einem Prozent. Bei der Stadtbev\u00f6lkerung hat Diabetes vom Typ 2 allein in den letzten f\u00fcnf Jahren um mehr als 50 Prozent zugenommen. Damit verzeichnet China im weltweiten Vergleich die h\u00f6chste Erkrankungsrate.<\/p>\n<p>Der Studie zufolge gibt es bei jedem zweiten Erwachsenen Anzeichen auf Fettleibigkeit. \u00dcbergewicht und Diabetes erh\u00f6ht ganz massiv die Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Gefahr. Wie in westlichen Industriel\u00e4ndern sind auch in China Herz-Kreislauf-Erkrankungen inzwischen die Todesursache Nummer eins. Alle zehn Sekunden stirbt in China ein Mensch an Herzinfarkt oder Schlaganfall. 40 Prozent aller Todesf\u00e4lle gehen in der Volksrepublik inzwischen auf diese Zivilisationskrankheit zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das schl\u00e4gt sich auch ganz massiv in den Gesundheitskosten nieder. Wie aus einer <a href=\"http:\/\/press.thelancet.com\/TLDEChina1.pdf\">weiteren Studie hervorgeht, die chinesische Wissenschaftler in diesen Tagen ver\u00f6ffentlicht haben<\/a>, lagen die \u00f6ffentlichen Ausgaben f\u00fcr die Diabetes-Behandlung im Jahre 1993 nach heutigen Wechselkursen noch bei rund 270 Millionen Euro. 2013 musste die chinesische Regierung \u00fcber 50 Milliarden Euro aufbringen.<\/p>\n<p>Als Hauptursache f\u00fcr diese Entwicklung sehen Mediziner den Lebensstil der Chinesen, der sich durch das rasante Wirtschaftswachstum in den letzten drei Jahrzehnten drastisch gewandelt hat. Die Menschen essen immer weniger Getreide, Knollen und Gem\u00fcse und immer mehr Fleisch, Fett und Zucker. Es wird auch sehr viel mehr geraucht als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Zugleich hat sich aber noch wenig das Bewusstsein entwickelt, dass die erh\u00f6hte Kalorienzufuhr eigentlich durch umso mehr Bewegung kompensiert werden m\u00fcsste. Im Gegenteil: Keine k\u00f6rperliche Arbeit verrichten zu m\u00fcssen, sondern seine Freizeit gem\u00fctlich vor dem gro\u00dfen Flachbildschirm im Wohnzimmer zu verbringen, wird als eine zivilisatorische Errungenschaft angesehen. Vor allem die mangelnde Bewegung f\u00fchrt dazu, dass heute bereits viele Kinder in China \u00fcbergewichtig sind. Der Diabetiker-Anteil ist in Ballungsgebieten sehr viel h\u00f6her als auf dem Land.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem: Anders als im Westen werden in China \u00dcbergewicht, Diabetes und Bluthochdruck nach wie vor nur selten fr\u00fchzeitig angegangen. Pr\u00e4vention hat im chinesischen Gesundheitssystem bisher keine Priorit\u00e4t. In der Regel werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen nur in den Endstadien behandelt. Ihrer Krankheit bewusst sind sich der chinesischen Studie zufolge nur rund 30 Prozent der Betroffenen.<\/p>\n<p>Auch bei der Behandlung des Bluthochdrucks hinkt China nach Ansicht von Medizinern hinterher. Nur ein Drittel der Betroffenen wei\u00df \u00fcberhaupt, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. In den USA sind\u00a0es 80 Prozent. Nur sechs Prozent der chinesischen Bluthochdruck-Patienten werden au\u00dferdem ad\u00e4quat behandelt und erreichen wieder halbwegs normale Werte, w\u00e4hrend dies immerhin der H\u00e4lfte der betroffenen US-Amerikaner gelingt.<\/p>\n<p>Als einen der Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr die riskante Entwicklung sehen die Forscher nicht zuletzt\u00a0das schlechte Vorbild der chinesischen \u00c4rzte: Ihnen zufolge raucht die H\u00e4lfte der m\u00e4nnlichen Mediziner und viele sind ebenfalls \u00fcbergewichtig. Selbst Kardiologen, die es besser wissen m\u00fcssten, h\u00e4tten oft einen ungesunden Lebensstil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chi, chi, chi, sagt die Gro\u00dfmutter immerzu und stopft den Mund des schreienden Kindes mit S\u00fc\u00dfigkeiten und anderen Leckereien voll \u2013 iss, iss, iss. 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