{"id":2521,"date":"2014-09-23T12:13:14","date_gmt":"2014-09-23T10:13:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2521"},"modified":"2014-09-23T12:13:14","modified_gmt":"2014-09-23T10:13:14","slug":"pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/","title":{"rendered":"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p>Der Wille war da. Schon Tage vorher hatte Pekings Stadtregierung in Fernsehwerbespots und auf gro\u00dffl\u00e4chigen Plakaten die Einwohner gebeten, am Montag ihre Autos stehen zu lassen und auf Busse, U-Bahnen und Fahrr\u00e4der umzusteigen. Der Aufruf verhallte quasi ungeh\u00f6rt. Am Montagmorgen war es zur Sto\u00dfzeit gegen halb neun auf Pekings Stra\u00dfen <a href=\"http:\/\/www.chinadaily.com.cn\/cndy\/2014-09\/23\/content_18643328.htm\">wieder so voll wie eh und je \u2013 mit Autos versteht sich.<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Die Pekinger Stadtverwaltung hat eine Skala f\u00fcr den Verkehr erstellt: Begrenzt wird die Skala von den Werten 1 (freie Stra\u00dfen) und 10 (Stillstand). Am Montagmorgen lag der Wert innerhalb Pekings zweiter Ringstra\u00dfe bei 9,6. Sprich: Es gab in der Innenstadt mit dem Auto so gut wie kein Durchkommen mehr. Das ist seit einigen Jahren jeden Morgen so. Kein Wunder, angesichts der massiven Zunahme des Autoverkehrs. Schon 2008, im Jahr der Olympischen Spiele, klagten viele Pekinger \u00fcber die vielen Autos in der Stadt und \u00fcber die Dauerstaus. Damals gab es in der Stadt rund zwei Millionen Autos. Seitdem hat sich die Zahl mehr als verdreifacht: Nach Angaben des Pekinger Statistikamts waren im ersten Halbjahr 2014 in der Hauptstadt mehr als sechs Millionen Autos registriert.<\/p>\n<p>Die Stadtregierung hat zwar l\u00e4ngst reagiert. Seit 2011 vergibt sie \u00fcber ein Losverfahren monatlich nur noch 20.000 Nummernschilder. Derzeit wartet ein Antragsteller im Schnitt sechs Jahre, bis er eine Zulassung erh\u00e4lt.\u00a0Doch auch diese 20.000 zus\u00e4tzlichen Autos im Monat muss die 25-Millionen-Stadt verkraften. Ein gew\u00f6hnliches Auto nimmt in der Regel etwa neun Quadratmeter an Stellfl\u00e4che ein; Monat f\u00fcr Monat m\u00fcssen also 180.000 Quadratmeter zus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze geschaffen werden, das entspricht 25 Fu\u00dfballfeldern.<\/p>\n<p>Diese Stellfl\u00e4chen finden sich immer weniger. Jede Gro\u00dfstadt der Welt d\u00fcrfte Peking um seine breiten Fahrradstra\u00dfen beneiden, die Mao Zedong in den f\u00fcnfziger und sechziger Jahren errichten lie\u00df. Doch an vielen Stellen sind sie nicht mehr benutzbar, sondern zugestellt mit parkenden Autos.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2014-03\/china-smog-peking-grenzwerte-staedte\">Vor allem die hohe Luftverschmutzung m\u00fcsste Pekings B\u00fcrger eigentlich vom Autofahren abhalten.<\/a> Das tut sie\u00a0aber nicht. Im Gegenteil: Wenn \u00fcber Peking mal wieder eine besonders dichte Smogdecke h\u00e4ngt, setzen sich die Menschen erst recht ans Lenkrad statt auf den Sattel \u2013 sie wollen sich ja nicht noch mehr der vergifteten Luft aussetzen. Die meisten Autos verf\u00fcgen \u00fcber effiziente Luftfilter.<\/p>\n<p>Aber auch der \u00f6ffentliche Nahverkehr wirkt auf viele Pekinger wenig attraktiv. Zwar er\u00f6ffnet derzeit keine andere Stadt so viele neue U-Bahn-Strecken wie Peking, allein bis Ende des Jahres sollen weitere 62 Kilometer hinzu kommen. Dann hat Peking mit einer Gesamtl\u00e4nge von \u00fcber 500 Kilometern das gr\u00f6\u00dfte U-Bahn-Netz der Welt.<\/p>\n<p>Doch die Stadtplaner begingen in den neunziger Jahren einen gravierenden Fehler. W\u00e4hrend das ebenfalls boomende Shanghai fr\u00fchzeitig die neu entstehenden Gesch\u00e4ftszentren mit einem dichten U-Bahn-Netz versah, setzte die Hauptstadt wie einst etwa Los Angeles auf breite Stra\u00dfen f\u00fcr dicke Autos. Das f\u00fchrte dazu, dass sich die Stadt immer weiter in der Fl\u00e4che ausdehnte. Das macht es heute kompliziert und teuer, im Nachhinein die urbanen Knotenpunkte mit einem unterirdischen Schienensystem zu verbinden.<\/p>\n<p>Trotz massiver Investitionen in den vergangenen Jahren bleibt die Nutzung der Pekinger U-Bahn daher bis heute umst\u00e4ndlich und zeitraubend. Wer aus einer U-Bahn aussteigt, muss h\u00e4ufig noch einige Kilometer laufen, bis er sein Ziel erreicht hat. Es wird noch Jahre dauern, bis dieser Kardinalfehler behoben ist und wirklich jede Ecke komfortabel mit einem \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen ist.<\/p>\n<p>Es bleibt zu hoffen, dass die Pekinger selbst das Automobil infrage stellen. Doch auch das wird dauern. Die Begeisterung f\u00fcr Pkw ist in China derzeit auch deshalb so gro\u00df, weil das eigene Auto f\u00fcr viele der Armut entronnene Chinesen Aufstieg und Mobilit\u00e4t bedeutet. Trotz verstopfter Stra\u00dfen \u2013 den Traum vom eigenen Auto wollen sich viele erf\u00fcllen. So makaber das klingt: Smog und Stau stehen in Peking auch f\u00fcr Wohlstand und gef\u00fchlte Freiheit.<\/p>\n<p>Diese Denke war vor nicht allzu langer Zeit auch vielen Deutschen nicht fremd.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wille war da. Schon Tage vorher hatte Pekings Stadtregierung in Fernsehwerbespots und auf gro\u00dffl\u00e4chigen Plakaten die Einwohner gebeten, am Montag ihre Autos stehen zu lassen und auf Busse, U-Bahnen und Fahrr\u00e4der umzusteigen. Der Aufruf verhallte quasi ungeh\u00f6rt. Am Montagmorgen war es zur Sto\u00dfzeit gegen halb neun auf Pekings Stra\u00dfen wieder so voll wie eh [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[48],"tags":[23101,24349,21329,24348,31677,31679,2164],"class_list":["post-2521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-umwelt","tag-autofrei","tag-luftverschmutzung","tag-peking","tag-smog","tag-stau","tag-u-bahn-netz","tag-verkehr"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Wille war da. Schon Tage vorher hatte Pekings Stadtregierung in Fernsehwerbespots und auf gro\u00dffl\u00e4chigen Plakaten die Einwohner gebeten, am Montag ihre Autos stehen zu lassen und auf Busse, U-Bahnen und Fahrr\u00e4der umzusteigen. Der Aufruf verhallte quasi ungeh\u00f6rt. Am Montagmorgen war es zur Sto\u00dfzeit gegen halb neun auf Pekings Stra\u00dfen wieder so voll wie eh [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-09-23T10:13:14+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/\",\"name\":\"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-09-23T10:13:14+00:00\",\"dateModified\":\"2014-09-23T10:13:14+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog","og_description":"Der Wille war da. Schon Tage vorher hatte Pekings Stadtregierung in Fernsehwerbespots und auf gro\u00dffl\u00e4chigen Plakaten die Einwohner gebeten, am Montag ihre Autos stehen zu lassen und auf Busse, U-Bahnen und Fahrr\u00e4der umzusteigen. Der Aufruf verhallte quasi ungeh\u00f6rt. Am Montagmorgen war es zur Sto\u00dfzeit gegen halb neun auf Pekings Stra\u00dfen wieder so voll wie eh [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2014-09-23T10:13:14+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/","name":"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt - China-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2014-09-23T10:13:14+00:00","dateModified":"2014-09-23T10:13:14+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/23\/pekings-aufruf-zum-autofreien-tag-blieb-ungehoert\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Pekings Aufruf zum autofreien Tag blieb ungeh\u00f6rt"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2521"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2525,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2521\/revisions\/2525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}