{"id":2526,"date":"2014-09-26T13:33:57","date_gmt":"2014-09-26T11:33:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2526"},"modified":"2014-09-26T13:33:57","modified_gmt":"2014-09-26T11:33:57","slug":"china-droht-neuer-zentralbankchef","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/09\/26\/china-droht-neuer-zentralbankchef\/","title":{"rendered":"Wird Chinas Reformkurs gebremst?"},"content":{"rendered":"<p>In China k\u00f6nnte sich ein Ende der Reformen \u2013 vor allem im Finanzsektor \u2013 anbahnen. Zumindest wird eine Meldung des <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/nachrichten\/SB10349853011903034570704580174043995140692?mg=reno64-wsjde\"><em>Wall Street Journals<\/em><\/a> aus diese Woche so interpretiert. Die Zeitung berichtete, die chinesische F\u00fchrung wolle schon sehr bald ihren langj\u00e4hrigen und international angesehenen Notenbankchef Zhou Xiaochuan absetzen. Er gilt als Wirtschaftsliberaler.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das<em> Journal<\/em> beruft sich auf parteiinterne Quellen: Zwischen Zhou und dem seit anderthalb Jahren amtierenden Staatspr\u00e4sidenten Xi Jinping gebe es in der Ausrichtung der Wirtschaftspolitik \u201eerhebliche Meinungsverschiedenheiten\u201c. Der seit anderthalb Jahren amtierende Staatspr\u00e4sident Xi Jinping, der so viel Macht an sich gerissen hat wie keiner seiner Vorg\u00e4nger in den vergangenen 25 Jahren, w\u00fcrde nun auch Chinas Wirtschaftskurs st\u00e4rker selbst bestimmen wollen. Die Zentralbank ist in China nicht unabh\u00e4ngig, sondern unmittelbar der Regierung unterstellt. Die chinesische F\u00fchrung bestreitet eine m\u00f6gliche Absetzung\u00a0 Zhous bislang.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich steht der seit elf Jahren als Zentralbankchef amtierende Zhou f\u00fcr eine \u00d6ffnung der bislang streng regulierten M\u00e4rkte vor allem im Finanzsektor.D<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/03\/12\/china-revolutioniert-sein-finanzsystem\/\">r 66-J\u00e4hrige arbeitet auch auf eine m\u00f6glichst rasche Zinsliberalisierung hin. <\/a>In China gilt weitgehend noch ein Einheitszins, weshalb unter den zumeist staatlichen Banken nur wenig Wettbewerb herrscht. Wie einst in der Sowjetunion werden Kredite noch immer oft nach politischen Erw\u00e4gungen vergeben, zum Teil auch aufgrund pers\u00f6nlicher Beziehungen. \u00d6konomische Kriterien r\u00fccken h\u00e4ufig in den Hintergrund.<\/p>\n<p>Einige \u00d6konomen gehen davon aus, das die derzeitige F\u00fchrung um Xi die M\u00e4rkte wieder verst\u00e4rkt unter staatlicher Kontrolle stellen will. Angesichts der langsamer wachsenden chinesischen Wirtschaft sei zudem die Versuchung gro\u00df,\u00a0 mit staatlichen Investitionen die Konjunktur zu st\u00fctzen. Chinas F\u00fchrung hatte nach dem Einbruch der Weltwirtschaft im Zuge der Lehman-Pleite von 2008 mit gigantischen Konjunkturprogrammen und einer extrem gro\u00dfz\u00fcgigen Kreditvergabe die Wirtschaft gest\u00fctzt \u2013 zum Preis einer rasant gestiegenen Schuldenquote. Zhou hingegen pl\u00e4dierte lediglich f\u00fcr gezielte Ma\u00dfnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Viele Experten bef\u00fcrchten nun,\u00a0 China k\u00f6nnte unter Xi Jinping zum schuldenfinanzierten Turbowachstum zur\u00fcckkehren. Konkret hie\u00dfe das: Chinas Regierung und seine vielen Staatsunternehmen w\u00fcrden wieder massiv in Infrastrukturprojekte und Maschinen investieren \u2013 und damit die ohnehin gewaltigen \u00dcberkapazit\u00e4ten noch weiter ausbauen. Das Versprechen der chinesischen F\u00fchrung, die Wirtschaft zwar langsamer wachsen zu lassen, daf\u00fcr aber \u201enachhaltiger\u201c, und mit mehr R\u00fccksicht auf die Umwelt und das soziale Gef\u00fcge, k\u00f6nnte schon wieder aufgegeben werden.<\/p>\n<p>Panikmache? Ja, zumindest momentan ist mit einem Richtungswechsel in der Wirtschaftspolitik nicht zu rechnen.<\/p>\n<p>Denn f\u00fcr die Nachfolger ist dem <em>Wall Street Journal<\/em> zufolge Guo Shuqing bestimmt, derzeit Gouverneur der Provinz Shangdong. Nicht nur haben Zhou und Guo einen ziemlich \u00e4hnlichen Karriereverlauf. <a href=\"http:\/\/research.gavekal.com\/content.php\">Dem unabh\u00e4ngigen Beratungshaus Gavecal Dragonomics zufolge<\/a>\u00a0gilt Guo als ein besonders treuer Anh\u00e4nger von Zhou, den er als seinen Mentor bezeichnet. Der 58-j\u00e4hrige Guo war lange Zeit Chef der chinesischen Wertpapieraufsicht und W\u00e4hrungsbeh\u00f6rde sowie Vizegouverneur der Zentralbank und ist ebenfalls ein Reformer. Auf Guo ist in erheblichem Ma\u00dfe die Liberalisierung der chinesischen W\u00e4hrung, dem Renminbi zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zudem ist Guo ein Anh\u00e4nger von Vizepremier Wang Qishan, einer der wichtigsten Wirtschaftspolitiker im m\u00e4chtigen Ausschuss des Politb\u00fcros \u2013 dem eigentlichen F\u00fchrungszirkel.<\/p>\n<p>Sollte es wirklich zu einer baldigen Absetzung von Zhou kommen, d\u00fcrfte der Grund banaler Natur sein: Mit 66 Jahren hat er l\u00e4ngst das Rentenalter erreicht. Daran m\u00fcssen sich auch Chinas Spitzenpolitiker halten. Eigentlich hatte auch Zhou beim gro\u00dfen F\u00fchrungswechsel vor zwei Jahren abtreten m\u00fcssen. Weil er f\u00fcr den Reformprozess so wichtig ist und er international so gro\u00dfes Ansehen genie\u00dft, belie\u00df Staatspr\u00e4sident Xi ihn damals im Amt \u2013 aber auch nur f\u00fcr einen \u00dcbergang, wie damals schon betont wurde.<\/p>\n<p>Nun soll Zhou offensichtlich der Ruhestand geg\u00f6nnt werden. An dem von ihm vorgegebenen Kurs aber \u2013 an den will sich Chinas F\u00fchrung auch weiter orientieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In China k\u00f6nnte sich ein Ende der Reformen \u2013 vor allem im Finanzsektor \u2013 anbahnen. Zumindest wird eine Meldung des Wall Street Journals aus diese Woche so interpretiert. Die Zeitung berichtete, die chinesische F\u00fchrung wolle schon sehr bald ihren langj\u00e4hrigen und international angesehenen Notenbankchef Zhou Xiaochuan absetzen. 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