{"id":2541,"date":"2014-10-02T15:53:46","date_gmt":"2014-10-02T13:53:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2541"},"modified":"2014-10-02T16:40:48","modified_gmt":"2014-10-02T14:40:48","slug":"unueblich-aber-moeglich-peking-koennte-verhandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/10\/02\/unueblich-aber-moeglich-peking-koennte-verhandeln\/","title":{"rendered":"Peking fehlt eine Strategie"},"content":{"rendered":"<p>Gewisse Verhaltensweisen sind nur schwer abzulegen. Aus Furcht,<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-10\/hongkong-proteste-nationalfeiertag\"> die Bilder von den Protesten in Hongkong <\/a>k\u00f6nnten auch die Fantasie der Unzufriedenen in der restlichen Volksrepublik befl\u00fcgeln, besch\u00e4ftigen sich die chinesischen Zensoren seit Tagen mit nichts anderem als s\u00e4mtliche Eintr\u00e4ge aus den sozialen Netzwerken zu l\u00f6schen, die auch nur entfernt Bezug nehmen auf Occupy, gelbe Schleifen oder Regenschirme. Den Bilderdienst Instagram haben die Zensoren in China komplett gesperrt.<\/p>\n<p>Dabei ist die Wirkung dieser Ma\u00dfnahmen sehr\u00a0fraglich. Denn l\u00e4ngst gibt es in China wahrscheinlich Tausende von Netzaktivisten, die Wege finden, die Bilder und Kurznachrichten aus Hongkong dennoch im chinesischen Netz zu streuen. Mehr f\u00e4llt der chinesischen F\u00fchrung aber anscheinend nicht ein. Sie hat keine Strategie, wie sie mit den Protesten in der Sonderverwaltungszone umgehen soll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-10\/hongkong-china-protest-regierung\">Zwar\u00a0hat die chinesische Volkszeitung (<em>Renmin Ribao<\/em>), das Zentralorgan der Kommunistischen Partei, am Donnerstag in einem Leitartikel bekr\u00e4ftigt,<\/a> die Regierung werde &#8222;auch in Zukunft entschieden und unersch\u00fctterlich die Ma\u00dfnahmen und Regeln der Regierung von\u00a0Leung Chun-Ying (dem Hongkonger Regierungschef) und der Polizei&#8220; unterst\u00fctzen. Die Demonstranten w\u00fcrden &#8222;selbsts\u00fcchtig&#8220; die soziale Ordnung und &#8222;den \u00f6konomischen Wohlstands Hongkongs&#8220; gef\u00e4hrden, hei\u00dft es weiter. Und das m\u00fcsse gestoppt werden. Aber das steht zun\u00e4chst einmal nur so in der Zeitung. Offizielle Regierungsposition ist das noch nicht.<\/p>\n<p><strong>Eskaliert der Protest?<\/strong><\/p>\n<p>Schon in den n\u00e4chsten Stunden k\u00f6nnte sich abzeichnen, ob Peking weiter stur den Hongkonger Demokratieaktivisten jegliche Dialogbereitschaft verweigert oder sich nicht doch gespr\u00e4chsbereit zeigt. Die protestierenden Studenten haben den unbeliebten pekingtreuen Hongkonger Regierungschef aufgefordert, bis Mitternacht zur\u00fcckzutreten. Sollte er das nicht tun, wollen sie ihren Protest ausweiten und sogar Regierungsgeb\u00e4ude besetzen. Damit w\u00fcrde der bislang friedliche Protest ein neue Eskalationsstufe erreichen. Und sp\u00e4testens dann ist die pekingtreue F\u00fchrung in Hongkong unter Zugzwang.<\/p>\n<p>Aus Logik der KP-F\u00fchrung wird es keine leichte Entscheidung: L\u00e4sst sie die Proteste laufen, k\u00f6nnte dies als Zeichen der Schw\u00e4che gesehen werden &#8211; parteiinterne Widersacher hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping zur Gen\u00fcge. Je l\u00e4nger zugleich die Blockaden anhalten, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Gefahr, dass sich der momentan noch friedliche Protest radikalisiert und die in der Stadt so dominierende Finanzindustrie handfesten Schaden erleidet.<\/p>\n<p>Ein hartes Durchgreifen der Polizei k\u00f6nnte f\u00fcr Peking aber ebenso riskant werden. Der heftige Einsatz der Beamten mit Pfefferspray, Tr\u00e4nengas und Gummikn\u00fcppel am vergangenen Sonntag hat in der Siebenmillionenmetropole bereits f\u00fcr sehr viel Emp\u00f6rung gesorgt und dazu beigetragen, dass sich seitdem noch mehr Hongkonger mit auf die Stra\u00dfe setzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.merics.org\/merics-analysen\/china-update\/china-update-nr-44.html\">Sebastian Heilmann vom Berliner Mercator Institut f\u00fcr China-Studien h\u00e4lt es durchaus f\u00fcr m\u00f6glich, <\/a>dass Peking einen hochrangigen Sonderbeauftragten schicken k\u00f6nnte, um Verhandlungen mit der Hongkonger Verwaltung und Vertretern der Demonstranten zu f\u00fchren. Heilmann weist zwar daraufhin, dass dies eine ungew\u00f6hnliche Konzession der Pekinger Regierung w\u00e4re; sie sei es nicht gewohnt, mit Demonstranten direkt zu verhandeln. Allerdings gebe es Erfahrungen mit solchen Verhandlungen auf Provinz- und Gro\u00dfstadtebene.<\/p>\n<p>Extrem gef\u00e4hrlich werde die Lage aber dann, so Heilmann, wenn in Peking Begriffe wie &#8222;Abspaltung&#8220; und &#8222;Separatismus&#8220; fallen. Denn dann droht auch Hongkong ein <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-09\/hongkong-china-demokratie-wahlen\">Tiananmen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewisse Verhaltensweisen sind nur schwer abzulegen. 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