{"id":2639,"date":"2014-11-10T12:37:42","date_gmt":"2014-11-10T11:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2639"},"modified":"2014-11-10T17:18:49","modified_gmt":"2014-11-10T16:18:49","slug":"china-und-japan-brauchen-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2014\/11\/10\/china-und-japan-brauchen-sich\/","title":{"rendered":"China und Japan brauchen sich"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein politischer Meilenstein: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-11\/china-japan-treffen-apec\">Am Rande des Apec-Gipfels in Peking hat Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping den japanischen Ministerpr\u00e4sidenten Shinzo Abe empfangen.<\/a> Seit 2012 handelt es sich um das erste formelle Treffen zwischen Repr\u00e4sentanten der beiden L\u00e4nder auf h\u00f6chster Ebene. Der Handschlag der beiden M\u00e4chtigen soll ein Zeichen der Ann\u00e4herung in dem seit Jahren tobenden Inselstreit im Ostchinesischen Meer sein.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der japanische Au\u00dfenminister am Wochenende bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen den Streit um die Inseln offiziell als einen Konflikt anerkannt. Auch das ist eine Z\u00e4sur, denn aus Tokios Sicht waren die Senkaku-Inseln, die von den Chinesen als Diaoyu bezeichnet werden, bislang fester Bestandteil des japanischen Territoriums und damit nicht verhandelbar. Peking wiederum beansprucht die unbewohnten Inseln f\u00fcr sich. Die chinesische F\u00fchrung hatte Japans Anerkennung des Inselstreits zur Vorbedingung f\u00fcr Regierungsgespr\u00e4che gemacht.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick kommt diese Ann\u00e4herung \u00fcberraschend. Doch tats\u00e4chlich brauchen sich die beiden L\u00e4nder.<!--more--><\/p>\n<p>Japan ist nach Taiwan <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/chinas-und-japans-gegenseitige-abhaengigkeit-1.17748736\">seit vielen Jahren der zweitwichtigste Wirtschaftspartner der Volksrepublik, trotz aller politischen Querelen.<\/a> Der bilaterale Handel belief sich in den vergangenen Jahren im Durchschnitt auf rund 340 Milliarden Dollar j\u00e4hrlich. 23.000 japanische Unternehmen haben Hunderte Milliarden Dollar im Reich der Mitte investiert und Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr elf Millionen Chinesen geschaffen.<\/p>\n<p>Der Streit um die wenigen unbewohnten Inseln und die umliegenden Gew\u00e4sser seit 2012 hat in beiden L\u00e4ndern jedoch gro\u00dfen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Die wachsende Furcht vor einer bewaffneten Auseinandersetzung f\u00fchrte dazu, dass die japanischen Investitionen in der Volksrepublik allein in der ersten H\u00e4lfte 2014 um fast 50 Prozent zur\u00fcckgegangen sind. Schon 2013 waren die Zahlen miserabel.<\/p>\n<p>Solange die Wirtschaft in beiden L\u00e4nder einigerma\u00dfen rund lief, ma\u00dfen die Regierungen dem keine weitere Bedeutung bei. Doch genau das ist nun nicht mehr der Fall: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/konjunktur-chinas-wachstum-verlangsamt-sich\/10866462.html\">Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal mit 7,3 Prozent so langsam gewachsen wie seit Ausbruch der Weltfinanzkrise vor f\u00fcnf Jahren nicht.<\/a> Japans Wirtschaft wiederum ist im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet sogar um 6,8 Prozent gefallen, das ist der st\u00e4rkste Einbruch seit dem schweren Tsunami 2011. W\u00fcrden Peking und Tokio den Inselstreit beilegen und wieder st\u00e4rker auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit setzen, d\u00fcrften beide Seiten erheblich profitieren.<\/p>\n<p>Derzeit schielen die Chinesen gerne ins ferne Deutschland und preisen die hochwertigen Produkte und Maschinen <em>Made in Germany<\/em>. Insbesondere im Bereich der Umwelttechnologie hat das erheblich von Luft- und Wasserverschmutzung geschundene Riesenreich gro\u00dfen Bedarf. Doch China k\u00f6nnte ebenso gut in Japan einkaufen und bek\u00e4me dort unter Umst\u00e4nden sogar noch sehr viel bessere Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>In der Umwelt- und Robotertechnologie sind die Japaner weltweit f\u00fchrend. Innovationen in der Solartechnik kommen derzeit von Sharp; das einzige Unternehmen, das derzeit Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1.050 Megawatt in Serie ausliefert. Und der Prius von Toyota ist genau das, was sich Chinas Regierung auf chinesischen Stra\u00dfen w\u00fcnscht: Ein ger\u00e4umiges und zugleich energiesparendes Hybridauto. Anders als die Elektro- und Hybridfahrzeuge der deutschen Autobauer hat sich der Prius schon seit vielen Jahren bew\u00e4hrt. Doch auf all das verzichteten die Chinesen bislang weitgehend \u2013 aus politischen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Auch Japans Versuche der vergangenen Jahre, sich von Chinas Wirtschaft unabh\u00e4ngiger zu machen, erwiesen sich als recht kostspielig. Zwar ist es Toyota gelungen, Motoren zu entwickeln, die keine Metalle der Seltenen Erden mehr ben\u00f6tigen. Auf deren Abbau hatte China bis vor Kurzem noch ein Quasimonopol. Auf sie zu verzichten, machte einen Toyota-Motor aber sehr viel teurer.<\/p>\n<p>Dass sich nun Chinas Staatsoberhaupt und Japans Regierungschef bereit zeigen, dem politischen Konflikt zumindest ein St\u00fcck weit weniger Bedeutung beizumessen, scheint vor allem aus wirtschaftlicher Not heraus zu erfolgen. Sollte es beiden Volkswirtschaften besser gehen, k\u00f6nnte das S\u00e4belrasseln schnell wieder beginnnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein politischer Meilenstein: Am Rande des Apec-Gipfels in Peking hat Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping den japanischen Ministerpr\u00e4sidenten Shinzo Abe empfangen. Seit 2012 handelt es sich um das erste formelle Treffen zwischen Repr\u00e4sentanten der beiden L\u00e4nder auf h\u00f6chster Ebene. 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