{"id":2829,"date":"2015-01-30T14:31:58","date_gmt":"2015-01-30T13:31:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2829"},"modified":"2015-01-30T15:31:11","modified_gmt":"2015-01-30T14:31:11","slug":"bei-alibaba-knirscht-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/01\/30\/bei-alibaba-knirscht-es\/","title":{"rendered":"Ein Paradies f\u00fcr F\u00e4lscher?"},"content":{"rendered":"<p>Normalerweise sind Unternehmen in China darum bem\u00fcht, es sich mit den Beh\u00f6rden blo\u00df nicht zu verscherzen. Viele Vorschriften sind nur vage formuliert und der einzelne chinesische Beamte verf\u00fcgt \u00fcber betr\u00e4chtlichen Ermessensspielraum, ob er m\u00f6gliche Vergehen verfolgt oder nicht. Da ist aus Unternehmersicht Vorsicht geboten. Umso bemerkenswerter ist der derzeit \u00f6ffentlich ausgetragene Schlagabtausch zwischen dem Direktor der Marktaufsicht und Alibaba \u2013 dem wertvollsten E-commerce-Unternehmen der Welt.<!--more--><\/p>\n<p>Chinas Staatliche Verwaltung f\u00fcr Industrie und Handel (SAIC) hat Mitte der Woche <a href=\"http:\/\/www.wsj.com\/articles\/chinas-saic-criticizes-alibaba-over-fake-goods-1422425378\">schwere Vorw\u00fcrfe gegen Alibaba<\/a> erhoben. Die Beamten werfen der Unternehmensf\u00fchrung vor, auf ihrer Handelsplattform Taobao nicht energisch genug gegen gef\u00e4lschte Produkte vorzugehen. Die Aufsichtsbeh\u00f6rde sprach von \u201eillegalen Aktivit\u00e4ten\u201c.<\/p>\n<p>Taobao wies die Vorw\u00fcrfe nicht nur zur\u00fcck. Die Firmenleitung der Alibaba-Tochter griff den Leiter der Untersuchung, Liu Hongliang, sogar pers\u00f6nlich an. Der Direktor f\u00fcr Marktaufsicht sei &#8222;nicht objektiv&#8220;. Seine Vorgehensweise sei &#8222;emotional&#8220; getrieben und &#8222;rufsch\u00e4digend&#8220;, hie\u00df es in einem Schreiben.<\/p>\n<p>Taobao ist Chinas derzeit umsatzst\u00e4rkste Handelsplattform \u2013 quasi Ebay und Amazon in einem. Millionen von chinesischen H\u00e4ndlern haben auf der Plattform sogenannte Taobao-Shops eingerichtet, \u00fcber der sie ihre Waren anbieten. Von Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug \u00fcber Lebensmittel bis hin zu ganzen Fertigh\u00e4usern ist so ziemlich alles erh\u00e4ltlich, was in China selbst und auch in den meisten Teilen der Welt hergestellt wird. Allerdings wird auch jede Menge gef\u00e4lschte Ware verkauft.<\/p>\n<p><strong>40 Prozent der Ware soll gef\u00e4lscht sein<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3105\/2015\/01\/29\/1s229783.htm\">Wie chinesische Medien berichten, ist den\u00a0Untersuchungen von SAIC zufolge weniger als 60 Prozent der auf Taobao angebotenen Ware lizensiert. <\/a>Von allen \u00fcberpr\u00fcften Handelsplattformen w\u00fcrde Taobao mit Abstand am schlechtesten abschneiden, kritisiert SAIC. Auch hier wettert Taobao in einem offenen Brief zur\u00fcck: Die Stichprobe sei viel zu klein. Im Vergleich zu den anderen Anbietern h\u00e4tten die Inspekteure viel mehr Artikel von Taobao ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Manager des Unternehmens und auch die des Mutterkonzerns Alibaba sind sichtlich nerv\u00f6s. Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen an die New Yorker B\u00f6rse gegangen und hat bei den Investoren rund 25 Milliarden Dollar eingesammelt. Alibaba legte damit den gr\u00f6\u00dften B\u00f6rsengang in der Geschichte hin.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das 1999 gegr\u00fcndete Unternehmen\u00a0<\/span><span style=\"color: #1a1a1a;\">mit seinen Plattformen Taobao, T-Mall und seinem Bezahldienst Alipay erwirtschaftet rund 80 Prozent des chinesischen Onlinehandels und setzt heute mehr um als die US-Online-Riesen Ebay und Amazon zusammen. Bei einem Kundenstamm von fast einer halben Milliarde Menschen und einen Umsatz von fast 8,5 Milliarden Dollar erwirtschaftete Alibaba im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr einen Gewinn von 3,72 Milliarden Dollar. Ebay brachte es nur auf einen \u00dcberschuss von 2,9 Milliarden Dollar, Amazon ist nicht einmal profitabel. Einen so gigantischen B\u00f6rsengang wie im September rechtfertigen Alibabas Zahlen aber nicht.<\/span><\/p>\n<p><strong>Alibaba-Aktie bricht ein<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl der Umsatz im nun abgelaufenen Quartal noch einmal um 40 Prozent auf 4,22 Milliarden Dollar stieg, sind die B\u00f6rsianer entt\u00e4uscht. Sie hatten mit sehr viel mehr gerechnet. Im Vorquartal hatte das Wachstum noch bei \u00fcber 50 Prozent gelegen. Prompt st\u00fcrzte der <a href=\"http:\/\/quotes.wsj.com\/BABA?mod=inlineTicker%3f\">Aktienkurs<\/a> nach Bekanntgabe der Zahlen am Donnerstag um fast neun Prozent ab. Der Streit mit der chinesischen Aufsichtsbeh\u00f6rde d\u00fcrfte den Sturz zus\u00e4tzlich beschleunigt haben. Ganz offensichtlich sind die internationalen Investoren verunsichert.<\/p>\n<p>Zu Recht stellt sich die Frage, warum Chinas Aufsichtsbeh\u00f6rde mit ihren Vorw\u00fcrfen\u00a0ausgerechnet\u00a0zu dem Zeitpunkt an die \u00d6ffentlichkeit geht, kurz bevor Alibaba seine Quartalszahlen verk\u00fcndet. Denn dass Taobao seinen Aufstieg zu einem gro\u00dfen Teil auch dem Handel gef\u00e4lschter Waren zu verdanken hat, ist in China jedem bekannt, der sich regelm\u00e4\u00dfig auf den Taobao-Webseiten tummelt. Auf vielen Artikeln steht explizit der Hinweis: \u201eecht\u201c. Auf anderen Waren wird diese Kennzeichnung h\u00e4ufig weggelassen.<\/p>\n<p><strong>Neid?<\/strong><\/p>\n<p>Alibaba-Chef Jack Ma selbst ist um leise T\u00f6ne bem\u00fcht. Raubkopien seien kein Problem, das durch Taobao geschaffen wurde, betonte er. \u201eAber Taobao muss Verantwortung tragen und die Sache in Ordnung bringen&#8220;, sagte Ma. Er versprach eine 300-k\u00f6pfige Arbeitsgruppe zum Kampf gegen Raubkopien.<\/p>\n<p>Die Taobao-Manager hingegen haben ihre eigene Erkl\u00e4rung: Die Beamten der Aufsichtsbeh\u00f6rden h\u00e4tten mitbekommen, wie viel jeder einzelne Alibaba-Mitarbeiter als Mitinhaber beim B\u00f6rsengang im September verdient hat. Das habe die Beamten neidisch gemacht. Nun w\u00fcrden sie um sich schlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Normalerweise sind Unternehmen in China darum bem\u00fcht, es sich mit den Beh\u00f6rden blo\u00df nicht zu verscherzen. Viele Vorschriften sind nur vage formuliert und der einzelne chinesische Beamte verf\u00fcgt \u00fcber betr\u00e4chtlichen Ermessensspielraum, ob er m\u00f6gliche Vergehen verfolgt oder nicht. Da ist aus Unternehmersicht Vorsicht geboten. 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