{"id":2843,"date":"2015-02-02T15:33:27","date_gmt":"2015-02-02T14:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2843"},"modified":"2015-02-02T16:02:51","modified_gmt":"2015-02-02T15:02:51","slug":"china-schottet-sein-internet-noch-mehr-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/02\/02\/china-schottet-sein-internet-noch-mehr-ab\/","title":{"rendered":"China schottet sein Internet noch mehr ab"},"content":{"rendered":"<p>Facebook ist in China gesperrt. Twitter, Flickr, Instagram und die Website der <em>New York Times<\/em> ebenso. Selbst wer\u00a0in China im Internet\u00a0ein YouTube-Video \u00f6ffnen will, muss ewig warten. Seit einigen Monaten erschweren die chinesischen Zensurbeh\u00f6rden zudem den Zugang zu den meisten Google-Diensten. An manchen Tagen \u00f6ffnen sich die Seiten sehr langsam, an einigen \u00fcberhaupt nicht. Auch hier blockiert Chinas gro\u00dfe Firewall, die staatliche Internetsperre, den Abruf.<\/p>\n<p>Abhilfe haben bislang sogenannte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Virtual_Private_Network\">Virtual-Private-Network-Verbindungen (VPN)<\/a> geschaffen. Dabei handelt es sich um meist kostenpflichtige Software aus dem Ausland, \u00fcber die eine verschl\u00fcsselte Verbindung zu einem ausl\u00e4ndischen Server hergestellt wird. Die Anfragen an Facebook und Twitter kommen dann nicht mehr \u00fcber einen chinesischen, also \u00fcberwachten Server, sondern \u00fcber einen im Ausland. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2015-01\/china-internet-zensur-vpn\">Nun\u00a0haben die chinesischen Zensurbeh\u00f6rden jedoch auch diese Verbindungen gekappt.<\/a><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gro\u00dfe kommerzielle VPN-Anbieter wie Astrill, Golden Frog und Strong VPN berichten, dass seit einer Woche viele ihre Server von China aus nicht mehr zu erreichen sind. Vor allem iPhone- und iPad-Nutzer klagen, dass sie trotz VPN-Zugang keine Verbindung zu Facebook oder Twitter aufbauen k\u00f6nnten. Die Great Firewall blockiere die VPN-Protokolle, schreibt der Dienstleister Astrill seinen Kunden in China. <span style=\"color: #000000;\">Auch der Dienst Golden Frog berichtet von gravierenden St\u00f6rungen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #000000;\">Nicht nur in China lebende Ausl\u00e4nder, vor allem internationale Journalisten nutzen die VPN-Tunneldienste \u2013 sie sind auch unter Chinesen weit verbreitet. Die Marktforscher von GlobalWebIndex gehen davon aus, dass die Zahl der VPN-Nutzer in der Volksrepublik bei \u00fcber 90 Millionen liegt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #000000;\"> Zwar war es den chinesischen Zensurbeh\u00f6rden technisch auch vorher schon m\u00f6glich, VPN-Zug\u00e4nge zu blockieren; punktuell haben sie das auch immer wieder getan. Doch es schien so, dass der chinesische Staat bislang ein Interesse daran hatte, dass zumindest bestimmte Kreise sich auch international vernetzen k\u00f6nnen. An vielen Universit\u00e4ten, in Unternehmen und sogar bei einigen\u00a0Staatsbeh\u00f6rden war die Nutzung dieser Tunneldienste h\u00e4ufig m\u00f6glich.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p>Nun scheint aber ein anderer Wind zu wehen. Chinesische Staatsmedien wie etwa die <em>Volkszeitung<\/em> oder die englischsprachige <em>Global Times <\/em>haben in den vergangenen Monaten mehrfach <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/china\/2015-01\/29\/content_34684507.htm\">staatstreue Experten zitiert, die vor &#8222;ausl\u00e4ndischen Kr\u00e4ften&#8220; warnen<\/a>. Diese &#8222;Kr\u00e4fte&#8220; w\u00fcrden \u00fcbers Internet versuchen, in China Unruhe zu stiften. Der Direktor f\u00fcr Telekommunikation im Ministerium f\u00fcr Industrie und Information, Wen Ku, verteidigte vergangene Woche die Blockade der ausl\u00e4ndischen Tunneldienste \u2013 und gab damit erstmals zu, dass der Staat hinter diesen St\u00f6rungen steckt.\u00a0<a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/china\/2015-01\/28\/content_34675206.htm\">China blockiere VPN-Zug\u00e4nge, um eine &#8222;gesunde Entwicklung&#8220; des Internet sicherzustellen. <\/a>Was er genau damit meinte, f\u00fchrte er aber nicht aus.<\/p>\n<p>Betroffen von der Versch\u00e4rfung der Internet-Zensur sind neben den vielen Chinesen, die gern \u00fcber Facebook, Twitter und Instagram mit dem Rest der Welt kommunizieren, auch viele international operierenden Firmen. Die Europ\u00e4ische Handelskammer hat mehrfach kritisiert, dass die Beschr\u00e4nkungen die Gesch\u00e4fte von EU-Unternehmen im Reich der Mitte behinderten und das Internet &#8222;frustrierend&#8220; langsam machten.<\/p>\n<p>Diese Kritik scheint die chinesische F\u00fchrung wenig zu scheren. Wen Ku vom Informationsministerium glaubt sogar, dass die Firewall der heimischen\u00a0Wirtschaft gen\u00fctzt habe. Viele chinesische Internetfirmen h\u00e4tten ihren Erfolg diesem &#8222;speziellen regulatorischen Umfeld&#8220; zu verdanken. Tats\u00e4chlich haben gro\u00dfe chinesische Internetfirmen wie Baidu, Tencent, Alibaba oder Youku ihren Aufstieg der virtuellen Mauer im Netz verdanken. Sie fanden in China erst dann viele Nutzer, als Facebook, Twitter und YouTube f\u00fcr die breite Masse nicht mehr abrufbar waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Facebook ist in China gesperrt. Twitter, Flickr, Instagram und die Website der New York Times ebenso. 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