{"id":2862,"date":"2015-02-12T16:35:25","date_gmt":"2015-02-12T15:35:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2862"},"modified":"2015-02-13T08:43:03","modified_gmt":"2015-02-13T07:43:03","slug":"china-will-griechenland-nicht-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/02\/12\/china-will-griechenland-nicht-retten\/","title":{"rendered":"China wird Griechenland nicht retten"},"content":{"rendered":"<p>Zumindest nach offizieller Lesart setzt Griechenlands neue Regierung weiter auf die Hilfe der Europ\u00e4ischen Union. Doch je abweisender sich unter Federf\u00fchrung von Deutschland die anderen EU-Partner gegen\u00fcber der neuen griechischen Regierung und ihrer geplanten Abkehr von der Sparpolitik verhalten, desto mehr scheint Athen auf Hilfe aus ganz anderer Richtung zu setzen: Russland und China.<\/p>\n<p>Griechenlands stellvertretender Au\u00dfenminister Nikos Chountis hat am Mittwoch zugegeben, dass sowohl Russland als auch China seinem Land Finanzhilfen angeboten haben. Priorit\u00e4t habe zwar eine Einigung mit den EU-Partnern. Seine Regierung schlie\u00dfe &#8222;alternative Geldquellen&#8220; jedoch nicht aus, sagte Chountis. <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/eu\/4660742\/Griechenland-setzt-auf-Hilfe-aus-Moskau\">Noch am selben Tag reiste sein Vorgesetzter und Namensvetter Nikos Kotzias zu seinem Amtskollegen nach Moskau.<\/a><\/p>\n<p>Und auch zwischen Athen und Peking laufen die Dr\u00e4hte hei\u00df. <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/worldNews\/idDEKBN0LF0NQ20150211\">Das chinesische Au\u00dfenministerium wollte ein konkretes Hilfsangebot an die Griechen zwar nicht best\u00e4tigen.<\/a> Zugleich lud die chinesische F\u00fchrung Griechenlands Ministerpr\u00e4sident Alexis Tsipras aber zu einem Besuch in die Volksrepublik ein. Tsipras hatte vor einer Woche russische und chinesische Rettungshilfe noch ausgeschlossen. Zu Recht: Denn auf allzu viel Hilfe zumindest aus dem Reich der Mitte sollten die Griechen nicht setzen.<!--more--><\/p>\n<p>Die Volksrepublik hat sich in den vergangenen Jahren <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/anleihen\/anleihekaeufe-china-gefaellt-sich-als-retter-europas\/3581406.html\">schon mehrfach als gro\u00dfer Retter f\u00fcr die kriselnden L\u00e4nder in S\u00fcdeuropa hervorgetan.<\/a> So hatte Peking 2011 und 2012 tats\u00e4chlich den Portugiesen und Spaniern einige Milliarden an Euro \u00fcberwiesen und ihnen Staatsanleihen abgekauft. Gerettet haben die Chinesen Spanien und Portugal aber nicht. Erst nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank sich bereit erkl\u00e4rte, mit unbegrenzten Summen f\u00fcr diese beiden L\u00e4nder einzustehen, entspannte sich die Schuldenkrise.<\/p>\n<p>Chinas Hilfe war auch keineswegs selbstlos. Mit ihren massiven Handels\u00fcbersch\u00fcssen haben die Chinesen gigantische Devisenreserven aufgeh\u00e4uft, die sie bis dahin vor allem in US-Staatsanleihen angelegt hatten. Der Dollar hatte in den Jahren nach der schweren Finanzkrise jedoch enorm an Wert verloren, die Zinsen erreichten Tiefstst\u00e4nde. Da kam es den Chinesen gelegen, ihre Devisen st\u00e4rker zu diversifizieren. Portugiesische und spanische Staatsanleihen, die zu sehr viel h\u00f6heren Zinss\u00e4tzen angeboten wurden, versprachen da sehr viel mehr Rendite.<\/p>\n<p><strong>Keine Wohltat im Sinn<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem aber interessierte sich die Volksrepublik f\u00fcr Investitionen, die sich aus ihrer Sicht auch lohnten. Durch die Krise in Europa waren \u00dcbernahmeziele f\u00fcr chinesische Investoren g\u00fcnstig geworden. Auch die Schw\u00e4che des Euro spielte ihnen in die Karten. Chinesische Staatsunternehmen kauften sich unter anderem ins Stromnetz Portugals ein, in Griechenland erwarb Chinas staatseigener Logistikkonzern Cosco zwei Frachtterminals am Hafen von Pir\u00e4us. So gaben Unternehmen aus der Volksrepublik\u00a0im<span style=\"color: #000000;\"> ersten Quartal 2012 in Portugal 500 Millionen Dollar f\u00fcr \u00dcbernahmen aus, in Italien waren es rund 250 Millionen Dollar. Abgesehen vom Hafen von Pir\u00e4us lie\u00dfen die Chinesen von den meisten Firmen in Griechenland dagegen die Finger. Auf Druck der EU sollten zwar zahlreiche griechische Staatsunternehmen privatisiert werden \u2013 den Chinesen schienen diese aber nicht lukrativ genug.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Wenn die chinesische F\u00fchrung dem schuldengeplagten Griechenland jetzt erneut Finanzhilfe anbietet und Tsipras nach Peking einl\u00e4dt, hat sie es erneut vor allem auf den Hafen von Pir\u00e4us abgesehen. <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/anleihen\/anleihekaeufe-china-gefaellt-sich-als-retter-europas\/3581406.html\">Griechenlands neue Regierung hatte direkt nach Amtsantritt die Ver\u00e4u\u00dferung einer Mehrheitsbeteiligung an dem Hafen gestoppt, den die Vorg\u00e4ngerregierung der chinesischen Costco-Gruppe bereits versprochen hatte.<\/a> Vor allem dar\u00fcber will Peking mit Tsipras\u00a0sprechen.<\/p>\n<p>Staatliche Direkthilfe an Griechenland oder gar die \u00dcbernahme der Schulden hat Chinas F\u00fchrung auch weiterhin nicht im Sinn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zumindest nach offizieller Lesart setzt Griechenlands neue Regierung weiter auf die Hilfe der Europ\u00e4ischen Union. 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