{"id":296,"date":"2012-09-03T09:50:37","date_gmt":"2012-09-03T07:50:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=296"},"modified":"2012-09-04T10:13:34","modified_gmt":"2012-09-04T08:13:34","slug":"china-ist-weltmeister-der-erfindungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/09\/03\/china-ist-weltmeister-der-erfindungen\/","title":{"rendered":"China ist Weltmeister der Erfindungen"},"content":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat w\u00e4hrend ihres China-Besuchs am vergangenen Freitag einen bemerkenswerten Satz gesagt: Erst gab es die Sorge, dass es in China gar keine Patente gegeben habe. &#8222;Jetzt wird alles patentiert. Immer auf Nummer sicher&#8220;, sagte die Kanzlerin.<\/p>\n<p>China, das Land der F\u00e4lscher und Kopierer \u2013 das geh\u00f6rt wohl zunehmend der Vergangenheit an. Jetzt f\u00fcrchten viele westliche Unternehmen eine Patentschwemme aus Fernost. Die Angst kommt nicht von ungef\u00e4hr. In der Volksrepublik selbst, aber auch weltweit werden die \u00c4mter derzeit mit Patentanmeldungen \u00fcberflutet.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Allein im vergangenen Jahr erfolgten in China 1,1 Millionen Patentanmeldungen, 90 Prozent davon von Chinesen selbst. Auf eine Million Einwohner kommen damit 740 Erfindungen. Das ist gut ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Zum Vergleich: In Europa kamen im selben Zeitraum auf eine Million Einwohner lediglich 152 Anmeldungen. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,ausg-6148,00.html\">Der <em>Spiegel<\/em><\/a> berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die Chinesen sogar die USA \u00fcberholt haben. Damit ist die Volksrepublik der weltgr\u00f6\u00dfte Innovator.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung erf\u00fcllt ganz die Erwartungen der Zentralregierung. Nach Ansicht von Chinas Premierminister Wen Jiabao gibt es f\u00fcr eine Nation nur dann Hoffnung, wenn sie sich auf Intelligenz st\u00fctzt. Sie habe dagegen keine Hoffnung, &#8222;wenn sie nur kopiert und abschreibt&#8220;. Der aktuelle F\u00fcnfjahresplan setzt seinen Schwerpunkt ganz explizit auf Forschung und Entwicklung.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Patentamtes hat denn auch vor einer Woche <a href=\"http:\/\/www.kleinezeitung.at\/nachrichten\/chronik\/3099088\/nichteuropaeer-patentieren-europa-mehr-europaeer.story\">gewarnt<\/a>, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis diese &#8222;\u00fcbervoll gef\u00fcllte Pipeline&#8220; nach Europa flie\u00dft. Auch das ein bemerkenswerter Satz: &#8222;Wir sind gewohnt, die Chinesen nur als Kopiervolk zu sehen und \u00fcbersehen, dass dort eine gewaltige Innovationsmacht entsteht.&#8220;<\/p>\n<p>Nun ist jedoch nicht alles Gold was gl\u00e4nzt. Denn zugleich ist zumindest <a href=\"http:\/\/wirtschaftsblatt.at\/home\/nachrichten\/international\/1285503\/Chinesische-Patentlawine-macht-dem-Westen-zu-schaffen?_vl_backlink=\/home\/index.do\">nach Ansicht <\/a>der Leiterin der Abteilung geistiges Eigentum beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/personal\/ra-doris-moeller\">Doris M\u00f6ller<\/a>, in China auch die Zahl der\u00a0<em>junk patents<\/em> stark gestiegen. Viele Firmen w\u00fcrden keine wirklich neuen Erfindungen anmelden, sondern blo\u00df die Rechtsunsicherheit auf dem chinesischen Markt vergr\u00f6\u00dfern, sagte sie der Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\">Reuters<\/a>.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist es in China zum Volkssport geworden, alles m\u00f6gliche patentieren und sch\u00fctzen zu lassen. Besonders beliebt: Namensrechte. Der<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/video\/2012-07\/1715994568001\"> Streit um den Namen iPad<\/a> mit Apple ist das bekannteste Beispiel. Eine chinesische Minifirma hatte sich den Namen bereits vor einigen Jahren gesichert, nachdem mit dem iPod \u00fcberhaupt die Idee aufkam, vor einem Produkt den Buchstaben &#8222;i&#8220; zu setzen. Viele Chinesen haben vorsorglich bereits auch alle m\u00f6glichen anderen Buchstaben-Produkt-Kombinationen sch\u00fctzen lassen. Wer seinem neuen Produkt bei der Bezeichnung etwa ein &#8222;e&#8220; vorsetzen m\u00f6chte, sollte pr\u00fcfen, ob nicht schon irgendeine chinesische Firma den Namen bereits gesichert hat.<\/p>\n<p>Ganz neu ist das Ph\u00e4nomen nicht. Schon Volkswagen hatte in den neunziger Jahren bei Einf\u00fchrung des Jetta Probleme, einen chinesischen Namen zu finden, der so \u00e4hnlich klingt. Auch da hatte eine chinesische Firma in weiser Voraussicht die meisten M\u00f6glichkeiten bereits sch\u00fctzen lassen. Audi erging es \u00e4hnlich. H\u00e4ufig enden die Auseinandersetzungen mit einem Vergleich.<\/p>\n<p>Dennoch sollten Merkel und die deutsche Wirtschaft nicht allzu laut klagen. Denn alles in allem ist das ja eine positive Entwicklung. Dass in China nun so viel patentiert wird, h\u00e4ngt damit zusammen, dass auch chinesische Firmen in den vergangenen Jahren zunehmend unter Produktpiraterie und Markenklau gelitten haben \u2013 und nicht nur westliche Unternehmen. Siemens-Chef Peter L\u00f6scher, zugleich auch Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, <a href=\"http:\/\/wirtschaftsblatt.at\/home\/nachrichten\/international\/1285503\/Chinesische-Patentlawine-macht-dem-Westen-zu-schaffen?_vl_backlink=\/home\/index.do\">stellte<\/a> bereits im Februar fest: Seitdem Chinesen selbst verst\u00e4rkt Patente anmelden, wird sehr viel weniger kopiert. Tats\u00e4chlich verklagen sich in der Mehrzahl mittlerweile chinesische Firmen gegenseitig.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat w\u00e4hrend ihres China-Besuchs am vergangenen Freitag einen bemerkenswerten Satz gesagt: Erst gab es die Sorge, dass es in China gar keine Patente gegeben habe. &#8222;Jetzt wird alles patentiert. Immer auf Nummer sicher&#8220;, sagte die Kanzlerin. China, das Land der F\u00e4lscher und Kopierer \u2013 das geh\u00f6rt wohl zunehmend der Vergangenheit an. 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