{"id":2966,"date":"2015-04-01T13:42:02","date_gmt":"2015-04-01T11:42:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2966"},"modified":"2015-04-01T14:31:56","modified_gmt":"2015-04-01T12:31:56","slug":"medizin-gesundheit-krankenversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/04\/01\/medizin-gesundheit-krankenversicherung\/","title":{"rendered":"China setzt auf die staatliche Krankenversicherung"},"content":{"rendered":"<p>Horrende Arzneimittelkosten, lange Wartezeiten \u2013 und wer endlich dran kommt, muss dem Arzt auch noch h\u00e4ufig sogenannte Hongbaos zustecken, rote T\u00fctchen mit Bargeld, die normalerweise Kindern zum chinesischen Neujahrsfest geschenkt werden. So sieht der Alltag in den meisten chinesischen Praxen und Krankenh\u00e4usern derzeit noch immer aus.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Unter allen Berufsgruppen haben in China \u00c4rzte und anderes medizinisches Personal den schlechtesten Ruf. <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/chinarealtime\/2013\/08\/16\/violence-against-doctors-on-the-rise-in-china\/\" target=\"_blank\">Immer wieder kommt es zu gewaltsamen \u00dcbergriffen von frustrierten Patienten auf \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte.<\/a> Kein Wunder, dass sich in den vergangenen Jahren immer weniger junge Leute in der Volksrepublik f\u00fcr den Arztberuf entschieden haben. Schon warnen chinesische Gesundheitsexperten, der \u00c4rztemangel k\u00f6nnte Chinas soziale Stabilit\u00e4t gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Dieses Problem will die F\u00fchrung in Peking nun angehen. <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2015\/03\/31\/us-china-healthcare-idUSKBN0MR0EU20150331\" target=\"_blank\">Sie hat angek\u00fcndigt, die \u00c4rztedichte innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre zu verdoppeln. Bis 2020 sollen auf 1.000 Einwohner zwei statt bislang ein Allgemeinmediziner kommen.<\/a> So sieht dieser &#8222;F\u00fcnfjahresplan&#8220; unter anderem <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/2015-03\/26\/c_134100586.htm\" target=\"_blank\">eine gigantische Ausbildungsoffensive vor allem von Land\u00e4rzten vor.<\/a> Au\u00dferdem wird darin die \u00c4rzteverg\u00fctung neu geregelt; sie sieht unter anderem deutlich h\u00f6here staatlich festgelegte L\u00f6hne vor. Zu einer allgemein deutlich besseren Versorgung soll vor allem eines beitragen: S\u00e4mtliche 1,3 Milliarden Chinesen sollen bis sp\u00e4testens 2020 \u00fcber eine staatliche Krankenversicherung verf\u00fcgen, die den gr\u00f6\u00dften Teil der Kosten tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>In der Gesundheitsversorgung war China durchaus schon mal weiter. In den Jahren bis 1976 unter Mao Zedong war die st\u00e4dtische Bev\u00f6lkerung \u00fcber die jeweilige Arbeitseinheit in den Staatsbetrieben abgedeckt. Zu den Menschen auf dem Land schickte Mao sogenannte Barfu\u00df-Doktoren \u2013 rudiment\u00e4r ausgebildete \u00c4rzte, die die Bauernfamilien mit dem N\u00f6tigsten versorgten.<\/p>\n<p>Zu Beginn der 1980er Jahre liberalisierte Chinas F\u00fchrung im Zuge allgemeiner Wirtschaftsreformen auch das Gesundheitssystem. Dieser marktwirtschaftliche Umbau hatte verheerende Folgen: Wer kein Staatsangestellter mehr war, fiel aus der staatlichen Versorgung heraus. Mit dem Aufstieg von Chinas Privatsektor betraf das immer mehr Menschen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.chinesemedicalnews.com\/2014\/03\/how-much-does-average-chinese-doctor.html\" target=\"_blank\">Zugleich hielten die staatlichen Geh\u00e4lter der \u00c4rzte nicht mit dem allgemein wachsenden Lohnniveau mit. Viele \u00c4rzte sahen sich gezwungen, neue Einnahmequellen zu finden.<\/a> Fortan verschrieben sie \u00fcberteuerte und in vielen F\u00e4llen auch unn\u00f6tige Medikamente und Behandlungen \u2013 was die Kosten f\u00fcr die Patienten in die H\u00f6he trieb. Einige Krankenh\u00e4user generierten bis zu 90 Prozent der Einnahmen aus solchen fragw\u00fcrdigen Verschreibungen. Auf dem Land brach in vielen Regionen die medizinische Versorgung komplett zusammen, weil \u00c4rzte in die St\u00e4dte abwanderten, wo sie bei verm\u00f6genden Privatpatienten mehr verdienen konnten.<\/p>\n<p>Mit dieser Praxis will Chinas F\u00fchrung nun aufr\u00e4umen. Ihre Kalkulation: Sobald fl\u00e4chendeckend jeder B\u00fcrger wieder mit einer Krankenversicherung ausgestattet ist, nehmen Kliniken und Praxen auch wieder jeden Patienten auf. Vieles ist in diesem Bereich auch schon geschehen. Mussten vor 15 Jahren rund 75 Prozent der Menschen f\u00fcr ihre Gesundheitskosten komplett selbst aufkommen, liegt der Anteil heute bei unter f\u00fcnf Prozent \u2013 weil die meisten in den vergangenen Jahren wenigstens mit einer Grundversorgung ausgestattet wurden, die aber bei Weitem nicht ausreicht.<\/p>\n<p>Das zeigt\u00a0sich auch bei\u00a0den staatlichen Gesundheitsausgaben: Die Summe hat sich in den vergangenen sieben Jahren auf heute rund 400 Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Sie sollen bis 2020 die Billionengrenze \u00fcberschreiten. Die weltweite Gesundheitsindustrie kann auf Milliardengesch\u00e4fte hoffen.<\/p>\n<p>Ein komplett staatlich finanziertes Gesundheitssystem lehnt die Regierung aber ab. Das Ziel ist die 80-Prozent-Marke: Alle Chinesen sollen sich darauf verlassen k\u00f6nnen, dass etwa 80 Prozent der anfallenden Krankenkosten von der staatlichen Versicherung getragen wird. Mehr aber nicht. W\u00fcrde der Staat alle Kosten \u00fcbernehmen, w\u00fcrden die Leute st\u00e4ndig zum Arzt laufen, ist die Bef\u00fcrchtung. So viel Geld will die chinesische Regierung dann doch nicht ausgeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horrende Arzneimittelkosten, lange Wartezeiten \u2013 und wer endlich dran kommt, muss dem Arzt auch noch h\u00e4ufig sogenannte Hongbaos zustecken, rote T\u00fctchen mit Bargeld, die normalerweise Kindern zum chinesischen Neujahrsfest geschenkt werden. 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