{"id":2992,"date":"2015-04-08T16:31:25","date_gmt":"2015-04-08T14:31:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=2992"},"modified":"2015-04-09T10:46:25","modified_gmt":"2015-04-09T08:46:25","slug":"xiaomi-smartphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/04\/08\/xiaomi-smartphone\/","title":{"rendered":"Apple-Optik f\u00fcr Chinas handybegeisterte Jugend"},"content":{"rendered":"<p>Mit voller Wucht donnern Stahlkugeln so gro\u00df wie Tennisb\u00e4lle auf das Smartphone. Das Geh\u00e4use \u00fcbersteht den Aufprall. Selbst die Schl\u00e4ge mit einer eisernen Bratpfanne lassen das Ger\u00e4t unversehrt. Was Xiaomi, der chinesische Hersteller des Ger\u00e4ts, mit dieser ungew\u00f6hnlichen Pr\u00e4sentation seines neuen Modells Mi3 in dem Werbefilm unter Beweis stellen wollte: Bei seinen Smartphones handelt es sich \u2013 entgegen des allgemeinen Rufs chinesischer Produkte \u2013 keineswegs um Billigimitate. Die Vertreter von Xiaomi wollen zeigen, dass sie qualitativ in der Liga der weltweiten Smartphone-Hersteller ganz oben mitspielen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Was die Zahlen betrifft, tun sie das jedenfalls: Mit 60 Millionen verkauften Ger\u00e4ten ist Xiaomi, was \u00fcbersetzt &#8222;kleines Reiskorn&#8220; hei\u00dft, im vergangenen Jahr zum weltweit f\u00fcnftgr\u00f6\u00dften Smartphone-Hersteller aufgestiegen; binnen eines Jahres hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Das gerade einmal f\u00fcnf Jahre alte Unternehmen hat nicht nur chinesische Konkurrenten wie Huawei, TCL und Lenovo abgeh\u00e4ngt, sondern auch etablierte internationale Namen wie Sony, Blackberry und Microsoft hinter sich gelassen. Mit einem Wert von rund 46 Milliarden US-Dollar wird Xiaomi inzwischen sogar als das wertvollste Start-up-Unternehmen der Welt gehandelt. Der charismatische Firmengr\u00fcnder Lei Jun schaffte es innerhalb von drei Jahren zum Milliard\u00e4r.<\/p>\n<p>Der beispiellose Erfolg speist sich vor allem aus folgenden Quellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Gegensatz zu anderen Elektronikunternehmen hatte Lei von Beginn an den heimischen Markt im Visier. Seine Kalkulation: Wer den Markt in China anf\u00fchrt, h\u00e4lt angesichts der inzwischen enormen Kaufkraft in der Volksrepublik automatisch einen dicken Anteil vom Weltmarkt insgesamt. Anders als in den meisten entwickelten L\u00e4ndern w\u00e4chst der Smartphone-Absatz in China noch, j\u00e4hrlich um rund ein Drittel.<\/li>\n<li>Zumindest zu Beginn war Xiaomis Zielgruppe keineswegs Chinas reiche Mittelschicht; die hat es auch in der Volksrepublik vor allem auf Ger\u00e4te von Apple und Samsung abgesehen. Lei setzte vor allem auf junge Leute mit wenig Geld. Er ahnte: Sie sehnen sich nach Handys mit \u00e4hnlichen M\u00f6glichkeiten, wie sie ein iPhone bietet, k\u00f6nnen sich ein teures Apple-Ger\u00e4t aber nicht leisten. Xiaomi pr\u00e4sentierte Smartphones mit \u00e4hnlicher Leistung f\u00fcr umgerechnet gerade einmal rund 100 Euro, ein Bruchteil von einem iPhone. Inzwischen sind Xiaomi-Ger\u00e4te auch bei der \u00e4u\u00dferst markenbewussten chinesischen Mittelschicht beliebt.<\/li>\n<li>Um dennoch auf eine ausreichende Gewinnmarge zu kommen, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2013\/12\/06\/apples-iphone-gilt-in-china-als-altbacken\/\" target=\"_blank\">w\u00e4hlte Xiaomi in den ersten Jahren einen besonders g\u00fcnstigen Vertriebsweg: das Internet.<\/a> So sparte das Unternehmen Kosten, die \u00fcber den Einzelhandel entstanden w\u00e4ren. F\u00fcr die eigentliche Herstellung der Ger\u00e4te sind erfahrene Auftragshersteller wie Foxconn und Pegasus zust\u00e4ndig, die in gro\u00dfen Mengen auch die meisten Ger\u00e4te f\u00fcr Apple, Sony und so ziemlich alle weiteren Elektronikmarken dieser Welt produzieren.\u00a0Das Betriebssystem von Xiaomi-Ger\u00e4ten ist wiederum von Android abgeleitet. Dessen Quellcode stellt Google kostenlos zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<li>Ausgerechnet der Onlinevertrieb verhalf Xiaomi vor allem bei der internetaffinen jungen Generation zum Kultstatus. Die <a href=\"http:\/\/www.mi.com\/en\/\" target=\"_blank\">firmeneigene Webseite<\/a> ist modern aufgemacht, mit dem &#8222;mi&#8220; vor den unterschiedlichen Ger\u00e4tebezeichnungen spielt Xiaomi wie Apple mit &#8222;i&#8220;. Xiaomi hat sogar firmeneigene Maskottchen, die es zum Verkauf anbietet: die sogenannten Mi-Bunnys. Das alles kommt bei der jungen chinesischen K\u00e4uferschaft sehr gut an.\u00a0Hatte sich Xiaomi in seiner Anfangsphase sehr stark an erfolgreiche Vorbilder wie Apple und Samsung orientiert, ist es dem Unternehmen mittlerweile gelungen, sehr stark eigene Akzente zu setzen. Wegen der gro\u00dfen Nachfrage hat Xiaomi inzwischen eigene L\u00e4den er\u00f6ffnet.<\/li>\n<li>Ebenfalls zum Kultstatus d\u00fcrften <a href=\"http:\/\/www.wsj.com\/articles\/to-lift-brand-xiaomi-fosters-phone-fan-club-1428345473\" target=\"_blank\">die glamour\u00f6sen Promotion-Partys<\/a> beigetragen haben, die das Pekinger Unternehmen inzwischen regelm\u00e4\u00dfig in allen Landesteilen veranstaltet und allen potenziellen K\u00e4ufern offenstehen. F\u00fcr viele von ihnen vor allem aus den \u00e4rmeren K\u00e4uferschichten ist es das erste Mal, \u00fcberhaupt auf ein Gro\u00dfevent eingeladen zu werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/der-kopierer-wird-kopiert-3076364.html\" target=\"_blank\">Schon ist Xiaomi selbst Opfer von Produktpiraterie.<\/a> Sowohl im In- als auch im Ausland finden sich t\u00e4uschend echte Imitationen von Xiaomis derzeitigem Aush\u00e4ngeschild, dem Smartphone Mi4. Selbst in Deutschland wurden schon Mi4-Imitate gesichtet \u2013 dabei ist die Produktpalette von Xiaomi in Europa noch gar nicht erh\u00e4ltlich. Den Produktstart in der T\u00fcrkei musste das chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr verschieben, weil die Produktion schon im Heimatland kaum mit der Nachfrage mithalten konnte.<\/p>\n<p>Die Imitate sollten Xiaomi-Gr\u00fcnder Lei eigentlich nicht weiter st\u00f6ren. Im Gegenteil: Zumindest traditionell gelten Nachahmungen in China nicht als moralisch verwerflich, sondern werden als &#8222;Ehre f\u00fcr den Meister&#8220; betrachtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit voller Wucht donnern Stahlkugeln so gro\u00df wie Tennisb\u00e4lle auf das Smartphone. Das Geh\u00e4use \u00fcbersteht den Aufprall. Selbst die Schl\u00e4ge mit einer eisernen Bratpfanne lassen das Ger\u00e4t unversehrt. 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