{"id":3016,"date":"2015-04-20T17:29:39","date_gmt":"2015-04-20T15:29:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3016"},"modified":"2015-04-20T19:29:39","modified_gmt":"2015-04-20T17:29:39","slug":"chinas-schwierige-normalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/04\/20\/chinas-schwierige-normalitaet\/","title":{"rendered":"Weniger Wachstum f\u00e4llt China extrem schwer"},"content":{"rendered":"<p>Konjunkturspritzen f\u00fcr Chinas Wirtschaft? Offiziell versichert der chinesische Premierminister Li Keqiang immer wieder, dass es keine geben werde. Dabei ist Chinas Wirtschaft im ersten Quartal mit sieben Prozent so langsam gewachsen wie seit 2008 nicht mehr. Doch der Premier betont, dass das ganz in seinem Sinn sei: Die Zeiten mit zweistelligen Wachstumsraten geh\u00f6rten der Vergangenheit an.<\/p>\n<p><!--more-->Nach seinem Willen soll China nicht mehr l\u00e4nger die Werkbank der Welt sein. Zu stark belaste die Umweltverschmutzung das Land. Daf\u00fcr nehme er geringere Wachstumsraten in Kauf. Er spricht von der &#8222;<a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/china-new-normal-risks-by-stephen-s--roach-2015-03\/german\" target=\"_blank\">neuen Normalit\u00e4t&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t ist aber\u00a0eine v\u00f6llig andere.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2015\/04\/19\/us-china-economy-rrr-idUSKBN0NA09X20150419\" target=\"_blank\">Am Wochenende hat die chinesische Zentralbank den Mindestreservesatz von 19,5 auf 18,5 Prozent gesenkt.<\/a> Chinesische Gesch\u00e4ftsbanken m\u00fcssen nun weniger Reserven bilden und haben damit mehr M\u00f6glichkeiten, Kredite zu vergeben.\u00a0Es ist bereits die zweite Senkung des Satzes innerhalb von nur zwei Monaten. Seit der weltweiten Finanzkrise hat die Notenbank den Satz nicht mehr so stark gesenkt. Auch den Leitzins hat sie seit November schon zwei Mal gesenkt. Nach Analystensch\u00e4tzungen pumpt sie so rund eine Billion Yuan zus\u00e4tzlich in die Wirtschaft, also rund 150 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><strong>Unrentable Prestigeprojekte<\/strong><\/p>\n<p>Dabei hat China in den vergangenen Jahren schlechte Erfahrung mit einer allzu lockeren Geldpolitik gemacht. Die massiven Finanzspritzen 2009 bis 2012 f\u00fchrten zwar zu einem kurzzeitigen Boom der chinesischen Wirtschaft. Viele Lokal- und Provinzregierungen nutzten die gro\u00dfz\u00fcgige Geldpolitik aber auch, um gigantische Messehallen, Opernh\u00e4user und andere prestigetr\u00e4chtige Geb\u00e4ude zu errichten, die sich als unrentabel erweisen. Die Verschuldung Chinas steigt und steigt. Und viele Verm\u00f6gende haben in Wohnungen und H\u00e4user investiert \u2013 und die Immobilienpreise ungesund in die H\u00f6he getrieben. Jetzt normalisieren sich die Preise. Und die Bauwirtschaft leidet.<\/p>\n<p>Vor allem aber macht der Aktienmarkt Sorgen. Investoren stecken das zus\u00e4tzliche Geld nicht in innovative Start-ups, sondern bl\u00e4hen nur den Aktienmarkt k\u00fcnstlich auf \u2013 eine Entwicklung, die sich auch in Deutschland beobachten l\u00e4sst. Obwohl Chinas Konjunktur schw\u00e4chelt, boomt die B\u00f6rse. <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2015-04-08\/shanghai-composite-index-tops-4-000-after-doubling-in-14-months\" target=\"_blank\">Der Shanghai Composite, der wichtigste Index auf dem Festland, verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von 33 Prozent. In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten hat sich sein Wert sogar mehr als verdoppelt.<\/a><\/p>\n<p><strong>Chinesen ziehen Kapital ins Ausland ab<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl China den Kapitalverkehr ins Ausland nach wie vor streng reguliert, flie\u00dft derzeit viel Kapital ins Ausland ab. China h\u00e4lt mit knapp 3,8 Billionen US-Dollar zwar immer noch mit gro\u00dfem Abstand die gr\u00f6\u00dften Devisenreserven der Welt. Aber erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt schrumpft der Bestand; allein im ersten Quartal um rund 113 Milliarden US-Dollar. Offenbar trauen viele verm\u00f6gende Chinesen ihrer heimischen Wirtschaft nicht mehr. Sie investieren ihr Geld lieber im Ausland. Das d\u00e4mpft wiederum die Geldversorgung im Inland.<\/p>\n<p>Der Kapitalabfluss wiederum setzt den Yuan unter Druck. Trotz Euro-Abwertung \u2013 innerhalb von neun Monaten um fast ein Drittel \u2013 h\u00e4lt sich der Yuan bislang verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stabil. Das allerdings hat seinen Preis. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-04\/china-aussenhandel-export-maerz-import\" target=\"_blank\">Chinas Export ist im M\u00e4rz eingebrochen.<\/a> Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die Ausfuhren um 15 Prozent zur\u00fcck. Zu einem gro\u00dfen Teil ist das der Euro-Abwertung geschuldet, weil f\u00fcr Europ\u00e4er chinesische Produkte zu\u00a0teuer geworden sind.<\/p>\n<p>Premier Li versichert zwar, dass er eine Abwertung der W\u00e4hrung zur Exportst\u00fctze ablehnt. Das w\u00fcrde nur zu einem W\u00e4hrungskrieg f\u00fchren. Die USA beobachten aber das Gegenteil: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/devisen-rohstoffe\/wegen-yuan-abwertung-usa-ist-ernsthaft-besorgt\/9733086.html\" target=\"_blank\">Sie haben seit Jahresbeginn eine Abwertung des Yuan zum Dollar um 2,5 Prozent festgestellt und drohen\u00a0Peking mit Konsequenzen, falls Chinas Zentralbank weitere Schritte in diese Richtung in Erw\u00e4gung ziehen sollte.<\/a> Die &#8222;neue Normalit\u00e4t&#8220; erweist sich f\u00fcr China als ganz sch\u00f6n schwierig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konjunkturspritzen f\u00fcr Chinas Wirtschaft? 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