{"id":3055,"date":"2015-05-15T12:12:06","date_gmt":"2015-05-15T10:12:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3055"},"modified":"2015-09-16T12:28:05","modified_gmt":"2015-09-16T10:28:05","slug":"chinas-kalte-schulter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/15\/chinas-kalte-schulter\/","title":{"rendered":"Chinas kalte Schulter"},"content":{"rendered":"<p>Theoretisch k\u00f6nnten sich beide L\u00e4nder gut erg\u00e4nzen. China kann Stra\u00dfen, H\u00e4fen und Schienen f\u00fcr Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge bauen, ein wirtschaftlich erfolgreiches Land. Indien wiederum ist seit vielen Jahrzehnten die gr\u00f6\u00dfte Demokratie der Welt und k\u00f6nnte der Volksrepublik in Sachen Zivilgesellschaft sehr viel Nachhilfe erteilen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/worldNews\/idDEKBN0O00EF20150515\" target=\"_blank\">Drei Tage lang ist der indische Premierminister Narendra Modi zurzeit in China zu Besuch. <\/a>Und die Hoffnungen sind gro\u00df, dass die zwei bev\u00f6lkerungsreichsten L\u00e4nder der Welt nach Jahrzehnten der Feindschaft aufeinander zugehen. Auf den ersten Blick sind die Voraussetzungen besser denn je. <!--more--><\/p>\n<p>Zwar sorgen die andauernden Grenzkonflikte auch weiter f\u00fcr Z\u00fcndstoff. Doch von indischer Seite sind inzwischen auch andere T\u00f6ne zu vernehmen. So ging Modi im vergangenen Jahr mit dem Versprechen in die Wahlen, die Wirtschaft voranzubringen. Er machte sogar den Vorschlag, <a href=\"http:\/\/thediplomat.com\/2015\/03\/what-india-needs-to-learn-from-china\/\" target=\"_blank\">von Chinas Wirtschaftsmodell zu lernen<\/a>. Das war eine Sensation. Noch nie hatte es ein indischer Spitzenpolitiker gewagt, dem n\u00f6rdlichen Rivalen so viel Sympathie entgegenzubringen. F\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse ist er damit der mit Abstand China-freundlichste Spitzenpolitiker.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich aber sind seine Versprechen reines Wunschdenken. Noch vor 30 Jahren waren beide Staaten wirtschaftlich etwa gleich stark. Doch seitdem hat China sein Nachbarland wirtschaftlich, technologisch und bei der Armutsbek\u00e4mpfung so sehr abgeh\u00e4ngt, dass die Chinesen inzwischen nur noch naser\u00fcmpfend auf die Inder blicken. Mittlerweile ist Chinas Volkswirtschaft mehr als vier Mal so gro\u00df wie die indische.<\/p>\n<p>Dieser Unterschied zeigt sich vor allem im Handel. Das Handelsvolumen zwischen China und Indien ist zwar in den vergangenen Jahren auf mehr als 70 Milliarden US-Dollar gestiegen und soll noch in diesem Jahr die 100-Milliarden-Dollar-Grenze \u00fcberschreiten. Doch die Verh\u00e4ltnisse sind klar: China exportiert, Indien importiert. Im Jahr 2001 lag Indiens Handelsdefizit gegen\u00fcber China noch bei rund einer Milliarde Dollar. Inzwischen sind es fast 40 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>An diesem Ungleichgewicht wird sich auch vorerst wenig \u00e4ndern. Chinesen haben \u00fcberhaupt kein Interesse an indischen Produkten. Rohstoffe kann China mit seinem professionell ausgebauten Handelsnetz l\u00e4ngst aus aller Welt beziehen. Und Indiens viel gelobte Softwareindustrie hat ebenfalls keine Chancen. Digitales k\u00f6nnen die Chinesen l\u00e4ngst selbst. Wie sehr sich die beiden Staaten unterscheiden, hat j\u00fcngst das <em><a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/indiarealtime\/2015\/05\/15\/11-numbers-showing-india-has-a-long-way-to-go-to-become-the-next-china\/\" target=\"_blank\">Wall Street Journal<\/a> <\/em>aufbereitet.<\/p>\n<p>Chinas l\u00e4sst seine \u00dcberlegenheit Indien sp\u00fcren. In seinen Pl\u00e4nen f\u00fcr eine \u201eNeue Seidenstra\u00dfe\u201c, welche die antiken Handelswege zwischen dem Reich der Mitte und Europa wiederbeleben soll, werden indische St\u00e4dte erst gar nicht einplant. Indien wiederum reagiert darauf mit Ablehnung: Aus Furcht vor Chinas Dominanz wollen die Inder nicht mitmachen.<\/p>\n<p>Indiens einziges Exportgut k\u00f6nnte die Demokratie sein. Doch daran ist Chinas F\u00fchrung nicht einmal in Ans\u00e4tzen interessiert. Im Gegenteil: Chinas Staatsmedien lassen keine Gelegenheit aus, Indiens politisches System als abschreckendes Beispiel f\u00fcr Misswirtschaft zu nennen. Solange es Premier Modi nicht gelingt, die Armut im eigenen Land sichtlich einzud\u00e4mmen, wird Chinas Propaganda das weiter thematisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theoretisch k\u00f6nnten sich beide L\u00e4nder gut erg\u00e4nzen. China kann Stra\u00dfen, H\u00e4fen und Schienen f\u00fcr Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge bauen, ein wirtschaftlich erfolgreiches Land. Indien wiederum ist seit vielen Jahrzehnten die gr\u00f6\u00dfte Demokratie der Welt und k\u00f6nnte der Volksrepublik in Sachen Zivilgesellschaft sehr viel Nachhilfe erteilen. 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