{"id":3076,"date":"2015-05-22T09:34:33","date_gmt":"2015-05-22T07:34:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3076"},"modified":"2015-05-22T10:30:28","modified_gmt":"2015-05-22T08:30:28","slug":"blauer-himmel-ueber-peking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/","title":{"rendered":"Blauer Himmel \u00fcber Peking"},"content":{"rendered":"<p>Noch vor Kurzem \u00fcberwogen aus Peking Berichte \u00fcber die miserable Luft. Von &#8222;Airpokalypse&#8220; oder &#8222;Airmaggedon&#8220; war die Rede, wenn wegen Chinas Kohleverbrennung und den vielen Autoabgasen die Feinstaubwerte mal wieder gef\u00e4hrlich in die H\u00f6he schnellten und dichter Smog den Menschen die Luft zum Atmen nahm. Fiese Smog-Tage wird es in der chinesischen Hauptstadt sicherlich auch k\u00fcnftig noch geben.<\/p>\n<p>Doch zumindest seit einigen Wochen zeigen die Luftqualit\u00e4ts-Apps auf den Smartphones fast jeden Tag moderate bis gute Feinstaubwerte an. Kinder spielen in den Innenh\u00f6fen, die Stra\u00dfencaf\u00e9s sind voll, selbst Jogger sind derzeit auf Pekings Stra\u00dfen zu sehen. Und w\u00e4hrend noch vor einem Jahr die Wolkenkratzer der chinesischen Hauptstadt die meiste Zeit von\u00a0einer dichten Smogdecke verh\u00fcllt waren, sind in diesen Tagen vom Stadtzentrum aus sogar die rund 30 Kilometer entfernten Westberge zu erkennen. Der Pekinger Himmel zeigt sich seit Wochen an den meisten Tagen in strahlendem Blau.<!--more--><\/p>\n<p>Was viele Pekinger bislang nur vermutet haben, wird nun auch mit Zahlen belegt. Die Belastung mit den krebserregenden Feinstaubpartikeln ist <a href=\"http:\/\/energydesk.greenpeace.org\/2015\/05\/14\/china-coal-consumption-drops-further-carbon-emissions-set-to-fall-by-equivalent-of-uk-total-in-one-year\/\" target=\"_blank\">nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace<\/a> in den ersten vier Monaten dieses Jahres in Peking um 13 Prozent zur\u00fcckgegangen. In der besonders industriereichen umliegenden Provinz Hebei hat sich die Luftqualit\u00e4t sogar um rund 30 Prozent verbessert. Das \u00fcbertrifft die k\u00fchnsten Erwartungen. Noch vor einem Jahr waren sich die Experten einig, dass China zwar jede Menge gegen die Luftverschmutzung unternehme, es sp\u00fcrbare Verbesserungen aber erst in einigen Jahren geben werde.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung kommt auch dem Weltklima zugute. In den ersten vier Monaten dieses Jahres sank Chinas Aussto\u00df von Treibhausgasen Greenpeace zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um f\u00fcnf Prozent. Der Kohleverbrauch ging sogar um mehr als acht Prozent zur\u00fcck. In absoluten Mengen hat China vier Mal so viel eingespart, wie Gro\u00dfbritannien verbraucht. Greenpeace hat die Werte aus offiziellen Daten der chinesischen Beh\u00f6rden abgeleitet.<\/p>\n<p>Chinas Kohleindustrie ist seit Jahren weltgr\u00f6\u00dfter Emittent von klimasch\u00e4dlichen Treibhausgasen. Sie ist zugleich Verursacher des gef\u00e4hrlichen Smogs, der sich seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber weite Teile Chinas legt. Unter ihm leiden mehr als 800 Millionen Menschen. In den besonders \u00fcbel betroffenen Kohleprovinzen im chinesischen Binnenland gibt es Kinder, die noch nie in ihrem Leben wei\u00dfe Wolken gesehen haben. Rund zwei Drittel der chinesischen Energie wird aus der Kohleverbrennung gewonnen.<\/p>\n<p>Doch seitdem die chinesische F\u00fchrung vor zwei Jahren die Luftverschmutzung offiziell als Problem anerkannte und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/03\/02\/smog-film-bewegt-chinas-massen\/\" target=\"_blank\">der nun amtierende Premierminister Li Keqiang den Umwelt- und Klimaschutz zu einem zentralen Anliegen seiner Politik erkl\u00e4rte<\/a>, hat sich eine Menge getan. So hat China allein im vergangenen Jahr mit rund zw\u00f6lf Gigawatt dreimal so viele neue Solaranlagen errichtet wie im Jahr zuvor und damit so viel wie kein anderes Land. Und auch der Ausbau der Windenergie kann sich sehen lassen: Mit 18 zus\u00e4tzlich installierten Gigawatt im vergangenen Jahr kommt China auf insgesamt 115 Gigawatt Windkapazit\u00e4t. Das ist mehr Leistung als alle US-Atomkraftwerke zusammen erbringen.<\/p>\n<p>Sehr viel mehr Auswirkungen auf die Luftqualit\u00e4t d\u00fcrften die Fabrikschlie\u00dfungen der vergangenen zwei Jahre haben. Allein in der Provinz Hebei mussten in den vergangenen zwei Jahren mehr als 8.000 Fabriken ihre Pforten schlie\u00dfen, in Peking waren es rund 500.<\/p>\n<p>Kritiker monieren, diese Ma\u00dfnahmen dienten vor allem dazu, die Hauptstadt Peking vom Smog zu befreien. In anderen Landesteilen hingegen w\u00fcrden neue Fabriken und Kraftwerke errichtet, das Smog-Probleme werde also lediglich verlagert. An dieser Kritik ist durchaus was dran, zumal viele der strengeren Kontrollen derzeit nur in den K\u00fcstenregionen angewandt werden, in den unterentwickelten Binnenprovinzen noch nicht.<\/p>\n<p>Doch Experten von Greenpeace zeigen sich zuversichtlich: Die neu errichteten Kraftwerke seien sehr viel effizienter, sagen sie. Und auch die Industrie ver\u00e4ndere sich: Nicht mehr energieintensive Schwerindustrie w\u00fcrde in den Provinzen geschaffen, sondern sehr viel saubere Produktionsst\u00e4tten im Elektronikbereich und Chemiesektor.<\/p>\n<p>Chinas Fortschritte d\u00fcrften auch f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff bei den derzeitigen Vorverhandlungen zum UN-Klimagipfel sorgen, der Ende des Jahres in Paris stattfinden wird. Noch in diesem Monat will die chinesische F\u00fchrung ihren nationalen Plan zum Klimaschutz einreichen. Dann wird sich zeigen, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2009-12\/china-grissbritannien-klima\" target=\"_blank\">ob die chinesische Delegation noch wie beim Gipfel 2009 in Kopenhagen als S\u00fcndenbock in der Ecke sitzen,<\/a> oder in Paris wom\u00f6glich zu den treibenden Kr\u00e4ften der Weltgemeinschaft geh\u00f6ren wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch vor Kurzem \u00fcberwogen aus Peking Berichte \u00fcber die miserable Luft. Von &#8222;Airpokalypse&#8220; oder &#8222;Airmaggedon&#8220; war die Rede, wenn wegen Chinas Kohleverbrennung und den vielen Autoabgasen die Feinstaubwerte mal wieder gef\u00e4hrlich in die H\u00f6he schnellten und dichter Smog den Menschen die Luft zum Atmen nahm. Fiese Smog-Tage wird es in der chinesischen Hauptstadt sicherlich auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[48],"tags":[153,28798,24349,21329,24348,1124,33401,33531,12576],"class_list":["post-3076","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-umwelt","tag-china","tag-feinstaubwerte","tag-luftverschmutzung","tag-peking","tag-smog","tag-solar","tag-treibhausgase","tag-un-klimakonferenz-paris","tag-windenergie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Himmel ohne Smog<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Himmel ohne Smog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"China-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-05-22T07:34:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-05-22T08:30:28+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Lee\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Lee\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/\",\"name\":\"Himmel ohne Smog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-05-22T07:34:33+00:00\",\"dateModified\":\"2015-05-22T08:30:28+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\"},\"description\":\"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Blauer Himmel \u00fcber Peking\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/\",\"name\":\"China-Blog\",\"description\":\"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5\",\"name\":\"Felix Lee\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Felix Lee\"},\"description\":\"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Himmel ohne Smog","description":"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Himmel ohne Smog","og_description":"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/","og_site_name":"China-Blog","article_published_time":"2015-05-22T07:34:33+00:00","article_modified_time":"2015-05-22T08:30:28+00:00","author":"Felix Lee","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Felix Lee","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/","name":"Himmel ohne Smog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website"},"datePublished":"2015-05-22T07:34:33+00:00","dateModified":"2015-05-22T08:30:28+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5"},"description":"Greenpeace belegt, dass der Smog und die Luftverschmutzung in Peking zur\u00fcckgegangen sind.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/05\/22\/blauer-himmel-ueber-peking\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Blauer Himmel \u00fcber Peking"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/","name":"China-Blog","description":"Felix Lee \u00fcber Roten Kapitalismus und chinesische Online-Ph\u00e4nomene","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/e06c03df150a643c8444ec3a17b338b5","name":"Felix Lee","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/187d98b365bccd20a7458ac069005a32e0645f6a538e32d9bf4468ba8e718486?s=96&d=mm&r=g","caption":"Felix Lee"},"description":"Jahrgang 1975, kennt China seit seiner fr\u00fchen Kindheit. Geboren in Deutschland hat er mit f\u00fcnf Jahren das erste Mal seine Verwandten in der Volksrepublik besucht. Damals war das Land noch arm, die Menschen hatten kaum genug zu essen und viele standen noch unter dem Eindruck der kulturrevolution\u00e4ren Wirren, die f\u00fcr sehr viel Leid gesorgt haben. Seitdem hat er China fast jedes Jahr besucht, zwischendurch auch immer wieder f\u00fcr einige Jahre im Reich der Mitte gelebt und hat die rasanten Ver\u00e4nderungen der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder hautnah miterlebt. Inzwischen ist er China-Korrespondent der taz und schreibt aus Peking regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Zeit-Online und f\u00fcr eine Reihe von anderen deutschsprachigen Medien.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/author\/flee\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3076"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3083,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3076\/revisions\/3083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}