{"id":3142,"date":"2015-06-18T14:06:50","date_gmt":"2015-06-18T12:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3142"},"modified":"2015-09-16T12:16:09","modified_gmt":"2015-09-16T10:16:09","slug":"chinas-ein-kindpolitik-war-grausam-und-ueberfluessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/06\/18\/chinas-ein-kindpolitik-war-grausam-und-ueberfluessig\/","title":{"rendered":"Chinas Ein-Kind-Politik war grausam \u2013 und \u00fcberfl\u00fcssig"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der vielen Zwangsabtreibungen und anderen drakonischen Strafen halten die meisten\u00a0Bev\u00f6lkerungsexperten Chinas Ein-Kind-Politik zwar f\u00fcr grausam. Doch sie glauben: Sie war ein notwendiges \u00dcbel. Immerhin habe sie seit ihrer Einf\u00fchrung vor 35 Jahren 400 Millionen Geburten in dem ohnehin bev\u00f6lkerungsreichsten Land der Welt verhindert. Ohne sie h\u00e4tte China heute nicht 1,4 Milliarden Einwohner, sondern fast zwei Milliarden. Die Ein-Kind-Politik sei ein wesentlicher Grund f\u00fcr Chinas erfolgreiche Armutsbek\u00e4mpfung gewesen, meinen sie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/briefing\/21618680-our-guide-actions-have-done-most-slow-global-warming-deepest-cuts\" target=\"_blank\">Der britische <em>Economist<\/em> nannte in einem Themenheft zum Klimawandel im vergangenen Herbst Chinas Ein-Kind-Politik sogar als einen der wichtigsten Gr\u00fcnde\u00a0zur Eind\u00e4mmung des weltweiten CO2-Aussto\u00dfes. <\/a>Ohne diese restriktive Politik w\u00e4ren bis 2005 rund\u00a01,3 Milliarden Tonnen mehr Kohlenstoffdioxid ausgesto\u00dfen worden, schrieben seine Autoren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cpc.unc.edu\/news\/features\/low-fertility-rate-of-china\" target=\"_blank\">Der chinesische Soziologe Cai Yong kommt nun zu einem v\u00f6llig anderen Ergebnis.<\/a>\u00a0Nicht die Ein-Kind-Politik war ausschlaggebend f\u00fcr Chinas Geburtenr\u00fcckgang, sondern die \u00f6konomische Entwicklung, schreibt er. Die Grausamkeiten h\u00e4tte sich die chinesische F\u00fchrung also sparen k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Cai Yong lehrt derzeit an der University of North Carolina in den USA. Anders als andere Demografen hat er nicht nur auf\u00a0die Bev\u00f6lkerungsentwicklung in China geschaut. Er hat sie auch in Beziehung gesetzt mit der politischen und \u00f6konomischen Entwicklung und sie\u00a0mit anderen sich entwickelnden L\u00e4ndern verglichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Humbug\u00a0h\u00e4lt er die weit verbreitete Annahme, die Ein-Kind-Politik habe 400 Millionen Babys verhindert. Diese Zahl sei\u00a0reine Propaganda der chinesischen F\u00fchrung, die Forscher aus aller Welt nur nachbeten. Wie diese Zahl zustande kommt? Statistiker haben die Geburtenrate von den fr\u00fchen f\u00fcnfziger Jahren bis in die Gegenwart linear verl\u00e4ngert. Eine v\u00f6llige Fehlannahme: Der Blick auf\u00a0andere sich entwickelnde L\u00e4nder zeigt, dass es eine\u00a0solche lineare Bev\u00f6lkerungsentwicklung in keinem sich entwickelnden Land gibt. Im Gegenteil: Mit zunehmender wirtschaftlicher Entwicklung geht\u00a0die Zahl der Kinder von alleine zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Cai hat denn auch herausgefunden, dass der gr\u00f6\u00dfte R\u00fcckgang der chinesischen Geburtenrate gar nicht in die Zeit ab 1980 fiel, als\u00a0die\u00a0Ein-Kind-Politik\u00a0eingef\u00fchrt wurde.\u00a0Die Zahl ist bereits vorher deutlich zur\u00fcckgegangen. Anfang der siebziger Jahre kamen auf jede Frau im Schnitt noch sechs Kinder. Gegen Ende des Jahrzehnts waren es nur noch 2,8.<\/p>\n<p>Der Grund: Nach den wirren\u00a0Anfangsjahren der Kulturrevolution hatte sich Chinas Wirtschaft ab 1972 langsam erholt. Zur gleichen Zeit gab es in den D\u00f6rfern erste Aufkl\u00e4rungskampagnen. Sp\u00e4ter heiraten, weniger und in gr\u00f6\u00dferem Abstand Kinder kriegen, lautete das Motto. Zwangsma\u00dfnahmen gab es damals noch nicht. Nach Einf\u00fchrung der drakonischen Strafen ab 1980 ist die Fortpflanzungsrate dann nur noch minimal gesunken. 1990 lag sie weiterhin bei 2,5 Kindern pro Frau.<\/p>\n<p>Die Kehrseite der Ein-Kind-Politik wiegt jedoch schwer: Mehr als 300 Millionen Abtreibungen in den vergangenen 30 Jahren, viele davon waren erzwungen. 1983 war ein besonders grausames Jahr: Es gab 14,4 Millionen Abtreibungen und 29,7 Millionen Sterilisationen. Trotzdem ging\u00a0die Geburtenrate in dem Jahr nicht signifikanter zur\u00fcck als in den Jahren zuvor.<\/p>\n<p>Und auch die gesellschaftlichen Folgen sind dramatisch. Mit nur einem Kind pro Familie sind im ganzen Land verw\u00f6hnte kleine Kaiser herangewachsen,\u00a0die fast alle\u00a0von zwei Eltern- und vier Gro\u00dfelternteilen geh\u00e4tschelt wurden. Es gibt einen dramatischen M\u00e4nner\u00fcberschuss, weil viele Eltern lieber Jungen haben wollten und M\u00e4dchen abgetrieben haben. Zudem steht China vor einem massiven Alterungsprozess: Bereits in 15 Jahren werden in der Volksrepublik 300 Millionen Rentner leben. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl der USA. Inzwischen hat China die Ein-Kind-Politik zwar gelockert. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-11\/china-ein-kind-politik-lockerung\" target=\"_blank\">Ehepaare d\u00fcrfen nun zwei Kinder bekommen, wenn einer Einzelkind war.<\/a> Die Probleme lassen sich nun aber nicht mehr umkehren.<\/p>\n<p>Das Fazit des Professors: So bitter es f\u00fcr die meisten chinesischen Familien klingt\u00a0\u2013 das Opfer, das sie\u00a0in den vergangenen 35 Jahren auf sich genommen haben, war umsonst.\u00a0Die Geburtenrate w\u00e4re auch ohne Zwangsma\u00dfnahmen zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der vielen Zwangsabtreibungen und anderen drakonischen Strafen halten die meisten\u00a0Bev\u00f6lkerungsexperten Chinas Ein-Kind-Politik zwar f\u00fcr grausam. Doch sie glauben: Sie war ein notwendiges \u00dcbel. 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