{"id":3169,"date":"2015-06-30T11:05:14","date_gmt":"2015-06-30T09:05:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3169"},"modified":"2015-06-30T13:04:52","modified_gmt":"2015-06-30T11:04:52","slug":"china-verschenkt-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/06\/30\/china-verschenkt-nichts\/","title":{"rendered":"China verschenkt nichts"},"content":{"rendered":"<p>Ung\u00fcnstiger konnte der Besuch des chinesischen Premierministers Li Keqiang in Br\u00fcssel kaum liegen. Zwar empfing EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker den chinesischen Regierungschef am Montag zum EU-China-Gipfel. Doch Junckers Gedanken d\u00fcrften ganz\u00a0woanders gewesen sein \u2013 bei der Griechenland-Krise und dem drohenden Auseinanderbrechen der Eurozone.<\/p>\n<p>Immerhin hatte Li ein paar aufmunternde Worte parat: Ein bl\u00fchendes, geeintes Europa und ein robuster Euro seien auch in Pekings Interesse, sagte der chinesische Premier. \u201eEuropa kann sich Chinas Unterst\u00fctzung bei der Bew\u00e4ltigung der internationalen Finanzkrise und dem Schuldenproblem in Griechenland sicher sein.\u201c Seine Worte d\u00fcrften Ernst gemeint sein \u2013 und zwar aus Dankbarkeit.<!--more--><\/p>\n<p>Fast zeitgleich unterzeichneten Vertreter von 56 Staaten in der Gro\u00dfen Halle des Volkes in Peking die Gr\u00fcndungserkl\u00e4rung <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-03\/entwicklungsfinanzierung-china-infrastrukturbank\" target=\"_blank\">der von China ins Leben gerufenen Entwicklungsbank f\u00fcr Asien (AIIB)<\/a>. Unter ihnen waren auch die Vertreter fast aller EU-Staaten. Deutschland wird nach China, Indien und Russland sogar der gr\u00f6\u00dfte Geldgeber\u00a0dieser neuen Bank. Insgesamt 900 Millionen US-Dollar wollen die Deutschen zur Verf\u00fcgung stellen und damit rund vier Prozent am neuen Institut halten. China geh\u00f6rt knapp ein Drittel.<\/p>\n<p>An und f\u00fcr sich ist an der Gr\u00fcndung einer Entwicklungsbank wenig auszusetzen. Es gibt eine Reihe von regionalen Entwicklungsbanken, um etwa Verkehrsinfrastrukturprojekte zu finanzieren. Auch China hat die AIIB im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben, um in erster Linie Geld f\u00fcr Stra\u00dfen, Bahnstrecken und Br\u00fccken nach Asien zu leiten.<\/p>\n<p>Und doch ist die AIIB ein Politikum: Als zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt f\u00fchlt sich China schon seit einiger Zeit in den bestehenden Weltfinanzinstitutionen wie dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds oder Weltbank unterrepr\u00e4sentiert. Denn hier dominieren \u2013 trotz Reformversprechen \u2013 weiter vor allem die USA und die europ\u00e4ischen Staaten. Die USA sehen in der AIIB daher eine wachsende Konkurrenz. Chinas regionaler Rivale Japan ebenso. Beide Staaten sind daher nicht dabei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/03\/17\/chinas-neue-entwicklungsbank-spaltet-den-westen\/\" target=\"_blank\">Dass die Europ\u00e4er entgegen dem Willen der USA trotzdem mitmachen, empfindet\u00a0Peking als\u00a0Triumph. <\/a>Entsprechend dankbar sind die Chinesen den Europ\u00e4ern. Dabei teilen viele europ\u00e4ische Unternehmer die grunds\u00e4tzlichen Bedenken, die die USA gegen\u00fcber China haben. Immer mehr chinesische Investoren str\u00f6men nach Europa und kaufen ganze Unternehmen auf. Die Volksrepublik hingegen schottet wichtige Branchen f\u00fcr Ausl\u00e4nder ab. Wer in China investieren m\u00f6chte, kann dies nur zusammen mit einem chinesischen Partnerunternehmen im Rahmen eines sogenannten Joint Ventures tun. Die <a href=\"http:\/\/www.europeanchamber.com.cn\/en\/home\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Handelskammer in Peking<\/a> fordert schon seit Langem eine Abschaffung dieses Zwangs und sieht im China-EU-Gipfel die Gelegenheit, hier den Druck zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>EU-Kommissionsvizepr\u00e4sident Jyrki Katainen hat diese Forderung zwar auch zur Sprache gebracht. Zum Durchbruch f\u00fcr die europ\u00e4ische Seite kam es auf dem Gipfel in Br\u00fcssel aber nicht. So weit reicht Chinas Dankbarkeit dann doch nicht.<\/p>\n<p>Auch auf substanzielle Hilfe aus China etwa f\u00fcr den Pleitekandidaten Griechenland kann Br\u00fcssel nicht setzen. Li versprach zwar in Br\u00fcssel, weiter in Euro-Anleihen zu investieren und ist auch an Investitionen in den Krisenl\u00e4ndern interessiert. So betreibt das chinesische Frachtunternehmen Cosco bereits den griechischen Hafen Pir\u00e4us und w\u00fcrde gerne die gesamte Anlage kaufen. Doch der Frage, ob eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung Griechenlands durch China denkbar sei, wich Li aus. Peking habe der Regierung in Athen bereits mehrfach geholfen. Im Prinzip gehe es um eine EU-interne Angelegenheit.<\/p>\n<p>Der wahre Grund, der chinesische Staats- und Privatunternehmen derzeit nach Europa treibt, d\u00fcrfte der billige Euro sein. Und interessiert sind sie vor allem an profitablen deutschen Elektrotechnik- oder Maschinenbau-Herstellern \u2013 und nicht so sehr an griechischen Olivenplantagen. Almosen hat Peking nicht zu vergeben.<\/p>\n<p>F\u00fcr China ist das Engagement in Europa ohnehin nur ein klitzekleiner Teil seiner globalen Investitionsoffensive. Die chinesische F\u00fchrung hat angek\u00fcndigt, dass die Volksrepublik in den kommenden zehn Jahren weltweit rund 1,2 Billionen Dollar anlegen will. Der L\u00f6wenanteil soll an die USA gehen, an das rohstoffreiche Australien oder L\u00e4nder in Zentralasien, die China zunehmend als sein Hinterland betrachtet. F\u00fcr die angek\u00fcndigten Investitionen in den USA muss Washington allerdings nicht Chinas initiierter Entwicklungsbank beitreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ung\u00fcnstiger konnte der Besuch des chinesischen Premierministers Li Keqiang in Br\u00fcssel kaum liegen. Zwar empfing EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker den chinesischen Regierungschef am Montag zum EU-China-Gipfel. Doch Junckers Gedanken d\u00fcrften ganz\u00a0woanders gewesen sein \u2013 bei der Griechenland-Krise und dem drohenden Auseinanderbrechen der Eurozone. 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