{"id":3246,"date":"2015-07-28T13:54:45","date_gmt":"2015-07-28T11:54:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=3246"},"modified":"2015-07-28T14:28:51","modified_gmt":"2015-07-28T12:28:51","slug":"boersencrash-china-kein-vertrauen-in-chinas-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/07\/28\/boersencrash-china-kein-vertrauen-in-chinas-regierung\/","title":{"rendered":"Kein Vertrauen in Chinas Regierung"},"content":{"rendered":"<p>In der vergangenen Woche schien es noch, als h\u00e4tten sich die chinesischen Aktienm\u00e4rkte wieder beruhigt. Nach den Turbulenzen der vergangenen zwei Monate hatten die staatlichen Marktregulierer massiv eingegriffen, Aktien in gro\u00dfer Zahl gekauft und den Handel f\u00fcr eine Vielzahl von\u00a0Papieren sogar komplett ausgesetzt. Das sollte die Kursschwankungen mildern, und nach den heftigen Abst\u00fcrzen um fast 30 Prozent vom H\u00f6chststand Mitte Juni hatten sich die Kurse tats\u00e4chlich etwas erholt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/boerse\/2015-07\/china-boersen-im-sinkflug\" target=\"_blank\">Doch seit Beginn dieser Woche geht es wieder drunter und dr\u00fcber.<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Am Montag brachen die Kurse an Chinas Leitb\u00f6rse in Shanghai um 8,6 Prozent ein. Es war der bislang gr\u00f6\u00dfte Tagesverlust seit 2007 und der zweitgr\u00f6\u00dfte in der Geschichte der Volksrepublik \u00fcberhaupt. Und am Dienstag ging es zun\u00e4chst weiter: Die Kurse der wichtigsten Indizes fielen zeitweise um weitere vier Prozent. Nur mit St\u00fctzungszusagen der chinesischen F\u00fchrung konnte der Absturz gestoppt werden. Am Ende lag das Tagesminus dennoch bei einem Prozent.<\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr die Verluste d\u00fcrfte sein, dass die Anleger kein Vertrauen in die j\u00fcngsten Regierungseingriffe haben. Um die M\u00e4rkte zu stabilisieren, hatte die chinesische F\u00fchrung in den vergangenen Wochen 21 staatliche Anlagefirmen aufgefordert, in gro\u00dfen Mengen Aktien zu kaufen. Zugleich hatte die Zentralbank weitere Hunderte von Milliarden Yuan in die M\u00e4rkte gepumpt. Doch die Privatanleger nutzten die lockere Geldpolitik nicht, um an die B\u00f6rse zur\u00fcckzukehren. Statt selbst wieder verst\u00e4rkt zu investierten, gingen sie auf Nummer sicher und verkauften rasch. Sie wollten angesichts der leicht steigenden Kurse ihre Verluste der vergangenen Wochen zumindest ein St\u00fcck weit wieder wett machen.<\/p>\n<p>Dass die B\u00f6rse am Montag aber so pl\u00f6tzlich und so heftig in den Keller rauschte, lag an der automatischen Verlustbegrenzung. Viele Anleger hatten in ihren Depots die runde Summe von 4.000 Punkten als Grenzwert eingestellt. Fallen die Kurse unter diese Marke, sto\u00dfen die B\u00f6rsencomputer die Aktien automatisch ab. Entsprechend gab es am Montag kein Halt mehr, als der Index in Shanghai unter 4.000 Punkte fiel.<\/p>\n<p>Mittlerweile gehen der chinesischen F\u00fchrung die Instrumente aus, um den B\u00f6rsencrash zu bremsen. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/07\/18\/chinas-boersencrash-ist-abgewendet-die-marktreform-aber-auch\/\" target=\"_blank\">Sie hatte sich erhofft, dass sich mit der \u00d6ffnung der chinesischen Finanzm\u00e4rkte realistische Preise f\u00fcr die dort gehandelten Unternehmen entwickeln. <\/a>Das ist zur Bewertung der derzeitigen chinesischen Volkswirtschaft dr\u00e4ngender denn je. Denn momentan wei\u00df keiner genau, wie profitabel insbesondere die gro\u00dfen chinesischen Staatsunternehmen sind und wie effizient sie wirklich wirtschaften. Doch zu einer solchen realistischen Bewertung der Marktlage ist es nie gekommen. Denn Chinas Anleger agieren an den B\u00f6rsen weiter wie bisher, wie Zocker in einem Kasino. F\u00fcr ein langfristiges Engagement an den chinesischen Aktienm\u00e4rkten fehlt es an Vertrauen.<\/p>\n<p>Die unmittelbaren Auswirkungen des B\u00f6rsen-Crashs auf die Realwirtschaft d\u00fcrften zwar gering bleiben. Denn so wie die meisten Spieler beim Kasino-Besuch nicht ihr komplettes Verm\u00f6gen aufs Spiel setzen, haben das die meisten chinesischen Spekulanten in den vergangenen Monaten an den B\u00f6rsen auch nicht getan.<\/p>\n<p>Allerdings kommen die heftigen Turbulenzen an den chinesischen Finanzm\u00e4rkten zu einem \u00e4u\u00dfert ung\u00fcnstigen Zeitpunkt. Schon seit geraumer Zeit steht Chinas Gesamtwirtschaft erheblich unter Druck. Das Wachstum verlangsamt sich, Investitionen bleiben aus. Vor allem die Automobilindustrie leidet unter \u00dcberkapazit\u00e4ten. Und auch der \u00dcbergang von einer Export getriebenen Billigindustrie zu einer Wirtschaft, die mehr auf Dienstleistungen und hochwertige Produkte setzt, l\u00e4uft bei weitem nicht so reibungslos wie von der F\u00fchrung in Peking erhofft. Immer mehr Branchen beklagen Gewinneinbr\u00fcche. Die Stimmung chinesischer Produzenten ist laut einer Umfrage der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen.<\/p>\n<p>Der vom Staat angefachte B\u00f6rsenboom sollte f\u00fcr neue Wachstumsimpulse sorgen. Dieses Experiment ist gescheitert. Und andere Rezepte scheint die chinesische F\u00fchrung auch nicht auf Lager zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der vergangenen Woche schien es noch, als h\u00e4tten sich die chinesischen Aktienm\u00e4rkte wieder beruhigt. 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