{"id":329,"date":"2012-09-13T10:56:18","date_gmt":"2012-09-13T08:56:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/?p=329"},"modified":"2012-09-13T11:40:12","modified_gmt":"2012-09-13T09:40:12","slug":"china-macht-es-richtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/china\/2012\/09\/13\/china-macht-es-richtig\/","title":{"rendered":"China macht es richtig"},"content":{"rendered":"<p>Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist wieder nach China zur\u00fcckgekehrt. Das Land kann sich der Krise in Europa und auch dem schwachen US-Wachstum nicht l\u00e4nger entziehen. Die chinesischen Exporte sind im Juli <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-08\/china-exportwachstum\">eingebrochen<\/a>, der Binnenmarkt kommt ebenso nicht in Schwung. Diese Entwicklung zeigt: In einer globalisierten Welt bleibt keine gro\u00dfe Volkswirtschaft verschont, wenn es auf der anderen Seite der Erdkugel brennt.<\/p>\n<p>Ich finde das aber keineswegs nur schlecht.<!--more--><\/p>\n<p>Nach dem ersten Zusammenbruch der Weltwirtschaft 2008 reagierten die Industriel\u00e4nder mit gro\u00dfen Konjunkturpaketen. Die USA waren dabei, die Deutschen, Briten und Franzosen ebenso. Denn die Regierungen wussten: Globale Krisen ben\u00f6tigen globale Antworten. Aber kein Land schn\u00fcrte ein so gro\u00dfes Paket wie China. \u00dcber 400 Milliarden Euro stellte sie bereit, eine weitere Billion f\u00fcr eine gro\u00dfz\u00fcgigere Kreditvergabe. Es handelte sich um das bis dato gr\u00f6\u00dfte Konjunkturpaket der Wirtschaftsgeschichte.<\/p>\n<p>Diese Aktion stoppte damals den freien Fall der Weltwirtschaft. China selbst erholte sich unmittelbar, exportorientierte L\u00e4nder wie Deutschland konnten nicht zuletzt dank China z\u00fcgig nachziehen.<\/p>\n<p>Doch dieser erste Konjunkturstimulus reichte nicht aus. Die USA und Europa stellten allzu rasch wieder auf Sparmodus um. Dann folgten die Schuldenkrisen in Irland und S\u00fcdeuropa. Die nicht nachvollziehbare Logik: Wenn der Schuldenberg zu gro\u00df erscheint, muss eben gespart werden. Und zwar sofort. Wenn aber niemand investiert, bleibt das Wachstum aus. Deutschland, dem die Anleger immer noch vertrauen und deswegen zumindest bislang nicht in den Sog der Schuldenkrise gezerrt wurde, sprang mit einer Erh\u00f6hung der Ausgaben nicht ein.<\/p>\n<p>Diese Rolle \u00fcbernimmt nun China. Erneut entpuppt sich die Volksrepublik damit als Retter der lahmenden Weltkonjunktur. Auf dem Sommer-Davos in Tianjin, dem chinesischen Ableger des <a href=\"http:\/\/www.weforum.org\">Weltwirtschaftsforums<\/a> (WEF) im Schweizerischen Davos, hat Chinas Premierminister Wen Jiabao in seiner Rede versprochen, der <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/iwf-treffen--china-verspricht-neue-konjunkturmassnahmen,1472780,17221656.html\">&#8222;Stabilisierung des Wachstums gr\u00f6\u00dfere Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen&#8220;<\/a>. In den Kassen seines Landes seien genug Mittel und er werde nicht z\u00f6gern, diese auch einzusetzen. Ein gutes Signal an die Weltwirtschaft.<\/p>\n<p>Und Chinas Regierung hat bereits reagiert. In einem Schnellverfahren hat das in China einflussreiche Entwicklungs- und Reformministerium in den vergangenen Tagen bereits eine Reihe <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wirtschaft_nt\/article109136498\/China-verspricht-neue-Konjunkturmassnahmen.html\">neuer Infrastrukturprojekte<\/a> in die Wege geleitet. Sie hat den Neubau von weiteren 2.000 Kilometern Autobahnen beschlossen. Hinzu kommen sollen 25 U-Bahnlinien, vier neue Flugh\u00e4fen sowie \u00fcber hundert Wind- und Solarparks. Ich habe mal die Kosten \u00fcberschlagen und komme auf eine Gesamtsumme der Investitionen in H\u00f6he von umgerechnet fast 250 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Diese Meldung ist in Zeiten des Sparwahns in Europa und den USA eine Sensation. Und ich wundere mich, warum diese Ank\u00fcndigung in Deutschland keine Freudent\u00e4nze ausl\u00f6st. Denn raten Sie mal, wer mal wieder am meisten von den Auftr\u00e4gen aus Fernost profitieren wird? Au\u00dfer den Chinesen selbst \u2013 die Deutschen mit ihrer viel ger\u00fchmten Ingenieurkunst.<\/p>\n<p>Was \u00fcbrigens bei der Verk\u00fcndung des chinesischen Premiers auff\u00e4llt: Er vermeidet, den Begriff &#8222;Konjunkturpaket&#8220; in den Mund zu nehmen. Offensichtlich schwingen dabei noch allzu sehr die negativen Auswirkungen des ersten Pakets mit. Denn die gab es ja auch. Die gro\u00dfz\u00fcgige Kreditvergabe hatte der chinesischen Wirtschaft und der Weltwirtschaft insgesamt zwar zu einem gewaltigen Auftrieb verholfen, in China selbst allerdings auch den Immobilienmarkt angeheizt. Diese Entwicklung will Chinas F\u00fchrung auf jeden Fall vermeiden und investiert nun lieber selbst.<\/p>\n<p>Der Fokus der chinesischen Regierung auf den Ausbau der Infrastruktur ist sicherlich eine richtige Entscheidung. Sie belebt die Konjunktur, ohne irgendwelche M\u00e4rkte aufzublasen. Und trotz bereits massiv erfolgter Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur ist der Bedarf an weiteren U-Bahn- und Schienennetzen noch nicht abgedeckt. Wer sich mal in Peking durch die Stadt bewegt hat, wei\u00df wovon die Rede ist.<\/p>\n<p>Zudem ist die Belebung der Bauwirtschaft eine der effektivsten M\u00f6glichkeiten, die Konjunktur anzukurbeln. Fast die gesamte Investitionssumme kommt der Realwirtschaft zugute. Das Geld flie\u00dft nicht \u00fcber irgendwelche dubiosen Kan\u00e4le an die Wall Street oder auf die Kanalinseln.<\/p>\n<p>Chinas F\u00fchrung hat es verstanden: Wenn bei Konjunktureinbr\u00fcchen sonst niemand bereit ist zu investieren, muss der Staat eben einspringen \u2013 sofern er nicht bankrott ist. Globale Krisen ben\u00f6tigen wie erw\u00e4hnt globale Antworten. Chinas zweites Konjunkturpaket stellt eine solche Antwort dar. W\u00e4re sch\u00f6n, wenn Deutschland in diesem Punkt der Volksrepublik folgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist wieder nach China zur\u00fcckgekehrt. Das Land kann sich der Krise in Europa und auch dem schwachen US-Wachstum nicht l\u00e4nger entziehen. Die chinesischen Exporte sind im Juli eingebrochen, der Binnenmarkt kommt ebenso nicht in Schwung. 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